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Habe Lithium gefunden, Hedge für European Lithium (Günter Luntsch)

19.08.2019



Habe Lithium gefunden. Am 16.8.19 dinierte ich im "Meissl & Schadn" am Schubertring und trank vom angebotenen Wasser. Es gibt Tafelwasser, Mineralwasser, die höchste Stufe ist Heilwasser. Als solches werden Mineralwässer bezeichnet, die soviel Mineralienanteil haben, dass sie einen Effekt auf die Gesundheit haben können. Positiv und natürlich auch negativ, manchen Menschen tut zuviel von einem Mineral nicht gut. Die noble Flasche machte was her, und wenn ich ein neues Wasser kennen lerne, schau ich gleich auf die Inhaltsstoffe. Ich war überrascht, hier "Lithium" zu lesen. Was hat das Zeug aus den Batterien im Wasser zu suchen? Keine Sorge, das Mineral kommt direkt aus der Quelle, in dieser Gegend ist das Gestein offenbar lithiumhältig. Das Wasser heißt "Thalheimer Heilwasser", das Wasser kommt aus Thalheim in der Steiermark. Es hat geschmeckt, was jetzt aber nicht nur an den Inhaltsstoffen liegen muss, viel beigetragen haben könnte auch die Temperatur, in der das Wasser serviert wurde, das Glas, und das Auge isst selbstverständlich auch mit, aus so einer schönen Flasche erwarte ich einfach keinen faden Geschmack. Das Wasser hat auch meinen Tischnachbarn geschmeckt, so kamen wir ins Gespräch über Lithium. European Lithium schürft ja hart an der Grenze zur Steiermark, beim Thalheimer Lithium könnte es sich um einen Ausläufer dieser Lagerstätte handeln, sage ich mal als Laie.

Ich habe mich an diesem Tag unüblich wohl gefühlt, auch am Tag danach war ich unüblich gut drauf. Bewirkt dieses Lithium etwa etwas? Als Nicht-Lithium-Experte war mir von Lithium nur die Anwendung in Akkus bekannt, und dass einmal an der Eignung des Lithiums für den Bau einer Wasserstoffbombe geforscht wurde, Lithium ist ja sehr reaktionsfreudig. Im Internet wurde ich fündig: Lithium sei auch in sehr kleinen Mengen stimmungsaufhellend und werde sogar in der Lithiumtherapie zur Behandlung von Depressionen eingesetzt, wirkungsvoller und mit weniger Nebenwirkungen ("nur" Kropf und bei Langfristeinnahme Leberschäden) als teure Antidepressiva. Ich hatte davon noch nie etwas gehört, auch die Handelsnamen der Lithiumpräparate sagen mir nichts. Ich kenne genug Menschen, die Antidepressiva einnehmen, aber keiner noch hatte eines dieser Mittel, den Grund kenne ich nicht, vielleicht sind die Mittel ja doch nicht so harmlos, und es steht nur nicht auf Wikipedia. Ich las von zwei Studien aus den USA und aus Wien, die zum Ergebnis kommen, dass in Gegenden mit Lithium im Trinkwasser die Selbstmordrate sehr viel niedriger sei als in Gegenden ohne Lithium im Trinkwasser. In den USA gäbe es daher bereits die Forderung, Lithium dem Trinkwasser beizumischen, damit die Menschen weniger depressiv und auch weniger aggressiv (die Wirkung des Lithium würde ich mit dem medizinischen Laienausdruck "wurschtig" umschreiben) werden. Die Wiener Studie ist da etwas vorsichtiger, sie schließt sich dem Ergebnis zwar an, das Problem aber sei Graz, denn dort gebe es zwar Lithium im Trinkwasser, die Selbstmordrate sei trotzdem hoch. Entweder trinken die Grazer weniger Leitungswasser, oder das Lithium wirkt bei den Grazern nicht. Und die Wiener Studie erwähnt, dass wir noch nicht alle Nebenwirkungen kennen, um Lithiumgenuss empfehlen zu können. Ich habe mir diese Angaben aus diversen Publikationen im Internet zusammengesucht, wir dürfen nicht mit 100%iger Sicherheit davon ausgehen, dass alles stimmt, nur weil es mehrfach erwähnt wurde, es kann durchaus sein, dass einer vom anderen abschreibt. Was das Wiener Wasser betrifft, so wird dieses dem angeblich lithiumhältigeren Flachland zugeordnet, was die glücklichen Wiener erklären würde, aber erstens kenne ich genug Wiener, die immer was zum Motschkern haben, egal wie objektiv vom Schicksal verwöhnt sie sein mögen, und zweitens kommt ein Großteil des Wiener Wassers vom Hochschwab, den ich nicht als Flachland bezeichnen würde.

