03.09.2019, 2364 Zeichen
Die 3 Banken Generali KAG hat ihr Fondsjournal für September veröffentlicht und darin die Aktivitäten der Sommermonate angeführt. Demnach wurde auf Ebene der Asset-Klassen die strategische Aktienquote von 35 % auf 40 % erhöht. "Dabei geht es weniger um die unmittelbaren Perspektiven, sondern vor allem um das langfristige Abwägen der Ertragschancen Aktien/Anleihen", so die Begründung. Innerhalb der Aktienquote wurde bei der Zusammensetzung der Bausteine keine Änderungen vorgenommen. Die Bausteine Immo-Aktien und Sachwerte werden auch als Diversifikation im anspruchsvollen Börsenumfeld betrachtet. Der Baustein Rohstoffe/Gold hat eine unverändert hohe Gewichtung der Edelmetalle im Bereich von etwa 40 %.
3 BG-Geschäftsführer und Fondsmanager Alois Wögerbauer zum Markt: "In einem Umfeld von geopolitischen Verwerfungen und sich eintrübenden Konjunkturzahlen bleibt es schwierig eine Prognose für die kommenden Wochen oder Monate zu stellen. Aber geht es in einem Null-Zinsumfeld um diese Taktik? Oder geht es vielmehr um die Strategie für die kommenden Jahre. Wenn wir einzelne Länder und Branchen zwecks Vereinfachung außen vor lassen, dann ist der Weltaktienmarkt aktuell mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 16 bewertet. Oder anders formuliert: Der Markt zahlt etwa 16 Jahres-Gewinne für die Bewertung der Unter- nehmen. Rechnet man diese 16 Jahresgewinne vereinfacht um in die nüchterne Überlegung: Was ist mein Investitionskapital und was ist mein anteiliger Jahresgewinn, dann ergibt dies eine Gewinnrendite von gut 6 %. Das ist das, was die reale Unternehmenswelt erwirtschaftet. Verglichen mit dem Ertragspotential der Anleihen eine überzeugende Zahl. Die wichtigste Zahl in der Geldanlage ist der Realzins. Wenn wir vereinfacht einen Zins von 0 % annehmen und uns erinnern, dass das Inflationsziel der EZB bei 2 % liegt, dann liegt der Realzins bei minus 2 % - jedes Jahr. Rein mit dieser Überlegung ist jedes Geldanlage-Gespräch zu starten. Nicht Schwarz-Weiß oder Rein-Raus ist angesagt. Breite Diversifikation ist die einzige Antwort. Wir haben über Jahre Gold die Stange gehalten und so manche kritische Nachfrage erhalten. Wir wurden 2019 für unsere Treue belohnt. Gold bringt keine Zinsen, war immer der Kritikpunkt. Gold kostet keine Negativzinsen ist die neue Erkenntnis. Und negative Realzinsen sind ohnehin der beste Boden für Gold..."
Börsepeople im Podcast S23/05: Tatjana Aubram
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