12.02.2020, 2118 Zeichen
Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschers Peter Hajek im Auftrag des Aktienforums ist das Interesse seitens der Bevölkerung am Kapitalmarkt die vergangenen Jahre gestiegen. Während 2017 nur 11 Prozent der Befragten Wertpapiere kaufen wollten, waren es 2020 immerhin bereits 25 Prozent. "Interesse und Potenzial sind vorhanden, nun braucht es die Rahmenbedingungen", so Peter Hajek bei einer Pressekonferenz mit IV-Generalsekretär Christoph Neumayer und Aktienforum-Präsident Robert Ottel. Neben der Förderung der Finanzbildung von sowohl Kindern und Jugendlichen aber auch Erwachsenen, bedürfe es auch einer steuerlichen Förderung der Pensionsvorsorge sowie der Einführung einer Spekulationsfrist. Die neue Regierung habe bereits positive Maßnahmen in ihrem Programm berücksichtigt, jetzt gehe es an die Umsetzung, sind sich alle drei Herren einig, denn "ein starker Wirtschaftsstandort braucht einen starken Kapitalmarkt". Die Bekenntnis seitens der Regierung für den Finanzplatz und ein Finanzmarkt-Branding sei wesentlich, um auch internationale Investoren anzuziehen, weiß Ottel. Seitens der Wiener Börse heißt es zu der oben erwähnten Befragung: „Diese Regierung will, dass breitere Bevölkerungskreise am Kapitalmarkt teilnehmen. Würde das Regierungsprogramm zügig umgesetzt werden, wäre das ein substanzieller Schritt in Richtung finanzieller Inklusion der Bürger. Durchschnittlich sieben Prozent Rendite im ATX sollten kein Elite-Thema bleiben. Die richtigen Hebel wurden eindeutig erkannt: Steuerlich Bewegungsspielräume schaffen und Aufklärungsarbeit leisten. Bildung ist der beste Anlegerschutz und Bildung zahlt sich aus“, so Börse-Chef Christoph Boschan.
Für Ottel, der bekanntlich auch Vorstand bei der voestalpine ist, ist vor allem die Planbarkeit für die Unternehmen wichtig. "Eine KöSt-Senkung ist gut, aber die Unternehmen brauchen auch einen Zeitplan", merkt er an. Daneben sei auch die Bürokratie weiter ein Bremsklotz. Er erwähnt etwa die kostenpflichtigen Pflichteinträge in der Wiener Zeitung und bringt als alternatives System den deutschen Bundesanzeiger als nachahmenswertes Beispiel.
Wiener Börse Party #1069: ATX zu Mittag leicht schwächer, Semperit fällt positiv auf, Germanys Stock Party läuft, Bell Marija Marjanovic
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Kontron
Der Technologiekonzern Kontron AG – ehemals S&T AG – ist mit mehr als 6.000 Mitarbeitern und Niederlassungen in 32 Ländern weltweit präsent. Das im SDAX® an der Deutschen Börse gelistete Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von IoT (Internet of Things) Technologien. In diesen Bereichen konzentriert sich Kontron auf die Entwicklung sicherer und vernetzter Lösungen durch ein kombiniertes Portfolio aus Hardware, Software und Services.
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