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ATX-Trends: AT&S, CA Immo, Warimpex, S Immo, Strabag, Mayr-Melnhof ...

07.05.2019, 7301 Zeichen

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Zölle auf chinesische Waren erhöhen zu wollen, blieb nicht ohne Auswirkungen auf das gestrige Handelsgeschehen. Neue Ängste vor einer Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China liessen die Anleger die in der letzten Zeit erworbenen Gewinne realisieren und brachten die wichtigsten europäischen Indices nach unten, lediglich in London war die Börse feiertagsbedingt geschlossen.

In der Branchenwertung verbuchten alle Teilindices Verluste, am besten hielt sich noch die als defensiv geltende Lebensmittelbranche die nahezu unverändert schliessen konnte. Die deutlichsten Abgaben gab es im Automobilsektor, hier erlitten vor allem die französischen Zulieferer Valeo und Faurecia Abgaben von 4,0% beziehungsweise 5,0%. Auch in Deutschland musste Continental ein Minus von 2,5% hinnehmen. Auch andere stark vom asiatischen Markt abhängige Branchen wie Chemie, Technologie und Luxusgüter litten unter Gewinnmitnahmen, BASF schloss mit einer 5,3% tieferen Notierung, STMicroelectronics war mit einer Abgabe von 4,9% nur unwesentlich besser.

Die Nachricht, dass sich Total mit dem US-Unternehmen Occidental Petroleum darauf geeinigt hat, Geschäftsteile in Ghana, Mosambik, Algerien und Südafrika zu übernehmen sofern Occidental im Übernahmekampf um Anadarko siegreich sein sollte, gefiel den Investoren nur wenig und brachte den französischen Ölkonzern 2,4% nach unten. ArcelorMittal musste Produktionskürzungen auf Grund einer schwächelnden Nachfrage bekannt geben, das bedeutete eine Abgabe von 2,4% für den Stahlkonzern. Weiter im Aufwind war hingegen adidas , der Sportartikelhersteller konnte nach dem fulminanten Freitag auch gestern ein Plus von 1,2% erringen. Zu den wenigen Gewinnern des gestrigen Tages zählte auch EssilorLuxottica, für den Optikkonzern ging es 0,8% nach oben.

Auch in Wien reagierte die Vorsicht, Investoren hielten sich zurück und der ATX erlitt ein Minus im gleichen Ausmaß wie die großen europäischen Indices. Der stark in China engagierte Leiterplattenhersteller AT&S litt erwartungsgemäß am meisten unter den wieder aufgeflammten Handelssorgen und musste mit einer 4,2% tieferen Notierung den Handel beenden. Die Banken litten ebenfalls unter Verkäufen, Erste Group und Raiffeisen Bank International schlossen jeweils 2,3% schwächer, die Bawag konnte mit einem Abschlag von 1,0% die Verluste noch einigermassen eindämmen.

Gesucht waren gestern in Wien Immobilientitel, allen voran Warimpex wo es zu einem Zuwachs von 2,5% kam, aber auch CA Immo erzielte ein Plus von 0,5% und die S Immo konnte sich um 0,2% befestigen. Auch Mayr-Melnhof rangierte in der Gunst der Investoren ziemlich weit oben und schloss mit einem Aufschlag von 1,2%. Die Österreichische Post trotzte ebenfalls der negativen Stimmung und konnte um 0,7% vorrücken, dasselbe galt für Do & Co, das Cateringunternehmen konnte in gleichem Ausmaß zulegen. Auch Strabag hatte einen positiven Tag und erzielte einen Aufschlag von 0,7%. Weiter sehr volatil bleibt Zumtobel , gestern war der Leuchtenhersteller mit einem Minus von 3,8% wieder einmal unter den größten Verlierern am heimischen Markt zu finden.

Auch in den USA waren die Anleger zunächst durch den wiederhochkochenden Zollstreit verunsichert, die Meldung, dass die chinesische Delegation aber trotzdem zu den Gesprächen nach Washington anreisen will sorgte für Erleichterung und die Indices konnten die anfänglich deutlichen Verluste wieder teilweise wettmachen. Der Dow Jones schloss 0,3% schwächer, für den marktbreiten S&P 500 gab es ein Minus von 0,5%, und der Nasdaq100 schloss mit einem Abschlag von 0,7%. Noch sind sich die Marktteilnehmen nicht ganz im klaren darüber, wie ernst gemeint die Ankündigung von Donald Trump war, die Sonderzölle zu erhöhen. Es besteht nach wie vor die Möglichkeit, dass diese Eskalation nur ein Druckmittel zur Beschleunigung der Verhandlungen ist.

