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RBI-CEO: "In fast allen Märkten hat die Kreditvergabe angezogen"

Magazine aktuell


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13.03.2019, 2975 Zeichen

Die Raiffeisen Bank International (RBI ) bestätigte heute ihre Zahlen: Im Jahr 2018 wurde demnach ein Konzernergebnis in Höhe von 1.270 Mio. Euro erwirtschaftet. „Wir haben das sehr gute Vorjahresergebnis deutlich übertroffen und sind mit dem Geschäftsjahr 2018 sehr zufrieden. Wir haben unsere Kapitalquoten signifikant verbessert und die NPL Ratio weiter gesenkt. Daher können wir der Hauptversammlung eine wesentlich höhere Dividende vorschlagen als im vergangenen Jahr“, sagte Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI.

Der Vorstand hat beschlossen, der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2018 die Ausschüttung einer Dividende von 0,93 Euro (Vorjahr 0,62) je Aktie vorzuschlagen. Dies ergäbe eine maximale Ausschüttungssumme von 306 Millionen Euro bzw. eine Ausschüttungsquote von 24 Prozent.

Die Betriebserträge verzeichneten im Jahresvergleich einen Zuwachs um 4 Prozent oder 199 Millionen auf 5.298 Millionen Euro. Der um 4 Prozent auf 3.362 Millionen Euro gestiegene Zinsüberschuss wurde dabei vom Kreditwachstum getragen, der Zuwachs der durchschnittlichen zinstragenden Aktiva des Konzerns lag bei 3 Prozent.

Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im Jahresvergleich um 37 Millionen auf 3.048Millionen Euro. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 57,5 Prozent.

„Trotz des Verkaufs des polnischen Kernbankgeschäfts stiegen die Kundenkredite um 4 Prozent. In fast allen Märkten hat die Kreditvergabe angezogen, am stärksten in Österreich, Tschechien, Rumänien und der Slowakei“, so Strobl.

Die Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte beliefen sich in der Berichtsperiode auf€ 166 Millionen nach € 312 Millionen in der Vergleichsperiode.

Die Verbesserung der NPL Ratio von Kundenkrediten setzte sich 2018 ebenfalls fort: Seit Jahresbeginn 2018 ging sie um 1,9 Prozentpunkte zurück und lag Ende Dezember bei 3,8 Prozent.

Die NPL Coverage Ratio verbesserte sich weiter um 10,6 Prozentpunkte auf 77,6 Prozent, primär aufgrund von Verkäufen hochbesicherter Kredite sowie der erstmaligen Anwendung von IFRS 9.

Die Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) verbesserte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 13,4 Prozent, wozu der Verkauf des polnischen Kernbankgeschäfts 0,9 Prozentpunkte beisteuerte. Die Tier 1 Ratio (fully loaded) verbesserte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent, die Eigenmittelquote (fully loaded) um 0,3 Prozentpunkte auf 18,2 Prozent.

Ausblick

Die RBI geht für die nächsten Jahre von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus.

Für 2019 erwartet sie eine Neubildungsquote von rund 45 Basispunkten.
Die NPL Ratio soll weiter sinken.
Die RBI strebt für 2021 eine Cost/Income Ratio von etwa 55 Prozent an.
Sie peilt in den nächsten Jahren einen Konzern-Return-on-Equity von etwa 11 Prozent an. Mittelfristig strebt die RBI eine CET1 Ratio von rund 13 Prozent an.

Basierend auf dieser Zielquote beabsichtigt sie Dividendenausschüttungen in Höhe von 20 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses.



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Johann Strobl (RBI), (© Martina Draper)


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