18.09.2019, 1666 Zeichen
Die Analysten der Baader Bank bestätigen die Kaufempfehlung und das Kursziel von 46,0 Euro für Andritz . Das Unternehmen hielt kürzlich den Capital Markets Day ab. Kernthemen seien die Bestätigung der langfristigen Finanzziele, eine Aktualisierung des Umstrukturierungsprozesses des Schuler-Konzerns sowie Einzelheiten zum Geschäft von Xerium, das 2018 übernommen wurde, gewesen, so die Baader-Experten.
Demnach soll der Umsatz auf Basis von organischem und externem Wachstum um 5-8% pro Jahr steigen. ANDRITZ erwartet für die nächsten 3 bis 5 Jahre eine durchschnittliche EBITA-Marge von 8% und eine Dividendenausschüttungsquote von durchschnittlich 50 bis 60%, abhängig von der Geschäftsentwicklung und großen Akquisitionen. Abgesehen von der Aussage, dass der Auftragseingang weiterhin stark ist (starke Nachfrage nach P & P-Projekten), habe CEO Wolfgang Leitner für das Jahr 2019 keine Aktualisierung bekanntgegeben, so die Analysten. Das größte Risiko für die Profitabilität im Jahr 2019 (kommuniziertes bereinigtes EBITA-Margenziel von 6,9%) sei die offensichtlich weiterhin unbefriedigende operative Profitabilität bei Metals (Metals Processing und Schuler).
Die Baader-Analysten halten Andritz nach wie vor für einen Value Play im Industriesektor (insbesondere in der gegenwärtigen Phase hoher wirtschaftlicher / geopolitischer Unsicherheiten). Die Aussichten für das Umsatz- und Ergebniswachstum in den Jahren 2020 und 2021 seien nach Meinung der Analysten trotz der Probleme bei Metals günstig (hoher Auftragsbestand). Selbst unter Berücksichtigung der jüngsten Erholung des Aktienkurses seien die Bewertungskennzahlen nach Ansicht der Analysten noch moderat.
Wiener Börse Party #1110: ATX mehr als 2 Prozent tiefer, Verbund gesucht, Andritz vielversprechend und Gabler statt Babler
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Andritz, Streckrichtanlage, Foto: Andritz
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