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Mehr als ein Drittel der Langfrist-Rendite österreichischer Aktien resultieren aus Dividenden

Magazine aktuell


#gabb aktuell



17.05.2019, 2033 Zeichen

Interessante Facts von der RCB zu Dividenden in Österreich: Seit dem Start der ATX -Berechnung 1991 legte der klassische ATX, der ohne Dividenden berechnet wird, um gut 210 Prozent zu. Der ATX Total Return hingegen, bei dem Dividenden in die Indexberechnung einfließen, hat im gleichen Zeitraum einen Ertrag von mehr als 477 Prozent abgeworfen. Aufs Jahr gesehen konnten Anleger mit den Blue Chips der Wiener Börse inklusive Ausschüttungen durchschnittlich 6,36 Prozent verdienen. Ohne Dividenden wären es nur 4,07 Prozent pro anno gewesen. Das bedeutet: Mehr als ein Drittel der Langfrist-Rendite österreichischer Aktien resultieren aus Dividenden.

Von den meisten der 20 ATX-Titel liegen inzwischen die Aussagen zur 2018er-Dividende vor. Demnach wird es 15 Mal zu einer Anhebung der Gewinnbeteiligung kommen. Nur in drei Fällen müssen sich die Anteilseigner mit einer Ausschüttung auf Vorjahresniveau zufrieden geben: Andritz , Lenzing und Verbund . Do & Co und voestalpine werden sich erst noch zu den Ausschüttungsplänen äußern. Zumindest bei voestalpine zeichnet sich eine Kürzung ab.

Während der ATX selbst aktuell auf eine Dividendenrendite von circa 3,2 Prozent kommt, ist bei einigen Unternehmen weitaus mehr drin. Überdurchschnittliche Renditen werfen etwa die Aktien von Andritz (4,2 Prozent), Uniqa (5,7 Prozent) und der Österreichischen Post (6,1 Prozent) ab. Besonders „kontinuierliche Ausschütter“ sind vor allem abseits des ATX zu finden: Während es bei der Oberbank seit 25 Jahren keine Dividendenkürzung (in EUR bzw. ATS) mehr gab, kommt Mayr-Melnhof auf eine Serie von 22 Jahren ohne niedrigere Gewinnbeteiligungen.

Noch ein Hinweis der RCB: Hohe Dividendenrenditen sind in der Regel auch vorteilhaft für Zertifikate-Anleger. Denn mit den Ausschüttungen wird die Struktur der meisten Zertifikate finanziert. Grundsätzlich erlauben hohe Dividenden attraktive Produktkonditionen. Bei Bonus- und Discountzertifikaten etwa drückt sich das in einer höheren Renditechance beziehungsweise einem größeren Sicherheitspuffer aus.



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ATX
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Lenzing
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Mayr-Melnhof
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Uniqa
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Verbund
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Autor
Christine Petzwinkler
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    Während der ATX selbst aktuell auf eine Dividendenrendite von circa 3,2 Prozent kommt, ist bei einigen Unternehmen weitaus mehr drin. Überdurchschnittliche Renditen werfen etwa die Aktien von Andritz (4,2 Prozent), Uniqa (5,7 Prozent) und der Österreichischen Post (6,1 Prozent) ab. Besonders „kontinuierliche Ausschütter“ sind vor allem abseits des ATX zu finden: Während es bei der Oberbank seit 25 Jahren keine Dividendenkürzung (in EUR bzw. ATS) mehr gab, kommt Mayr-Melnhof auf eine Serie von 22 Jahren ohne niedrigere Gewinnbeteiligungen.

    Noch ein Hinweis der RCB: Hohe Dividendenrenditen sind in der Regel auch vorteilhaft für Zertifikate-Anleger. Denn mit den Ausschüttungen wird die Struktur der meisten Zertifikate finanziert. Grundsätzlich erlauben hohe Dividenden attraktive Produktkonditionen. Bei Bonus- und Discountzertifikaten etwa drückt sich das in einer höheren Renditechance beziehungsweise einem größeren Sicherheitspuffer aus.



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