Ich Musikbanause schäme mich dafür, nicht einmal das Lied "Lithium" von Nirvana gekannt zu haben, Ihr kennt es sicher. Also es dürfte ziemlich klar sein, dass die ganze Welt schon von der glücklichmachenden Wirkung von Lithium gewusst hat, bevor ich es erfahren habe. Auf der Suche nach Lithiumquellen bin ich fündig geworden, diese Mineralwassermarken werben allerdings nicht dafür, dass sie Lithium beinhalten, im Gegensatz zur Thalheimer Heilquelle: Preblauer ("Quellabfüllung Sunshine", nur in Apotheken und im Direktversand erhältlich) von der Saualpe bei Prebl in Kärnten habe 1,4 mg pro Liter, auf Wikipedia schreiben sie von 3 mg Lithium Tagesbedarf. Juvina aus Deutschkreuz im Burgenland habe 0,65 mg pro Liter, Peterquelle aus Deutsch Goritz in der Steiermark habe 0,37 mg pro Liter, Gasteiner aus Bad Gastein in Salzburg habe 0,28 mg, und mein (wegen des hohen Magnesiumgehalts) Lieblingswasser Long Life aus Bad Radkersburg in der Steiermark habe immerhin 0,17 mg. Wenn ich einen Liter pro Tag trinke, so sind das 0,17 mg pro Tag, recht regelmäßig. Daher ist es fraglich, ob die 1,5 Liter Thalheimer mit einer Zufuhr von 1,5 x 0,4 = 0,6 mg wirklich für die bessere Stimmungslage verantwortlich sind, ich lebe sonst ja auch nicht vollkommen lithiumlos. Jedenfalls zeigt diese Auflistung schön, wo sich in Österreich das Lithium konzentriert: in der Steiermark und in den Nachbarländern Salzburg, Kärnten und Burgenland. Das neue Klondyke ist gefunden, nehmt Eure Spaten, auf geht´s! Klondyke, das war der große Goldrausch in Alaska.

Zurück zur Grundlage dieses Artikels, dem Thalheimer Heilwasser. Es gehört der Dietrich Mateschitz Beteiligungs GmbH. Der alte Fuchs (ehrfurchtsvoll sage ich das!) hat sich offenbar durch die damaligen Schwierigkeiten beim ebenfalls gesunden Kombucha-Getränk "Carpe Diem" (hat er nach kolportierten Verlusten von 40 Mio. Euro 2014 an Rauch verkauft) nicht entmutigen lassen und setzt wieder auf gesunde Sachen. Also, dass Red Bull nicht gesund ist, das ist, glaube ich, eh kein Geheimnis. Mindestens so ungesund wie mein Kaffee. Aus dem Thalheimer Heilwasser stellt Mateschitz sogar Bier her. Dass dieses mit Lithiumwasser gebraut wird, bewirbt er aktiv. Im Gegensatz zu Juvina, das sogar mehr Lithium enthält. Dass es Juvina in der 1,5-Liter-Flasche zur Zeit im Rahmen von 3+3 gratis um 0,24 Euro pro Flasche beim Interspar gibt, darf ich gar nicht sagen, sonst krieg ich keines mehr.

Leider erfährt man nirgends, in welcher Verbindung Lithium im Wasser ist, und ob es in der jeweiligen Verbindung auf den menschlichen Organismus positiv wirkt, pur kann es aufgrund der Reaktionsfreudigkeit ja nicht im Wasser enthalten sein. Ganz krass sehe ich das bei den Fluoriden: Sicheldorfer Heilwasser ist da mit 474 mg Fluoride herausragend, Fluoride gelten laut Wikipedia als Nervengift. Die tödliche Dosis wäre bei schlanken Menschen schnell erreicht, wenn man davon ausginge, dass es sich dabei nicht um zwei verschiedene Verbindungen handeln würde. Tatsächlich nehme ich an, dass es sich bei den Fluoriden im Mineralwasser um das in der Natur am häufigsten vorkommende und schwer lösliche Fluorid Calciumfluorid handelt. Dieses hat offenbar gar keinen Einfluss auf den Menschen. Aber Sicheldorfer kauft man sich eh wegen der 0,009 mg Selen. Was wenig ausschaut, ist ziemlich viel. Heilwasser sollte man auf jeden Fall sparsam zu sich nehmen. Ich würde mich freuen, wenn Medizinkundige mehr zum Thema Lithium und Gesundheit sagen können. Für mich wäre das ein Hoffnungsschimmer, für den Fall, dass in ein paar Jahren Lithium-Akkus eventuell obsolet sind, weil etwas besseres gefunden worden sein könnte. European Lithium grundelt derzeit bei 4,8 Cents dahin, das Papier war schon teurer.
European Lithium ( Akt. Indikation:  0,05 /0,05, 3,96%)

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 19.08.)




