21.06.2019, 1804 Zeichen
Die Lenzing Gruppe wird ihre CO2-Emissionen in den kommenden Jahren substantiell reduzieren. Als ein führendes Unternehmen beim Klimaschutz baut Lenzing diese Position weiter aus, indem es mehr als 100 Mio. Euro in Einsparungen von Energie, in die Umstellung auf Erneuerbare Energien und in neue Technologien investiert.
Die Lenzing Gruppe reduziert aber nicht nur die Emissionen in den bestehenden Produktionsprozessen, sondern fokussiert beim Bau neuer Zellstoff- und Lyocellanlagen auf CO2-arme Energiequellen und Produktionsverfahren. Die ermögliche "ein weiterhin prosperierendes Wachstum bei gleichzeitiger substantieller Reduktion der spezifischen Treibhausgas-Emissionen", betont das Unternehmen.
Ziel dieser Klimastrategie der Lenzing Gruppe sei es, bis zum Jahr 2050 netto kein CO2 mehr zu emittieren. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu dieser Klimaneutralität sei das Jahr 2030. Bis dahin würden die Emissionen pro Tonne produziertem Zellstoff und Fasern um 50 Prozent im Vergleich zu 2017 gesenkt. Damit werde die Lenzing Gruppe durch weltweite Aktionen die Emission von 1,3 Mio. Tonnen CO2 vermeiden. Diese Menge ist äquivalent zum CO2-Fußabdruck von über 200.000 Österreichern.
„Der Klimawandel ist die größte Herausforderung, vor der die Menschheit derzeit steht. Mit unserer strategischen Festlegung, bis 2050 klimaneutral zu sein, helfen wir die Geschwindigkeit der Erderwärmung einzubremsen und die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Mit unseren Dekarbonisierungszielen sind wir Vorreiter in der gesamten produzierenden Industrie und speziell in der Faserbranche. Unsere substantiellen Investitionen sehen wir nicht nur als einen sehr verantwortungsvollen Schritt, sondern auch als einen, der den Wert unseres Unternehmens weiter steigern wird“, sagt CEO Stefan Doboczky.
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