Betroffen waren die Industriewerte, 3M , Caterpillar und United Techologies mussten deutlich schwächer schliessen, auch Apple und Intel schlossen mit Abgaben von 1,0% bzw. 1,7%. Von Analysten wurden besonders Textilunternehmen auf Grund des hohen Importanteils aus China erwähnt, Yeti sackte um mehr als 4,0% ab, Nike war mit einem Minus von 2,5% Schlusslicht im Dow Jones. Boeing war ebenfalls auf der Verliererseite, nachdem das Unternehmen zugab, schon seit über einem Jahr von den Softwareproblemen gewusst zu haben, endete der Wert 1,3% schwächer.

Occidental Petroleum verbesserte das Angebot für Anadarko noch weiter, Anadarko konnte daraufhin 3,8% anziehen. Chevron scheint im Übernahmekampf aus dem Rennen zu sein, was den Aktionären aber gefiel, der Ölgigant endete 1,0% höher. Am Markt ein zentrales Thema war außerdem der im Wochenverlauf erwartete Börsengang von Uber, der einer der größten in der jüngsten Geschichte werden dürfte. Es könnte die am höchsten bewertete Börsenpremiere seit der von Alibaba im Jahr 2014 werden. Mit der Erstnotiz wird aber erst am Freitag gerechnet.

Öl präsentierte sich weiter leicht befestigt, Brent gewann 0,6% dazu, WTI schloss 0,5% stärker. Wenig Bewegung gab es beim Handel in Gold , das Edelmetall handelte gegen Abend mehr oder weniger unverändert bei einem Wert von 1.280 US-Dollar für die Feinunze. Der Euro kletterte während des gesamten Handelsverlaufes leicht nach oben und macht die über das Wochenende erlittenen Verluste wett, das Währungspaar handelte gegen Tagesende bei einem Wert von 1,12.

Vorbörslich sind die Märkte in Europa etwas leichter indiziert. Die Börsen in Asien verloren heute bislang in unterschiedlicher Ausprägung weiter an Terrain.


UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

AT&S

Der heimische Leiterplattenhersteller AT&S präsentierte gestern nachbörslich seine Zahlen zum Geschäftsjahr 18/19. Der Umsatz konnte aufgrund einer guten Nachfrage nach IC-Substraten sowie im Bereich Medical & Healthcare, trotz eines herausfordernden Marktumfeldes, im Vergleich zum Vorjahr um 3,6% auf €1.028 Mio. gesteigert werden. Während sich das EBITDA um 10,7% auf €250,1 Mio. erhöhte, stieg das EBIT um 29,8% auf €117,2 Mio.. Somit erreichte man eine EBITDA-Marge von 24,3% (Vj. 22,8%) und eine EBIT-Marge von 11,4% (Vj. 9,1%). Die positive Ergebnisentwicklung resultiert vor allem aus Effizienz- und Produktivitäts-steigerungen, Bewertungseffekten durch die US-Dollar-Entwicklung sowie die Anwendung der neuen Rechnungslegungsvorschrift IFRS 15.

Da sich das Finanzergebnis aufgrund positiver Wechselkurseffekte und dem höheren Volumen der Termingeldveranlagungen ebenfalls verbesserte blieb das Konzernergebnis mit €86,9 Mio. deutlich über dem Vorjahreswert (+53,8%). Basierend auf der guten Performance der letzten Jahre und einem Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2018/19 will der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von €0,6/Aktie vorschlagen (+66,7%), was eine Dividendenrendite von 3,3% zum gestrigen Schlusskurs bedeutet. AT&S sieht weiter hohe Unsicherheit im Markt aufgrund der sichtbaren Nachfrageschwäche in den Bereichen Smartphone, Automotive und Industrie und rechnet daher für das GJ2019/20 mit einer auf Jahresbasis stabilen Umsatzentwicklung. Die EBITDA-Marge wird in der Brandbreite von 20 und 25% erwartet.