European Lithium
Akt. Indikation:  0.05 / 0.06
Uhrzeit:  08:33:20
Veränderung zu letztem SK:  -0.36%
Letzter SK:  0.06 ( -2.80%)



 

Bildnachweis

1. Lithium gefunden, 0,4 mg pro Liter, 16.8.19   >> Öffnen auf photaq.com

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    Ich habe mich an diesem Tag unüblich wohl gefühlt, auch am Tag danach war ich unüblich gut drauf. Bewirkt dieses Lithium etwa etwas? Als Nicht-Lithium-Experte war mir von Lithium nur die Anwendung in Akkus bekannt, und dass einmal an der Eignung des Lithiums für den Bau einer Wasserstoffbombe geforscht wurde, Lithium ist ja sehr reaktionsfreudig. Im Internet wurde ich fündig: Lithium sei auch in sehr kleinen Mengen stimmungsaufhellend und werde sogar in der Lithiumtherapie zur Behandlung von Depressionen eingesetzt, wirkungsvoller und mit weniger Nebenwirkungen ("nur" Kropf und bei Langfristeinnahme Leberschäden) als teure Antidepressiva. Ich hatte davon noch nie etwas gehört, auch die Handelsnamen der Lithiumpräparate sagen mir nichts. Ich kenne genug Menschen, die Antidepressiva einnehmen, aber keiner noch hatte eines dieser Mittel, den Grund kenne ich nicht, vielleicht sind die Mittel ja doch nicht so harmlos, und es steht nur nicht auf Wikipedia. Ich las von zwei Studien aus den USA und aus Wien, die zum Ergebnis kommen, dass in Gegenden mit Lithium im Trinkwasser die Selbstmordrate sehr viel niedriger sei als in Gegenden ohne Lithium im Trinkwasser. In den USA gäbe es daher bereits die Forderung, Lithium dem Trinkwasser beizumischen, damit die Menschen weniger depressiv und auch weniger aggressiv (die Wirkung des Lithium würde ich mit dem medizinischen Laienausdruck "wurschtig" umschreiben) werden. Die Wiener Studie ist da etwas vorsichtiger, sie schließt sich dem Ergebnis zwar an, das Problem aber sei Graz, denn dort gebe es zwar Lithium im Trinkwasser, die Selbstmordrate sei trotzdem hoch. Entweder trinken die Grazer weniger Leitungswasser, oder das Lithium wirkt bei den Grazern nicht. Und die Wiener Studie erwähnt, dass wir noch nicht alle Nebenwirkungen kennen, um Lithiumgenuss empfehlen zu können. Ich habe mir diese Angaben aus diversen Publikationen im Internet zusammengesucht, wir dürfen nicht mit 100%iger Sicherheit davon ausgehen, dass alles stimmt, nur weil es mehrfach erwähnt wurde, es kann durchaus sein, dass einer vom anderen abschreibt. Was das Wiener Wasser betrifft, so wird dieses dem angeblich lithiumhältigeren Flachland zugeordnet, was die glücklichen Wiener erklären würde, aber erstens kenne ich genug Wiener, die immer was zum Motschkern haben, egal wie objektiv vom Schicksal verwöhnt sie sein mögen, und zweitens kommt ein Großteil des Wiener Wassers vom Hochschwab, den ich nicht als Flachland bezeichnen würde.

    Ich Musikbanause schäme mich dafür, nicht einmal das Lied "Lithium" von Nirvana gekannt zu haben, Ihr kennt es sicher. Also es dürfte ziemlich klar sein, dass die ganze Welt schon von der glücklichmachenden Wirkung von Lithium gewusst hat, bevor ich es erfahren habe. Auf der Suche nach Lithiumquellen bin ich fündig geworden, diese Mineralwassermarken werben allerdings nicht dafür, dass sie Lithium beinhalten, im Gegensatz zur Thalheimer Heilquelle: Preblauer ("Quellabfüllung Sunshine", nur in Apotheken und im Direktversand erhältlich) von der Saualpe bei Prebl in Kärnten habe 1,4 mg pro Liter, auf Wikipedia schreiben sie von 3 mg Lithium Tagesbedarf. Juvina aus Deutschkreuz im Burgenland habe 0,65 mg pro Liter, Peterquelle aus Deutsch Goritz in der Steiermark habe 0,37 mg pro Liter, Gasteiner aus Bad Gastein in Salzburg habe 0,28 mg, und mein (wegen des hohen Magnesiumgehalts) Lieblingswasser Long Life aus Bad Radkersburg in der Steiermark habe immerhin 0,17 mg. Wenn ich einen Liter pro Tag trinke, so sind das 0,17 mg pro Tag, recht regelmäßig. Daher ist es fraglich, ob die 1,5 Liter Thalheimer mit einer Zufuhr von 1,5 x 0,4 = 0,6 mg wirklich für die bessere Stimmungslage verantwortlich sind, ich lebe sonst ja auch nicht vollkommen lithiumlos. Jedenfalls zeigt diese Auflistung schön, wo sich in Österreich das Lithium konzentriert: in der Steiermark und in den Nachbarländern Salzburg, Kärnten und Burgenland. Das neue Klondyke ist gefunden, nehmt Eure Spaten, auf geht´s! Klondyke, das war der große Goldrausch in Alaska.

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