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Inbox: Ausblick - Gewinnrückgänge in Q2 als kurze Korrektur in langfristigem Wachstumstrend


Daimler
Akt. Indikation:  42.33 / 42.58
Uhrzeit:  11:42:42
Veränderung zu letztem SK:  -0.34%
Letzter SK:  42.60 ( -2.63%)

S&P 500
Akt. Indikation:  3338.75 / 3338.75
Uhrzeit:  23:44:04
Veränderung zu letztem SK:  0.03%
Letzter SK:  3337.75 ( -1.05%)

14.07.2019

Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Der globale Aktienmarkt divergierte in der letzten Woche. Während US-Aktien weiterhin knapp unter ihren Allzeithochs notieren gab der Stoxx 600 in Europa um -1,6% nach. Die Emerging Markets in Asien fielen ebenfalls um -1,6%.

Für den gesamten Aktienmarkt wird ein Rückgang der Gewinne von -2,6% erwartet. Besonders in den zyklischen Sektoren und dem IT-Sektor wird es zu ausgeprägten Rückgängen kommen. Die Erwartungen für Q3 (-0,5%) und Q4 (+6,3%) sind aber höher. Das Umsatzwachstum sollte auch nachlassen ist aber mit einem erwarteten Anstieg von +3,8% in Q2 deutlich positiv. Acht der elf Sektoren sollten ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Das erwartete 12-Monats-KGV des S&P 500 beträgt 16,9x. Dieses KGV liegt leicht über dem 10-Jahres-Durchschnitt von 16,5x. Wir erachten die Gewinnrückgänge in Q2 als kurze Korrektur in einem langfristigen Wachstumstrend.

Der nach Umsatz global drittgrößte Autokonzern geht für 2019 nur noch von einem EBIT deutlich unter dem Vorjahreswert aus. Nach der Prognosesenkung Ende Juni war Daimler noch von einem EBIT auf Vorjahresniveau ausgegangen. Die Rückstellungen für den Rückruf von Takata-Airbags (+EUR 1,0 Mrd.) und die erwarteten Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Dieselskandal (+ EUR 1,6 Mrd.) mussten erhöht werden. Bezüglich der Rückstellungen durch die Dieselthematik kommuniziert der Konzern nur sehr allgemein. Es ist von einer„vorgenommene Neueinschätzung im Zusammenhang mit laufenden behördlichen und gerichtlichen Verfahren und Maßnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge in verschiedenen Regionen“ die Rede.

In Q2 2019 geht der Konzern daher jetzt nach vorläufigen Zahlen von einem negativen EBIT in der Höhe von -1,6 Mrd. aus (2018 Q2: +2,6 Mrd.). Die Umsatzrendite 2019 im Mercedes-Benz Segment wird nun voraussichtlich auf 3-5 % sinken (zuvor: 6-8%). Im Juni fiel der Absatz von Mercedes-Benz Cars um 4,8% auf 206.461 Einheiten. 2019 betrug der Absatz damit 1,195 Mio. Fahrzeuge (-4,7% J/J).

Ausblick. Daimler kämpft, wie auch die Konkurrenz, mit der Stagnation der globalen Automobil-Nachfrage. 2018 musste schon ein Gewinnrückgang von -30% auf EUR 7,2 Mrd. berichtet werden. 2019 gehen wir davon aus daß es zu keiner Trendwende kommt. Die Bewertung von mit einem 2019er KGV von 6,3x liegt zwar leicht unter unserer Peergruppe (6,9x), die neuerlich schlechten Nachrichten verringern diese Differenz. Wir behalten derzeit noch unsere Halten Empfehlung bei.


Companies im Artikel
Daimler
S&P 500
Trading, Chart Analyse, Kerze, Messen - https://de.depositphotos.com/5937633/stock-photo-touching-stock-market-chart.html © https://depositphotos.com


Aktien auf dem Radar: Frequentis , Warimpex , Palfinger , Zumtobel , Porr , Lenzing , Uniqa , Erste Group , DO&CO , Gurktaler AG VZ , Linz Textil Holding , SBO , Semperit , SW Umwelttechnik , Athos Immobilien , Frauenthal , Marinomed Biotech , Wiener Privatbank , startup300 , FACC .

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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RHI Magnesita ist der Weltmarktführer im Feuerfestbereich. Feuerfestprodukte werden in industriellen Hochtemperaturverfahren weltweit verwendet. Sie sind unverzichtbar für die Stahl-, Zement-, Kalk-, Nichteisenmetall-, Glas-, Energie-, Umwelt- und Chemieindustrie. RHI Magnesita setzt trotz Hauptlisting in London via global market auf österreichische Aktionäre.

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    14.07.2019

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    Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Der globale Aktienmarkt divergierte in der letzten Woche. Während US-Aktien weiterhin knapp unter ihren Allzeithochs notieren gab der Stoxx 600 in Europa um -1,6% nach. Die Emerging Markets in Asien fielen ebenfalls um -1,6%.

    Für den gesamten Aktienmarkt wird ein Rückgang der Gewinne von -2,6% erwartet. Besonders in den zyklischen Sektoren und dem IT-Sektor wird es zu ausgeprägten Rückgängen kommen. Die Erwartungen für Q3 (-0,5%) und Q4 (+6,3%) sind aber höher. Das Umsatzwachstum sollte auch nachlassen ist aber mit einem erwarteten Anstieg von +3,8% in Q2 deutlich positiv. Acht der elf Sektoren sollten ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Das erwartete 12-Monats-KGV des S&P 500 beträgt 16,9x. Dieses KGV liegt leicht über dem 10-Jahres-Durchschnitt von 16,5x. Wir erachten die Gewinnrückgänge in Q2 als kurze Korrektur in einem langfristigen Wachstumstrend.

    Der nach Umsatz global drittgrößte Autokonzern geht für 2019 nur noch von einem EBIT deutlich unter dem Vorjahreswert aus. Nach der Prognosesenkung Ende Juni war Daimler noch von einem EBIT auf Vorjahresniveau ausgegangen. Die Rückstellungen für den Rückruf von Takata-Airbags (+EUR 1,0 Mrd.) und die erwarteten Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Dieselskandal (+ EUR 1,6 Mrd.) mussten erhöht werden. Bezüglich der Rückstellungen durch die Dieselthematik kommuniziert der Konzern nur sehr allgemein. Es ist von einer„vorgenommene Neueinschätzung im Zusammenhang mit laufenden behördlichen und gerichtlichen Verfahren und Maßnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge in verschiedenen Regionen“ die Rede.

    In Q2 2019 geht der Konzern daher jetzt nach vorläufigen Zahlen von einem negativen EBIT in der Höhe von -1,6 Mrd. aus (2018 Q2: +2,6 Mrd.). Die Umsatzrendite 2019 im Mercedes-Benz Segment wird nun voraussichtlich auf 3-5 % sinken (zuvor: 6-8%). Im Juni fiel der Absatz von Mercedes-Benz Cars um 4,8% auf 206.461 Einheiten. 2019 betrug der Absatz damit 1,195 Mio. Fahrzeuge (-4,7% J/J).

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