GJ2018/19: Umsatzerlöse: €1.028 Mio. (1.019e), EBITDA: €250,1 Mio. (254,6e), EBIT: €117,2 Mio. (120e), Konzernergebnis: €86,9 Mio. (78,4e)


(07.05.2019)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: ÖTV-Damen dominieren beim WTA-125-Challenger in Kitzbühel, 3x Karrierehoch in Woche 29




3M
Akt. Indikation:  139.60 / 139.85
Uhrzeit:  13:02:51
Veränderung zu letztem SK:  -1.60%
Letzter SK:  142.00 ( -1.19%)

adidas
Akt. Indikation:  179.30 / 180.55
Uhrzeit:  13:04:26
Veränderung zu letztem SK:  -0.65%
Letzter SK:  181.10 ( -1.01%)

Apple
Akt. Indikation:  291.60 / 291.90
Uhrzeit:  13:03:19
Veränderung zu letztem SK:  0.12%
Letzter SK:  291.40 ( 0.14%)

ATX
Akt. Indikation:  6364.84 / 6364.84
Uhrzeit: 
Veränderung zu letztem SK:  -0.00%
Letzter SK:  6364.91 ( -1.47%)

BASF
Akt. Indikation:  48.22 / 48.54
Uhrzeit:  13:04:26
Veränderung zu letztem SK:  -0.35%
Letzter SK:  48.55 ( 0.27%)

Bawag
Akt. Indikation:  171.60 / 172.30
Uhrzeit:  13:04:43
Veränderung zu letztem SK:  -0.03%
Letzter SK:  172.00 ( -1.38%)

Boeing
Akt. Indikation:  187.02 / 187.20
Uhrzeit:  13:02:51
Veränderung zu letztem SK:  0.29%
Letzter SK:  186.56 ( -0.14%)

CA Immo
Akt. Indikation:  23.40 / 23.60
Uhrzeit:  13:04:43
Veränderung zu letztem SK:  -0.84%
Letzter SK:  23.70 ( 0.85%)

Caterpillar
Akt. Indikation:  769.60 / 770.80
Uhrzeit:  21:58:09
Veränderung zu letztem SK:  -0.85%
Letzter SK:  776.80 ( 0.35%)

Chevron
Akt. Indikation:  163.70 / 163.92
Uhrzeit:  13:03:19
Veränderung zu letztem SK:  0.47%
Letzter SK:  163.04 ( 1.91%)

Continental
Akt. Indikation:  71.76 / 72.40
Uhrzeit:  13:04:26
Veränderung zu letztem SK:  -0.28%
Letzter SK:  72.28 ( -0.30%)

Dow Jones Letzter SK:  72.28 ( -0.77%)
Gold Letzter SK:  72.28 ( 1.04%)
Intel
Akt. Indikation:  83.01 / 83.15
Uhrzeit:  13:03:37
Veränderung zu letztem SK:  -1.56%
Letzter SK:  84.40 ( -2.00%)

Mayr-Melnhof
Akt. Indikation:  81.40 / 82.20
Uhrzeit:  13:04:43
Veränderung zu letztem SK:  -0.61%
Letzter SK:  82.30 ( 1.60%)

Nasdaq Letzter SK:  82.30 ( 0.00%)
Nike
Akt. Indikation:  38.22 / 38.30
Uhrzeit:  13:03:19
Veränderung zu letztem SK:  0.05%
Letzter SK:  38.24 ( -1.82%)

Österreichische Post
Akt. Indikation:  32.40 / 32.55
Uhrzeit:  13:04:43
Veränderung zu letztem SK:  0.08%
Letzter SK:  32.45 ( 0.46%)

S Immo Letzter SK:  32.45 ( 0.00%)
S&P 500 Letzter SK:  32.45 ( -1.01%)
Strabag
Akt. Indikation:  85.70 / 86.30
Uhrzeit:  13:04:43
Veränderung zu letztem SK:  0.58%
Letzter SK:  85.50 ( -0.70%)

Warimpex Letzter SK:  85.50 ( 0.00%)
Zumtobel
Akt. Indikation:  3.86 / 3.94
Uhrzeit:  13:04:43
Veränderung zu letztem SK:  0.00%
Letzter SK:  3.90 ( -2.50%)



 

Bildnachweis

1.

Aktien auf dem Radar:AT&S, Porr, Agrana, Austriacard Holdings AG, Amag, Polytec Group, Wienerberger, CPI Europe AG, Lenzing, Mayr-Melnhof, FACC, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Erste Group, RBI, Frequentis, Marinomed Biotech, Semperit, Wolford, Wolftank-Adisa, Bawag, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Travelers Companies, Fresenius Medical Care, SAP, Deutsche Telekom.


