05.11.2019, 2341 Zeichen
Sehr geehrte Freunde und Geschäftspartner,
die Bolivianische Regierung hat das seinerzeit mit intensiver Unterstützung der Deutschen Regierung aufgesetzte Joint Venture zur Lithiumgewinnung in Bolivien per Dekret gestoppt! Auch wenn dies offiziell unbegründet erfolgte, sind zum einen die heftigen Proteste der dortigen betroffenen Bevölkerung und zum anderen ausbleibende Fortschritte im Rahmen des JVs ursächlich für diese bisher einmalige, aber sicherlich richtungsweisende Entscheidung.
Fachleute nicht nur in Deutschland haben von Anbeginn ihre Zweifel an der Realisierbarkeit dieses Projektes zum Ausdruck gebracht und es wird immer offensichtlicher, dass es beim Rohstoffabbau und Erwerb nicht mehr nur um den günstigsten Preis, sondern vielmehr um die Nachhaltigkeit des gesamten Projektes geht – von der Mine bis zum Endprodukt.
Die trinkwasserintensive Gewinnung von Lithium aus Salzseen vor allem in Südamerika, die Weiterverarbeitung in „dreckigen“ Werken in China, Kinderarbeit, Korruption und Bürgerkrieg in der Demokratischen Republik Kongo – all dies war bis vor Kurzem in den Einkaufsetagen der Global Corporates kein Thema, denn die Rohstoffe kamen ja vom Weltmarkt oder großen Händlern und man hatte offiziell keine Informationen über den eigentlichen Ursprung.
Damit wird es nun endgültig vorbei sein und zumindest in der westlichen Welt werden einzig preissensitive Einkaufsstrategien durch Nachhaltigkeitskonzepte ergänzt werden.
In der Konsequenz wird es zukünftig bei so gut wie allen Rohstoffen Gütesiegel für „Sustainable Mining“ geben und sich am Markt zwei Preise etablieren – einer für „sauber“ und einer für „dreckig“ geförderte Rohstoffe – denn natürlich wird es in diesem so bedeutenden Business immer noch Abnehmer geben, die einzig und allein auf den Preis schauen.
Die DGWA arbeitet bereits seit längerem mit entsprechenden Behörden, Organisationen, Interessenverbänden und Universitäten, Vertretern großer Industrieunternehmen und aus unserer Sicht entsprechend qualifizierten Rohstoffunternehmen zusammen und bietet so Lösungsmöglichkeiten zur Realisierung einer nachhaltigen Rohstoffproduktion.
Beste Grüße,
Stefan Müller
Geschäftsführer DGWA GmbH
Frankfurt am Main, 04. November 2019
Deutsche Gesellschaft für Wertpapieranalyse GmbH
Kaiserhofstr.13
60313 Frankfurt
Germany
Börsepeople im Podcast S23/05: Tatjana Aubram
Aktien auf dem Radar:Verbund, RHI Magnesita, EuroTeleSites AG, Addiko Bank, Agrana, Flughafen Wien, AT&S, DO&CO, Erste Group, Gurktaler AG VZ, Lenzing, Mayr-Melnhof, Palfinger, Porr, Rath AG, RBI, SBO, Strabag, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, ATX, Volkswagen Vz., Fresenius Medical Care, BMW.
BKS
Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.
>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
BörseGeschichte Podcast: Heimo Scheuch vor 10 Jahren zum ATX-25er
Der ATX wurde dieser Tage 35. Rund um "25 Jahre ATX" haben wir im Dezember 2015 und Jänner 2016 eine grossangelegte Audioproduktion mit dem Ziel einer Fest-CD gemacht, die auch auf Audible als Hörb...
Daniele Torriglia
Il senso della presenza
2025
Self published
Anna Fabricius
Home is where work is
2024
Self published
Ray K. Metzker
City Lux
2025
Ludion Publishers