06.11.2019, 2924 Zeichen
Andritz konnte im 3. Quartal 2019 sowohl Auftragseingang als auch Umsatz im Jahresvergleich wesentlich steigern, das Ergebnis war allerdings durch die erforderliche Restrukturierung des Bereichs Metals Forming schwächer. Der Auftragseingang lag im 3. Quartal 2019 mit 2.093,9 Mio. Euro um 42,6 Prozent über dem Vorjahresvergleichsquartal (Q3 2018: 1.468,7 Mio.). Dies sei zum überwiegend größten Teil auf den Geschäftsbereich Pulp & Paper zurückzuführen. Der Auftragsstand per 30. September 2019 betrug 8.120,7 Mio. Euro und erreichte damit den höchsten Stand in der Unternehmensgeschichte (+14,6% gegenüber ultimo 2018: 7.084,3 Mio. Euro).
Der Umsatz im 3. Quartal 2019 stieg im Jahresvergleich deutlich um 17,6 Prozent auf 1.690,2 Mio. Euro (Q3 2018: 1.437,7 Mio.) an. Auch der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2019 lag mit 4.752,6 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahresvergleichswerts (+13,1% vs. Q1-Q3 2018: 4.200,8 Mio.). Das EBITA im 3. Quartal lag mit 6,4 Mio. Euro erwartungsgemäß signifikant unter dem Vorjahresvergleichswert (85,9 Mio). Grund dafür sind - durch die Schwäche des internationalen Automobilmarkts - erforderliche Maßnahmen für die Restrukturierung des Bereichs Metals Forming (Schuler) sowie Vorsorgen für kleinere kapazitive Anpassungsmaßnahmen in den anderen Geschäftsbereichen. Bereinigt um diese Sondereffekte von insgesamt rund 95 Mio. Euro beträgt das EBITA im 3. Quartal 101,7 Mio. Euro bzw. erreicht die Rentabilität (EBITA-Marge) mit 6,0% das Niveau des Vorjahresvergleichsquartals (Q3 2018: 6,0%). Das EBITA in den ersten drei Quartalen 2019 betrug 183,9 Mio. Euro (-27,1% gegenüber Q1-Q3 2018: 252,2 Mio).
Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) verringerte sich aufgrund der außerordentlichen Maßnahmen, der Wertminderungen auf Firmenwerte sowie eines deutlich niedrigeren Finanzergebnis im 3. Quartal 2019 auf -31,0 Mio. Euro (Q3 2018: 56,4 MEUR). In den ersten drei Quartalen 2019 betrug das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) 46,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2018: 157,0 MEUR).
Im Hinblick auf die Erwartungen für das Gesamtjahr 2019 bestätigt Andritz die Guidance und erwartet einen deutlichen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr. Bei der Rentabilität wird mit einer gegenüber 2018 unveränderten operativen EBITA-Marge vor Sondereffekten von rund 6,9% gerechnet (EBITA-Marge 2018 vor Sondereffekten: 6,9%).
CEO Wolfgang Leitner: "Der Rekordauftragsstand von gut 8,1 Milliarden Euro bildet angesichts der schwachen Weltwirtschaft eine gute Basis für die Umsatzentwicklung im kommenden Jahr. Die plangemäße Abarbeitung dieses hohen Arbeitsvorrats, der jedoch sehr unterschiedlich auf die Geschäftsbereiche verteilt ist, die Umsetzung der angekündigten Anpassungsmaßnahmen im Bereich Metals Forming sowie die weitere Optimierung unserer Kostenstrukturen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit sind für uns die wesentlichen Ziele für 2020."
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