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AT&S
Austria Technologie & Systemtechnik AG (AT&S) ist europäischer Marktführer und weltweit einer der führenden Hersteller von Leiterplatten und IC-Substraten. Mit 9.526 Mitarbeitern entwickelt und produziert AT&S an sechs Produktionsstandorten in Österreich, Indien, China und Korea und ist mit einem Vertriebsnetzwerk in Europa, Asien und Nordamerika präsent. (Stand 06/17)

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    1971
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    Karl Blossfeldt
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    1932
    Verlag für Kunstwissenschaft


    07.05.2019, 7301 Zeichen

    Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Zölle auf chinesische Waren erhöhen zu wollen, blieb nicht ohne Auswirkungen auf das gestrige Handelsgeschehen. Neue Ängste vor einer Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China liessen die Anleger die in der letzten Zeit erworbenen Gewinne realisieren und brachten die wichtigsten europäischen Indices nach unten, lediglich in London war die Börse feiertagsbedingt geschlossen.

    In der Branchenwertung verbuchten alle Teilindices Verluste, am besten hielt sich noch die als defensiv geltende Lebensmittelbranche die nahezu unverändert schliessen konnte. Die deutlichsten Abgaben gab es im Automobilsektor, hier erlitten vor allem die französischen Zulieferer Valeo und Faurecia Abgaben von 4,0% beziehungsweise 5,0%. Auch in Deutschland musste Continental ein Minus von 2,5% hinnehmen. Auch andere stark vom asiatischen Markt abhängige Branchen wie Chemie, Technologie und Luxusgüter litten unter Gewinnmitnahmen, BASF schloss mit einer 5,3% tieferen Notierung, STMicroelectronics war mit einer Abgabe von 4,9% nur unwesentlich besser.

    Die Nachricht, dass sich Total mit dem US-Unternehmen Occidental Petroleum darauf geeinigt hat, Geschäftsteile in Ghana, Mosambik, Algerien und Südafrika zu übernehmen sofern Occidental im Übernahmekampf um Anadarko siegreich sein sollte, gefiel den Investoren nur wenig und brachte den französischen Ölkonzern 2,4% nach unten. ArcelorMittal musste Produktionskürzungen auf Grund einer schwächelnden Nachfrage bekannt geben, das bedeutete eine Abgabe von 2,4% für den Stahlkonzern. Weiter im Aufwind war hingegen adidas , der Sportartikelhersteller konnte nach dem fulminanten Freitag auch gestern ein Plus von 1,2% erringen. Zu den wenigen Gewinnern des gestrigen Tages zählte auch EssilorLuxottica, für den Optikkonzern ging es 0,8% nach oben.

    Auch in Wien reagierte die Vorsicht, Investoren hielten sich zurück und der ATX erlitt ein Minus im gleichen Ausmaß wie die großen europäischen Indices. Der stark in China engagierte Leiterplattenhersteller AT&S litt erwartungsgemäß am meisten unter den wieder aufgeflammten Handelssorgen und musste mit einer 4,2% tieferen Notierung den Handel beenden. Die Banken litten ebenfalls unter Verkäufen, Erste Group und Raiffeisen Bank International schlossen jeweils 2,3% schwächer, die Bawag konnte mit einem Abschlag von 1,0% die Verluste noch einigermassen eindämmen.

    Gesucht waren gestern in Wien Immobilientitel, allen voran Warimpex wo es zu einem Zuwachs von 2,5% kam, aber auch CA Immo erzielte ein Plus von 0,5% und die S Immo konnte sich um 0,2% befestigen. Auch Mayr-Melnhof rangierte in der Gunst der Investoren ziemlich weit oben und schloss mit einem Aufschlag von 1,2%. Die Österreichische Post trotzte ebenfalls der negativen Stimmung und konnte um 0,7% vorrücken, dasselbe galt für Do & Co, das Cateringunternehmen konnte in gleichem Ausmaß zulegen. Auch Strabag hatte einen positiven Tag und erzielte einen Aufschlag von 0,7%. Weiter sehr volatil bleibt Zumtobel , gestern war der Leuchtenhersteller mit einem Minus von 3,8% wieder einmal unter den größten Verlierern am heimischen Markt zu finden.

