26.05.2020, 4012 Zeichen
CA Immo legt ein Ergebnis zum ersten Quartal vor, "das von der Covid-19-Pandemie kaum belastet ist", wie das Unternehmen betont. Der Zuwachs bei den Mieterlösen beträgt 7,2 Prozent auf 62,4 Mio. Euro. In den ersten drei Monaten des Jahres 2020 wurde ein FFO I in Höhe von 30,0 Mio. Euro generiert, somit 1,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 1,8 Prozent auf 38,8 Mio. Euro. Das Neubewertungsergebnis lag mit –11,1 Mio. Euro zum Stichtag deutlich unter dem Vorjahreswert (2019: 16,1 Mio. Euro). Negative Wertanpassungen, bedingt durch die aktuelle wirtschaftliche Situation im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, würden sich auf unmittelbar betroffene Immobilien mit den Hauptnutzungsarten Hotel sowie Einzelhandel konzentrierten, wie es heißt. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) lag mit 26,1 Mio. Euro 51,1 Prozent unter dem Vorjahresergebnis (2019: 53,5 Mio. Euro), im Wesentlichen bedingt durch das schwächere Neubewertungsergebnis. Das Periodenergebnis lag mit 33,5 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 5,4 Mio. Euro. CEO Andreas Quint: „Mit der kontinuierlichen Lockerung der Schutzmaßnahmen in unseren Kernmärkten erwarten wir zunehmende Klarheit über die Auswirkungen auf unsere Mieterbasis und in der Folge auf unsere Mieterträge. Im ersten Quartal sind 97% der verrechneten Mietbeträge eingegangen, wobei wir in laufenden Gesprächen vor allem mit jenen Mietern stehen, die besonders von der Covid-19-Krise belastet sind. Als Betreiber von Class-A-Büroflächen in gut angebundenen innerstädtischen Lagen erwarten wir aus aktueller Sicht – vor allem im Vergleich zum Retail- und Hotelsektor – nur geringfügige bzw. kurzfristige Einbußen durch die Covid-19-Pandemie. Unsere starke Bilanz und komfortable Ausstattung an liquiden Mitteln ermöglicht es uns darüber hinaus, angesichts der sich ändernden Marktkonditionen besonnen und mit großem Handlungsspielraum zu agieren – sowohl was die langfristige Festigung unserer Mieterbeziehungen als auch potenzielle attraktive Bestandsakquisitionen betrifft.“
Der Net Asset Value (IFRS) lag am 31.3.2020 bei 32,26 Euro je Aktie (unverwässert) und erhöhte sich damit um 1,1% im Vergleich zum Endjahreswert 2019 (31,90 Euro je Aktie).
Im Ausblick heißt es: "Nach wie vor sehen wir die Assetklasse Büro in der aktuellen Ausnahmesituation vergleichsweise gering betroffen. Darüber hinaus gilt hohe Standort- und Gebäudequalität in der Immobilienbranche seit jeher als wichtigste Voraussetzung für gute Vermietbarkeit und Wertstabilität auch in schwierigeren Marktphasen. Als Betreiber von Class-A-Büroflächen in gut angebundenen innerstädtischen Lagen erwarten wir somit – vor allem im Vergleich zum Retail- und Hotelsektor – nur geringfügige bzw. kurzfristige Einbußen durch die COVID-19-Pandemie.
Die vollen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das operative Geschäft könnten noch nicht abschließend bewerten, deshalb sei geplant, spätestens Ende August im Zuge des Ergebnisreportings zum Halbjahr eine Aktualisierung der FFO-Erwartung für das Geschäftsjahr 2020 vorzulegen. Zwischen Januar und April seien rd. 93% der verrechneten Mietbeträge eingegangen, von Jänner bis März (1. Quartal) liegt der Anteil bei 97 Prozent. "Wir stehen in laufenden Gesprächen vor allem mit jenen Mietern, die besonders von der COVID-19-Krise belastet sind mit dem Ziel, individuelle Lösungen im Sinne einer langfristigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit zu finden", so das Unternehmen.
Der im März gefasste Beschlussvorschlag, für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende von 1,00 € je dividendenberechtigter Aktie auszuschütten, sei nach wie vor gültig. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies eine Anhebung um rund 11%. Angesichts der nach wie vor unklaren Lage im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie wird der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat den Beschlussvorschlag bis zur Durchführung der ordentlichen Hauptversammlung am 25. August 2020 "laufend evaluieren und behält sich dessen Änderung vor", wie es heißt.
Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber
Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.
Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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