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Die Hausse stirbt in der Euphorie? (Stephan Feuerstein)

Während es einerseits weder beim Handelsstreit zwischen den USA und China noch beim Brexit ein belastbares Ergebnis gibt, richtet sich der Blick der Anleger aktuell wieder auf die Unternehmen selbst. Schließlich läuft die Quartalszahlensaison und die Erwartungen sind eher verhalten. Interessanterweise erfreut es die Akteure dann aber durchaus, wenn die niedrigen Erwartungen übertroffen werden, so dass zum Wochenauftakt beispielsweise Goldman Sachs davon profitieren kann. Doch auch andere US-Bankentitel liegen mit ihren Zahlen über den Erwartungen und überraschen damit sicherlich den einen oder anderen Anleger. Immerhin überwiegt immer noch die Skepsis, von einer freundlichen oder gar euphorischen Stimmung ist immer noch nichts zu erkennen.

Die Hausse stirbt in der Euphorie?

Die Stimmung der Marktteilnehmer hat sich zuletzt weiter eingetrübt und die Bären gewinnen allmählich die Oberhand. Begründet wird dies pauschal damit, dass der DAX mit einem Stand von 12.000 Punkten zu hoch bewertet ist. Sollten die Unternehmen ihre Quartalsergebnisse aber weiterhin über den Erwartungen abliefern, könnte sich der eine oder andere Pessimist gezwungen fühlen, doch wieder in den aufwärts gerichteten Trend einzusteigen. Damit könnte der DAX dann die runde Zahl von 12.000 Punkten klar hinter sich lassen. Eine heftige Korrektur scheint aktuell hingegen kein wirklich realistisches Szenario zu sein, da dazu die Stimmung einerseits zu schlecht ist, andererseits sicherlich einige nur auf einen kleinen Rücksetzer warten, um sich zu einem günstigeren Niveau für einen weiteren Anstieg zu positionieren. Schließlich gibt es auch aus charttechnischer Sicht aktuell noch keinen wirklichen Grund zur Sorge.

Treibsatz für steigende Notierungen

Nicht vergessen sollte man auch die Tatsache, dass die Notenbanken die Geldhähne weiterhin aufgedreht lassen und die Märkte damit unverändert mit Geld fluten. Auch wenn der eine oder andere, erfahrene Börsenprofi im Hinblick auf den langfristigen Ausblick dieser Entwicklung verwundert den Kopf schütteln mag, kurzfristig treibt das billige Geld die Kurse weiter nach oben. Insofern sollte es auch nicht überraschen, wenn der DAX im weiteren Jahresverlauf womöglich sogar ein neues Allzeithoch in Angriff nehmen würde. Dazwischen sollte man aber in den Sommermonaten mit einer kleinen Delle rechnen, die sich aus saisonaler Sicht besonders im August und September bemerkbar machen dürfte. Betrachtet man dies aber positiv, so würden sich dann auch wieder sehr attraktive Kaufkurse für den nächsten Anstieg ergeben!


Eine erfolgreiche Börsenwoche wünscht Ihnen

Stephan Feuerstein
Hebelzertifikate-Trader
http://www.hebelzertifikate-trader.de

(16.04.2019)

Live-Kursliste, BSNgine
 
 
 
 


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Die Hausse stirbt in der Euphorie?

Die Stimmung der Marktteilnehmer hat sich zuletzt weiter eingetrübt und die Bären gewinnen allmählich die Oberhand. Begründet wird dies pauschal damit, dass der DAX mit einem Stand von 12.000 Punkten zu hoch bewertet ist. Sollten die Unternehmen ihre Quartalsergebnisse aber weiterhin über den Erwartungen abliefern, könnte sich der eine oder andere Pessimist gezwungen fühlen, doch wieder in den aufwärts gerichteten Trend einzusteigen. Damit könnte der DAX dann die runde Zahl von 12.000 Punkten klar hinter sich lassen. Eine heftige Korrektur scheint aktuell hingegen kein wirklich realistisches Szenario zu sein, da dazu die Stimmung einerseits zu schlecht ist, andererseits sicherlich einige nur auf einen kleinen Rücksetzer warten, um sich zu einem günstigeren Niveau für einen weiteren Anstieg zu positionieren. Schließlich gibt es auch aus charttechnischer Sicht aktuell noch keinen wirklichen Grund zur Sorge.

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