    Auch in den USA waren die Anleger zunächst durch den wiederhochkochenden Zollstreit verunsichert, die Meldung, dass die chinesische Delegation aber trotzdem zu den Gesprächen nach Washington anreisen will sorgte für Erleichterung und die Indices konnten die anfänglich deutlichen Verluste wieder teilweise wettmachen. Der Dow Jones schloss 0,3% schwächer, für den marktbreiten S&P 500 gab es ein Minus von 0,5%, und der Nasdaq100 schloss mit einem Abschlag von 0,7%. Noch sind sich die Marktteilnehmen nicht ganz im klaren darüber, wie ernst gemeint die Ankündigung von Donald Trump war, die Sonderzölle zu erhöhen. Es besteht nach wie vor die Möglichkeit, dass diese Eskalation nur ein Druckmittel zur Beschleunigung der Verhandlungen ist.

    Betroffen waren die Industriewerte, 3M , Caterpillar und United Techologies mussten deutlich schwächer schliessen, auch Apple und Intel schlossen mit Abgaben von 1,0% bzw. 1,7%. Von Analysten wurden besonders Textilunternehmen auf Grund des hohen Importanteils aus China erwähnt, Yeti sackte um mehr als 4,0% ab, Nike war mit einem Minus von 2,5% Schlusslicht im Dow Jones. Boeing war ebenfalls auf der Verliererseite, nachdem das Unternehmen zugab, schon seit über einem Jahr von den Softwareproblemen gewusst zu haben, endete der Wert 1,3% schwächer.

    Occidental Petroleum verbesserte das Angebot für Anadarko noch weiter, Anadarko konnte daraufhin 3,8% anziehen. Chevron scheint im Übernahmekampf aus dem Rennen zu sein, was den Aktionären aber gefiel, der Ölgigant endete 1,0% höher. Am Markt ein zentrales Thema war außerdem der im Wochenverlauf erwartete Börsengang von Uber, der einer der größten in der jüngsten Geschichte werden dürfte. Es könnte die am höchsten bewertete Börsenpremiere seit der von Alibaba im Jahr 2014 werden. Mit der Erstnotiz wird aber erst am Freitag gerechnet.

    Öl präsentierte sich weiter leicht befestigt, Brent gewann 0,6% dazu, WTI schloss 0,5% stärker. Wenig Bewegung gab es beim Handel in Gold , das Edelmetall handelte gegen Abend mehr oder weniger unverändert bei einem Wert von 1.280 US-Dollar für die Feinunze. Der Euro kletterte während des gesamten Handelsverlaufes leicht nach oben und macht die über das Wochenende erlittenen Verluste wett, das Währungspaar handelte gegen Tagesende bei einem Wert von 1,12.

    Vorbörslich sind die Märkte in Europa etwas leichter indiziert. Die Börsen in Asien verloren heute bislang in unterschiedlicher Ausprägung weiter an Terrain.


    UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

    AT&S

    Der heimische Leiterplattenhersteller AT&S präsentierte gestern nachbörslich seine Zahlen zum Geschäftsjahr 18/19. Der Umsatz konnte aufgrund einer guten Nachfrage nach IC-Substraten sowie im Bereich Medical & Healthcare, trotz eines herausfordernden Marktumfeldes, im Vergleich zum Vorjahr um 3,6% auf €1.028 Mio. gesteigert werden. Während sich das EBITDA um 10,7% auf €250,1 Mio. erhöhte, stieg das EBIT um 29,8% auf €117,2 Mio.. Somit erreichte man eine EBITDA-Marge von 24,3% (Vj. 22,8%) und eine EBIT-Marge von 11,4% (Vj. 9,1%). Die positive Ergebnisentwicklung resultiert vor allem aus Effizienz- und Produktivitäts-steigerungen, Bewertungseffekten durch die US-Dollar-Entwicklung sowie die Anwendung der neuen Rechnungslegungsvorschrift IFRS 15.

