06.11.2019, 1951 Zeichen
Das energiewirtschaftliche Umfeld für Verbund war in den ersten drei Quartalen 2019 positiv. Der Umsatz stieg um 28 Prozent auf 2.663,6 Mio. Euro. "Die Geschäftsentwicklung war daher sehr erfreulich, die Geschäftsergebnisse und die steuerungsrelevanten Kennzahlen konnten deutlich verbessert und die Entschuldung erfolgreich fortgesetzt werden", betont das Unternehmen. Das EBITDA konnte um 39,5 Prozent auf 946,1 Mio. Euro verbessert werden. Das berichtete Konzernergebnis stieg um 59,5 Prozent auf 450,9 Mio. Euro. Das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis erhöhte sich um 63,3 Prozent auf 453,3 Mio. Euro. Eine deutliche Verbesserung zeigte auch der Operative Cashflow, der um 64,9 Prozent auf 893,8 Mio. Euro stieg und damit die Verschuldung des Konzerns weiter reduziert.
Die Wasserführung der Flüsse lag mit einem Erzeugungskoeffizienten von 1,02 um 2 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt und um 6 Prozentpunkte über dem Niveau der Quartale 1-3/2018. Positiv auf die Ergebnisentwicklung hätten weiters ein höherer Ergebnisbeitrag aus dem Segment Netz aufgrund temporärer Mehrerlöse sowie die Erfolge aus den Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen der letzten Jahre gewirkt, so das Unternehmen. Die Erlöse aus Flexibilitätsprodukten seien hingegen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.
Im Ausblick heißt es: "Für das Geschäftsjahr 2019 erwarten wir auf Basis einer durchschnittlichen Wasserführung und eines durchschnittlichen Winddargebots im Quartal 4/2019 sowie der Chancen und Risikolage ein EBITDA zwischen rund 1.190 und 1.240 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 540 und 580 Mio. Euro. Verbund plant für das Geschäftsjahr 2019 eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 45 % bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis.
Im Zuge der Halbjahrezahlen ging das Unternehmen von einem EBITDA zwischen rund 1.180 und 1.250 Mio. Euro und einem Konzernergebnis zwischen rund 530 und 580 Mio. Euro aus.
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Verbund, Kraftwerk, Kärnten, beigestellt
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