29.06.2020, 2626 Zeichen
voestalpine Railway Systems erweitert mit der Akquisition des französischen Weichenwerks SEI.L (Societe d'Equipement Industriel. Lietaert) sowie neuen Unternehmensbeteiligungen in China und Argentinien seine Fertigungskapazitäten. Darüber hinaus wurde die erste chinesische Produktionsstätte für Monitoringsysteme von Weichen gegründet. „Auch im derzeit konjunkturell herausfordernden Umfeld zeigt der Bereich Bahninfrastruktur eine stabile Entwicklung. Die jüngsten Unternehmenszukäufe sind ein wichtiger Schritt, um in diesem Markt auch in Zukunft optimal aufgestellt zu sein und in größtmöglicher Nähe zu unseren Kunden zu produzieren. Parallel dazu werden wir Innovationen zur Digitalisierung der Bahn weiterhin konsequent vorantreiben“, so voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner. Franz Kainersdorfer, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Engineering Division, ergänzt: „Die französische Bahn wird in den kommenden zehn Jahren umfassend in ihre Infrastruktur investieren. Diesen steigenden Weichenbedarf können wir ab sofort als lokaler Produzent bedienen“. Ausgehend vom neuen Standort ist auch der Ausbau der Geschäftstätigkeit in weiteren von SNCF-Technologie geprägten Märkten wie etwa dem Maghreb geplant.
In China zählt die voestalpine mit ihrem seit 2007 bestehenden Joint Venture CNTT (Chinese Turnout Technologies) bereits zu den Top-3-Lieferanten für das nationale Hochgeschwindigkeitsnetz, das in den kommenden Jahren von aktuell 30.000 auf 50.000 Kilometer ausgebaut werden soll. Nun gelang mit der Beteiligung an Sanjia Turnouts, einem seit 2004 etablierten Produzenten für Weichensysteme mit rund 150 Mitarbeitern am zentralchinesischen Standort Ruzhou, auch der Einstieg in den boomenden Nahverkehrssektor. „Die chinesische Regierung plant in Städten mit über einer Million Einwohnern mehr als 100 neue Straßen- und U-Bahnen zu realisieren. Mit unserem zweiten Joint-Venture haben wir nun noch besseren Zugang zu diesen Projekten“, so Kainersdorfer. Zusätzlich wurde mit der voestalpine Signaling China, eine 100-Prozent-Tochter des voestalpine-Konzerns, auch der erste lokale Produktions- und Entwicklungsstandort für digitale Monitoringsysteme gegründet.
In der Nähe von Buenos Aires, Argentinien, beteiligte sich die voestalpine Railway Systems Gruppe zuletzt über ihre spanische Tochtergesellschaft JEZ an einem Weichenmontagewerk. Das Unternehmen Sistemas Ferroviarios Argentinos SRL soll auf Basis des regionalen Fertigungsanteils und optimierter Vertriebsmöglichkeiten künftig deutlich zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit am argentinischen Markt beitragen, wie voestalpine mitteilt.
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