    Da sich das Finanzergebnis aufgrund positiver Wechselkurseffekte und dem höheren Volumen der Termingeldveranlagungen ebenfalls verbesserte blieb das Konzernergebnis mit €86,9 Mio. deutlich über dem Vorjahreswert (+53,8%). Basierend auf der guten Performance der letzten Jahre und einem Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2018/19 will der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von €0,6/Aktie vorschlagen (+66,7%), was eine Dividendenrendite von 3,3% zum gestrigen Schlusskurs bedeutet. AT&S sieht weiter hohe Unsicherheit im Markt aufgrund der sichtbaren Nachfrageschwäche in den Bereichen Smartphone, Automotive und Industrie und rechnet daher für das GJ2019/20 mit einer auf Jahresbasis stabilen Umsatzentwicklung. Die EBITDA-Marge wird in der Brandbreite von 20 und 25% erwartet.

    GJ2018/19: Umsatzerlöse: €1.028 Mio. (1.019e), EBITDA: €250,1 Mio. (254,6e), EBIT: €117,2 Mio. (120e), Konzernergebnis: €86,9 Mio. (78,4e)


    (07.05.2019)

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    3M
    Akt. Indikation:  139.60 / 139.85
    Uhrzeit:  13:02:51
    Veränderung zu letztem SK:  -1.60%
    Letzter SK:  142.00 ( -1.19%)

    adidas
    Akt. Indikation:  179.30 / 180.55
    Uhrzeit:  13:04:26
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    Letzter SK:  181.10 ( -1.01%)

    Apple
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    Uhrzeit:  13:03:19
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    Letzter SK:  291.40 ( 0.14%)

    ATX
    Akt. Indikation:  6364.84 / 6364.84
    Uhrzeit: 
    Veränderung zu letztem SK:  -0.00%
    Letzter SK:  6364.91 ( -1.47%)

    BASF
    Akt. Indikation:  48.22 / 48.54
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    Letzter SK:  48.55 ( 0.27%)

    Bawag
    Akt. Indikation:  171.60 / 172.30
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    CA Immo
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    Uhrzeit:  13:04:43
    Veränderung zu letztem SK:  -0.84%
    Letzter SK:  23.70 ( 0.85%)

    Caterpillar
    Akt. Indikation:  769.60 / 770.80
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    Chevron
    Akt. Indikation:  163.70 / 163.92
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    Veränderung zu letztem SK:  0.47%
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    Continental
    Akt. Indikation:  71.76 / 72.40
    Uhrzeit:  13:04:26
    Veränderung zu letztem SK:  -0.28%
    Letzter SK:  72.28 ( -0.30%)

    Dow Jones Letzter SK:  72.28 ( -0.77%)
    Gold Letzter SK:  72.28 ( 1.04%)
    Intel
    Akt. Indikation:  83.01 / 83.15
    Uhrzeit:  13:03:37
    Veränderung zu letztem SK:  -1.56%
    Letzter SK:  84.40 ( -2.00%)

    Mayr-Melnhof
    Akt. Indikation:  81.40 / 82.20
    Uhrzeit:  13:04:43
    Veränderung zu letztem SK:  -0.61%
    Letzter SK:  82.30 ( 1.60%)

    Nasdaq Letzter SK:  82.30 ( 0.00%)
    Nike
    Akt. Indikation:  38.22 / 38.30
    Uhrzeit:  13:03:19
    Veränderung zu letztem SK:  0.05%
    Letzter SK:  38.24 ( -1.82%)

    Österreichische Post
    Akt. Indikation:  32.40 / 32.55
    Uhrzeit:  13:04:43
    Veränderung zu letztem SK:  0.08%
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    S Immo Letzter SK:  32.45 ( 0.00%)
    S&P 500 Letzter SK:  32.45 ( -1.01%)
    Strabag
    Akt. Indikation:  85.70 / 86.30
    Uhrzeit:  13:04:43
    Veränderung zu letztem SK:  0.58%
    Letzter SK:  85.50 ( -0.70%)

    Warimpex Letzter SK:  85.50 ( 0.00%)
    Zumtobel
    Akt. Indikation:  3.86 / 3.94
    Uhrzeit:  13:04:43
    Veränderung zu letztem SK:  0.00%
    Letzter SK:  3.90 ( -2.50%)



     

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    AT&S
    Austria Technologie & Systemtechnik AG (AT&S) ist europäischer Marktführer und weltweit einer der führenden Hersteller von Leiterplatten und IC-Substraten. Mit 9.526 Mitarbeitern entwickelt und produziert AT&S an sechs Produktionsstandorten in Österreich, Indien, China und Korea und ist mit einem Vertriebsnetzwerk in Europa, Asien und Nordamerika präsent. (Stand 06/17)

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