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RHI Magnesita: Fokus auf Kostenmanagement verstärkt

Magazine aktuell


#gabb aktuell



05.05.2020, 2241 Zeichen

Der Feuerfest-Konzern RHI Magnesita hat heute ein Trading Update veröffentlicht. Das schwierige Marktumfeld des 2. Halbjahres 2019 setzte sich den Angaben zufolge mit begrenzten Auswirkungen von COVID-19 bis ins 1. Quartal 2020 fort. Die Handelsaktivität in der Stahlsparte sei in Europa und Südamerika schwach geblieben, was weitgehend durch eine robuste Leistung in Nordamerika ausgeglichen worden sei, so da Unternehmen. Die Industriesparte habe sich insbesondere im Bereich Zement weiterhin gut entwickelt. Insgesamt sei die Nachfrage ähnlich wie im letzten Quartal 2019 gewesen, wobei das EBITA den Erwartungen des Managements leicht voraus gewesen war. Die Rohstoffpreise seien im Jahr 2020 weiter gesunken, da die Gesamtnachfrage und das ununterbrochene Angebot aus China zurückgegangen seien, was sich auf die Preisgestaltung einiger Produkte des Konzerns ausgewirkt habe, wie es im Statement weiter heißt.

Der Fokus auf das Kostenmanagement wurde verstärkt. Es wurden vorübergehend drei Werken in Europa und ein Werk in Mexiko geschlossen, Kurzarbeitsregelungen eingeführt, Investitionen in Höhe von mindestens 45 Mio. Euro im Jahr 2020 gestundet, so das Unternehmen. Zudem gebe es noch keinen endgültigen Dividendenvorschlag für 2019. Der Verwaltungsrat und das Executive Management Team haben zudem beschlossen, ihre Gehälter für mindestens die nächsten drei Monate zu senken. Das zuvor angekündigte Produktionsoptimierungsprogramm des Konzerns soll auf Kurs bleiben, eine Verbesserung des EBITA um 40 Mio. Euro bis 2022 wird demnach erwartet.

Der Konzern verfüge über eine starke Liquiditätsposition, die im ersten Quartal 2020 auf 1,2 Mrd. Euro gestiegen sei.

Die Gesamtauswirkungen von COVID-19 und insbesondere das Ausmaß und die Dauer seiner Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und auf RHI Magnesita sowie die Geschwindigkeit der wirtschaftlichen Erholung würde sehr ungewiss bleiben, so das Unternehmen. Obwohl die Auswirkungen kurzfristig erheblich sein werden, ergreife das Unternehmen geeignete Maßnahmen und verfügt über ausreichende Liquidität, um einem längeren Zeitraum der Unsicherheit standzuhalten. Langfristig sei der Konzern gut positioniert, um Wachstumschancen zu nutzen, wenn sich die Märkte verbessern, heißt es.



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Standort RHI Magnesita, Credit: RHI Magnesita, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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    05.05.2020, 2241 Zeichen

    Der Feuerfest-Konzern RHI Magnesita hat heute ein Trading Update veröffentlicht. Das schwierige Marktumfeld des 2. Halbjahres 2019 setzte sich den Angaben zufolge mit begrenzten Auswirkungen von COVID-19 bis ins 1. Quartal 2020 fort. Die Handelsaktivität in der Stahlsparte sei in Europa und Südamerika schwach geblieben, was weitgehend durch eine robuste Leistung in Nordamerika ausgeglichen worden sei, so da Unternehmen. Die Industriesparte habe sich insbesondere im Bereich Zement weiterhin gut entwickelt. Insgesamt sei die Nachfrage ähnlich wie im letzten Quartal 2019 gewesen, wobei das EBITA den Erwartungen des Managements leicht voraus gewesen war. Die Rohstoffpreise seien im Jahr 2020 weiter gesunken, da die Gesamtnachfrage und das ununterbrochene Angebot aus China zurückgegangen seien, was sich auf die Preisgestaltung einiger Produkte des Konzerns ausgewirkt habe, wie es im Statement weiter heißt.

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