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Verbund: Geringe Wasserführung hinterlässt Spuren, Dividende bleibt stabil

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13.03.2019, 2882 Zeichen

Verbund hat Zahlen für 2018 präsentiert: Die Ergebnisentwicklung für das Geschäftsjahr 2018 zeige im Vergleich zum Vorjahr einen durch die geringe Wasserführung bedingten Rückgang im EBITDA von 6,3 Prozent auf 864,2 Mio. Euro und im Konzernergebnis einen durch Einmaleffekte bedingten Anstieg von 43,7 Prozent auf 433,2 Mio. Euro. Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft sowie der Chancen- und Risikolage wird für das Geschäftsjahr 2019 ein EBITDA zwischen rund 1.050 Mio. und rund 1.200 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 440 Mio. Euro und rund 540 Mio. Euro erwartet. 

Die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Konzern hätten sich im Gesamtjahr 2018 positiv entwickelt. Unter anderem setzte sich die in 2017 begonnene Erholung der Großhandelspreise für Strom in Europa weiter fort. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem die gestiegenen Preise für CO2-Zertifikate. Davon habe Verbund 2018 überproportional profitiert. 

Insgesamt waren 2018 im Konzernergebnis positive Einmaleffekte in Höhe von 91,0 Mio. Euro zu verzeichnen, im EBITDA positive Einmaleffekte in Höhe von 0,8 Mio. Euro. Bereinigt um diese Einmaleffekte sank das EBITDA um 4,0 Prozent auf 863,5 Mio. Euro, das Konzernergebnis verringerte sich um 3,5 Prozent auf 342,2 Mio. Euro. Diese Entwicklung sei unter anderem auf die schwache Wasserführung im Berichtsjahr 2018 zurückzuführen. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,94 um 5 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahrs und um 6 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Bemerkenswert war dabei die extrem niedrige Wasserführung in den Quartalen 3 und 4/2018. Negativ wirkten darüber hinaus die geringeren Erlöse aus Flexibilitätsprodukten. Auch der durchschnittlich erzielte Absatzpreis im Bereich der Eigenerzeugung aus Wasserkraft war mit 29,3 €/MWh etwas niedriger als im Vorjahr (2017: 30,4 €/MWh). Positiv wirkten hingegen ein höherer Ergebnisbeitrag aus dem Segment Netz sowie die Erfolge aus den Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen der letzten Jahre.

In der Hauptversammlung am 30.4.2019 wird für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 0,42 Euro je Aktie vorgeschlagen (ident zum Vorjahr). Die Ausschüttungsquote bezogen auf das berichtete Konzernergebnis beträgt 2018 33,7 %, bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis 42,6 %.

Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft sowie der Chancen- und Risikolage wird für das Geschäftsjahr 2019 ein EBITDA zwischen rund 1.050 Mio. Euro und rund 1.200 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 440 Mio. Euro und rund 540 Mio. Euro erwartet.

Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2019 eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 45 % bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Höhe zwischen rund 440 Mio.  und 540 Mio. Euro.



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Autor
Christine Petzwinkler
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    Verbund hat Zahlen für 2018 präsentiert: Die Ergebnisentwicklung für das Geschäftsjahr 2018 zeige im Vergleich zum Vorjahr einen durch die geringe Wasserführung bedingten Rückgang im EBITDA von 6,3 Prozent auf 864,2 Mio. Euro und im Konzernergebnis einen durch Einmaleffekte bedingten Anstieg von 43,7 Prozent auf 433,2 Mio. Euro. Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft sowie der Chancen- und Risikolage wird für das Geschäftsjahr 2019 ein EBITDA zwischen rund 1.050 Mio. und rund 1.200 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 440 Mio. Euro und rund 540 Mio. Euro erwartet. 

    Die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Konzern hätten sich im Gesamtjahr 2018 positiv entwickelt. Unter anderem setzte sich die in 2017 begonnene Erholung der Großhandelspreise für Strom in Europa weiter fort. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem die gestiegenen Preise für CO2-Zertifikate. Davon habe Verbund 2018 überproportional profitiert. 

    Insgesamt waren 2018 im Konzernergebnis positive Einmaleffekte in Höhe von 91,0 Mio. Euro zu verzeichnen, im EBITDA positive Einmaleffekte in Höhe von 0,8 Mio. Euro. Bereinigt um diese Einmaleffekte sank das EBITDA um 4,0 Prozent auf 863,5 Mio. Euro, das Konzernergebnis verringerte sich um 3,5 Prozent auf 342,2 Mio. Euro. Diese Entwicklung sei unter anderem auf die schwache Wasserführung im Berichtsjahr 2018 zurückzuführen. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,94 um 5 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahrs und um 6 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Bemerkenswert war dabei die extrem niedrige Wasserführung in den Quartalen 3 und 4/2018. Negativ wirkten darüber hinaus die geringeren Erlöse aus Flexibilitätsprodukten. Auch der durchschnittlich erzielte Absatzpreis im Bereich der Eigenerzeugung aus Wasserkraft war mit 29,3 €/MWh etwas niedriger als im Vorjahr (2017: 30,4 €/MWh). Positiv wirkten hingegen ein höherer Ergebnisbeitrag aus dem Segment Netz sowie die Erfolge aus den Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen der letzten Jahre.

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    Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft sowie der Chancen- und Risikolage wird für das Geschäftsjahr 2019 ein EBITDA zwischen rund 1.050 Mio. Euro und rund 1.200 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 440 Mio. Euro und rund 540 Mio. Euro erwartet.

    Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2019 eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 45 % bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Höhe zwischen rund 440 Mio.  und 540 Mio. Euro.



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