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„Weniger Wachstum ist ein Risiko für Aktienrenditen"

11.07.2019

Der Assetmanager Aviva Investors ist laut dem aktuellen House View-Ausblick für das dritte Quartal 2019 davon überzeugt, dass sich die Wachstumsentwicklung verlangsamt und der Inflationsdruck schwach bleiben wird. Für Renditen aus Risikoanlagen wie Aktien ist das ein herausforderndes Umfeld. Dass die großen Zentralbanken wieder in Richtung quantitative Lockerung tendieren, sollte den Investoren aber einen gewissen Anreiz bieten. Michael Grady, Head of Investment Strategy und Chief Economist bei Aviva Investors, sagt: „Weniger Wachstum ist ein Risiko für Aktienrenditen, bei Aviva ist unsere aktuelle Aktien-Allokation deswegen neutral. Davon abgesehen bevorzugen wir die USA gegenüber den Schwellenländern. Eine Rezession sehen wir  aber eher nicht, insofern ist ein gefährlicher Kreislauf aus Kreditausfällen unwahrscheinlich. Folglich sollten sich Anleihen relativ gut entwickeln. Lockerere Zentralbankmaßnahmen werden die Duration dort beeinflussen, wo wir ein leichtes Übergewicht halten. Das allgemeine Umfeld dürfte gut für Carry-Strategien sein. Was den US-Dollar angeht, sind wir zuversichtlich."

Die Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum haben sich in den letzten drei Monaten verschlechtert. Das ist vor allem auf die anhaltenden Handelsspannungen zurückzuführen - sie drücken die wirtschaftliche Stimmung insbesondere im verarbeitenden Gewerbe und Exportsektor. Obwohl sich die Lage zwischen China und den USA nach dem G20-Gipfel im Juni etwas entspannt hat, ist der Konflikt nicht beigelegt und könnte jederzeit wieder entflammen.

Das weltweite Wirtschaftswachstum dürfte sich in den Jahren 2019 und 2020 auf rund drei Prozent verlangsamen. Das ist etwas weniger als erwartet. Eine entsprechend geringere Nachfrage wird die Kapazitätsgrenzen weiter entlasten und die Inflation dürfte in den nächsten Jahren nicht stark ansteigen - wenn überhaupt. Zu einer Rezession sollte es vorerst nicht kommen, aber die größten Risiken wie die Handelspolitik, bleiben ein Thema.

Die Kombination aus langsamerem Wachstum und gedämpftem Inflationsdruck beeinflusst die großen Zentralbanken. Sie nehmen zu Recht wieder eine lockerere Haltung ein. Erwartungsgemäß sollten die Wachstumssorgen die Renditen der Risikoanlagen belasten, während der lockere geldpolitische Kurs eher unterstützend wirkt. Das erfordert eine relativ vorsichtige Haltung bei der Asset-Allokation.


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Bildnachweis

1. Michael Grady, Head of Investment Strategy und Chief Economist bei Aviva Investors, Credit: Aviva   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar: FACC , Rosenbauer , S Immo , Amag , Frequentis , Uniqa , RBI , Wienerberger , EVN , Porr , Agrana , Lenzing , CA Immo , UBM , Bawag , Athos Immobilien , Deutsche Bank , Infineon , RWE , Bayer , Deutsche Telekom , E.ON , Merck KGaA , Wirecard , Signature AG , MorphoSys , AT&S , Andritz .


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Michael Grady, Head of Investment Strategy und Chief Economist bei Aviva Investors, Credit: Aviva


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Das weltweite Wirtschaftswachstum dürfte sich in den Jahren 2019 und 2020 auf rund drei Prozent verlangsamen. Das ist etwas weniger als erwartet. Eine entsprechend geringere Nachfrage wird die Kapazitätsgrenzen weiter entlasten und die Inflation dürfte in den nächsten Jahren nicht stark ansteigen - wenn überhaupt. Zu einer Rezession sollte es vorerst nicht kommen, aber die größten Risiken wie die Handelspolitik, bleiben ein Thema.

    Die Kombination aus langsamerem Wachstum und gedämpftem Inflationsdruck beeinflusst die großen Zentralbanken. Sie nehmen zu Recht wieder eine lockerere Haltung ein. Erwartungsgemäß sollten die Wachstumssorgen die Renditen der Risikoanlagen belasten, während der lockere geldpolitische Kurs eher unterstützend wirkt. Das erfordert eine relativ vorsichtige Haltung bei der Asset-Allokation.


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