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Erste, RBI: Aussichten für das Bankgeschäft in CEE bleiben positiv

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16.07.2019, 2283 Zeichen

Die Analysten von Raiffeisen Research haben ihre aktuelle CEE-Bankenstudie veröffentlicht. Zum ersten Mal seit mehreren Jahren war in CEE 2018 insgesamt kein einziger Markt mehr verlustbringend. Die Rentabilitätskennzahlen erreichten 2018 ihren höchsten Stand der letzten fünf bis sechs Jahren. Die Eigenkapitalrendite in CEE (RoE) übertraf die 12 Prozent-Schwelle. Besonders hervorzuheben sei die breite Basis der Ergebniserholung. Alle Kernregionen (CE, SEE, EE) verzeichneten 2018 zweistellige RoE-Verhältnisse, die Märkte in Russland und der Ukraine erholten sich gut, so die Analysten. Tschechien und Kosovo sind für die Experten die mit Abstand profitabelsten Märkte, Rumänien, Ungarn und die Ukraine die interessantesten Turnaround-Märkte.

Der Gesamtgewinn im CE/SEE Bankensektor wird mit 13-14 Mrd. Euro angegeben, in der gesamten CEE-Region liegt der Gewinn bei mehr als 30 Mrd. Euro. Die Quote notleidender Kredite in CEE ist einstellig, in CE-3 (CZ, HU, SK) bei niedrigen 3,3 Prozent, in SEE bei 7 Prozent und in EE bei 9,3 Prozent. Die österreichischen CEE-Banken scheinen wieder mehr Appetit und bzw. oder Spielraum für Wachstum zu haben. Ihr Marktanteil unter den in CEE tätigen westlichen Großbanken stieg 2018 erneut auf das bisherige Rekordniveau von knapp über 40%, dabei sind Erste Group und RBI unter den drei größten Banken in CEE.

Kurzfristig bleiben die Aussichten für das Bankgeschäft in CEE positiv, so die Analysten. Die meisten Volkswirtschaften seien gut in das Jahr gestartet, das Kreditwachstum sei solide, aber nicht üppig. Die Risikobereitschaft sei bescheiden, während LCY-Kredite im neuen Einzelhandelsgeschäft dominieren. Derzeit sehen die Analysten angesichts solider und verschärfter Kreditvergabestandards keine massiven Abwärtsrisiken. Da in einigen Märkten ein deutliches Wachstum im Einzelhandel zu verzeichnen sei, wurden in fast allen „heißen Märkten“ bestimmte Vorschriften aufgehoben. Diese sollten in den kommenden 12-24 Monaten wirksam werden. Laut Analysten wird es nicht einfach sein, die Wachstums - und Ergebnisentwicklung von 2018 im Jahr 2019 erneut zu übertreffen. Dennoch sind die Experten zuversichtlich, dass das CEE-Bankvermögen in den nächsten 1-2 Jahren die Marke von 3.000 Mrd. Euro überschreiten wird (derzeit rund 2.500 Mrd.).

 



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Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Analysten von Raiffeisen Research haben ihre aktuelle CEE-Bankenstudie veröffentlicht. Zum ersten Mal seit mehreren Jahren war in CEE 2018 insgesamt kein einziger Markt mehr verlustbringend. Die Rentabilitätskennzahlen erreichten 2018 ihren höchsten Stand der letzten fünf bis sechs Jahren. Die Eigenkapitalrendite in CEE (RoE) übertraf die 12 Prozent-Schwelle. Besonders hervorzuheben sei die breite Basis der Ergebniserholung. Alle Kernregionen (CE, SEE, EE) verzeichneten 2018 zweistellige RoE-Verhältnisse, die Märkte in Russland und der Ukraine erholten sich gut, so die Analysten. Tschechien und Kosovo sind für die Experten die mit Abstand profitabelsten Märkte, Rumänien, Ungarn und die Ukraine die interessantesten Turnaround-Märkte.

    Der Gesamtgewinn im CE/SEE Bankensektor wird mit 13-14 Mrd. Euro angegeben, in der gesamten CEE-Region liegt der Gewinn bei mehr als 30 Mrd. Euro. Die Quote notleidender Kredite in CEE ist einstellig, in CE-3 (CZ, HU, SK) bei niedrigen 3,3 Prozent, in SEE bei 7 Prozent und in EE bei 9,3 Prozent. Die österreichischen CEE-Banken scheinen wieder mehr Appetit und bzw. oder Spielraum für Wachstum zu haben. Ihr Marktanteil unter den in CEE tätigen westlichen Großbanken stieg 2018 erneut auf das bisherige Rekordniveau von knapp über 40%, dabei sind Erste Group und RBI unter den drei größten Banken in CEE.

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