Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Konjunktur: Indikatoren weisen auf einen Abschwung hin

11.02.2019

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet zunehmend die Weltwirtschaft. In den USA dämpfte der Verwaltungsstillstand den Optimismus der privaten Haushalte. Die deutsche Wirtschaft leidet noch unter den Verwerfungen in der Autobranche. Angesichts der weltweiten Belastungen erweist sich die österreichische Konjunktur als robust. Die Indikatoren weisen aber auch hier mehrheitlich auf einen Abschwung hin, informiert das Wifo.

Das Nachlassen der Welthandelsaktivitäten schwächt auch die Wirtschaft in der EU. Zudem hat sich die deutsche Autobranche noch nicht von den Verwerfungen erholt, die durch die ungenügende Vorbereitung auf neue Methoden der Abgasmessung entstanden waren. Günstiger entwickelte sich die Wirtschaft zuletzt in Frankreich und Spanien, aber auch in Österreich. Die Konjunkturdynamik ließ hier bisher nur mäßig nach, die Kapazitätsauslastung ist noch überdurchschnittlich hoch. Ähnlich wie in Deutschland sind die heimischen Industrieunternehmen aber kaum mehr zuversichtlich für die kommenden Monate. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit geriet Anfang 2019 ins Stocken, und zwar gerade unter Risikogruppen wie z. B. Älteren, die ohnehin erst spät vom Wirtschaftsaufschwung profitiert hatten. Umgekehrt nahm die Zahl der offenen Stellen, üblicherweise ein Frühindikator für den Konjunkturverlauf, wieder kräftig zu. Die Konjunktursignale sind demnach gemischt, deuten aber mehrheitlich auf einen Abschwung hin.

Unterdessen hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die in Österreich bestehende konfessionsspezifische Arbeitszeitregelung zum Karfreitag diskriminierend und daher nichtig ist. Handelt das Parlament nicht, dann ist der Karfreitag künftig kein Arbeitstag mehr. Der Effekt auf die Wertschöpfung ist konjunktur, saison- und branchenabhängig; im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt und bei Normalauslastung beträgt er rund 0,1%. Für heuer rechnet das Wido mit einer Dämpfung des BIP und in der Folge der Unternehmensgewinne um rund 400 bis 600 Mio. . Das entspricht 10% bis 15% der Kosten der Pro-Kopf-Lohnerhöhungen 2018.


Live-Kursliste, BSNgine
 
 
 
 


Bildnachweis

1. Angesichts des brummenden Arbeitsmarktes und Börsen auf Rekordniveau hat die US-Notenbank mit der Anhebung der Leitzinsen begonnen, um eine „weiche Landung“ zu erreichen: Damit will sie zwar die Wirtschaft so weit verlangsamen, dass eine Überhitzung vermieden wird, gleichzeitig aber nicht so stark abbremsen, dass eine Rezession die Folge ist. Preisfrage: Wie oft ist dies der Fed in den letzten 70   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar: Marinomed Biotech , UBM , Kapsch TrafficCom , Agrana , FACC , Telekom Austria , ATX , Uniqa , ATX Prime , RBI , OMV , Polytec , AMS , Wienerberger , Betbull Holding , startup300 , Fabasoft , DO&CO , bet-at-home.com , Warimpex .


Random Partner

Wienerberger
Wienerberger ist der größte Ziegelproduzent weltweit. Das Unternehmen vereinigt die Geschäftsbereiche Clay Building Materials und Pipes & Pavers. Der Wertschöpfungsprozess ist die Fertigung und die Vermarktung von Baustoffen und Systemlösungen für Gebäude und Infrastruktur.

>> Besuchen Sie 49 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Angesichts des brummenden Arbeitsmarktes und Börsen auf Rekordniveau hat die US-Notenbank mit der Anhebung der Leitzinsen begonnen, um eine „weiche Landung“ zu erreichen: Damit will sie zwar die Wirtschaft so weit verlangsamen, dass eine Überhitzung vermieden wird, gleichzeitig aber nicht so stark abbremsen, dass eine Rezession die Folge ist. Preisfrage: Wie oft ist dies der Fed in den letzten 70


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Meistgelesen
>> mehr

Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr

Featured Partner Video

Thinking AUT Loud | The Sound of Finance

Austria is a very successful, stable and globalised economy. Investing in Austria means participating in a ‚composition‘ consisting of excellent legal framework conditions, well-constru...

Konjunktur: Indikatoren weisen auf einen Abschwung hin


11.02.2019

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet zunehmend die Weltwirtschaft. In den USA dämpfte der Verwaltungsstillstand den Optimismus der privaten Haushalte. Die deutsche Wirtschaft leidet noch unter den Verwerfungen in der Autobranche. Angesichts der weltweiten Belastungen erweist sich die österreichische Konjunktur als robust. Die Indikatoren weisen aber auch hier mehrheitlich auf einen Abschwung hin, informiert das Wifo.

Das Nachlassen der Welthandelsaktivitäten schwächt auch die Wirtschaft in der EU. Zudem hat sich die deutsche Autobranche noch nicht von den Verwerfungen erholt, die durch die ungenügende Vorbereitung auf neue Methoden der Abgasmessung entstanden waren. Günstiger entwickelte sich die Wirtschaft zuletzt in Frankreich und Spanien, aber auch in Österreich. Die Konjunkturdynamik ließ hier bisher nur mäßig nach, die Kapazitätsauslastung ist noch überdurchschnittlich hoch. Ähnlich wie in Deutschland sind die heimischen Industrieunternehmen aber kaum mehr zuversichtlich für die kommenden Monate. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit geriet Anfang 2019 ins Stocken, und zwar gerade unter Risikogruppen wie z. B. Älteren, die ohnehin erst spät vom Wirtschaftsaufschwung profitiert hatten. Umgekehrt nahm die Zahl der offenen Stellen, üblicherweise ein Frühindikator für den Konjunkturverlauf, wieder kräftig zu. Die Konjunktursignale sind demnach gemischt, deuten aber mehrheitlich auf einen Abschwung hin.

Unterdessen hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die in Österreich bestehende konfessionsspezifische Arbeitszeitregelung zum Karfreitag diskriminierend und daher nichtig ist. Handelt das Parlament nicht, dann ist der Karfreitag künftig kein Arbeitstag mehr. Der Effekt auf die Wertschöpfung ist konjunktur, saison- und branchenabhängig; im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt und bei Normalauslastung beträgt er rund 0,1%. Für heuer rechnet das Wido mit einer Dämpfung des BIP und in der Folge der Unternehmensgewinne um rund 400 bis 600 Mio. . Das entspricht 10% bis 15% der Kosten der Pro-Kopf-Lohnerhöhungen 2018.


Live-Kursliste, BSNgine
 
 
 
 


Bildnachweis

1. Angesichts des brummenden Arbeitsmarktes und Börsen auf Rekordniveau hat die US-Notenbank mit der Anhebung der Leitzinsen begonnen, um eine „weiche Landung“ zu erreichen: Damit will sie zwar die Wirtschaft so weit verlangsamen, dass eine Überhitzung vermieden wird, gleichzeitig aber nicht so stark abbremsen, dass eine Rezession die Folge ist. Preisfrage: Wie oft ist dies der Fed in den letzten 70   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar: Marinomed Biotech , UBM , Kapsch TrafficCom , Agrana , FACC , Telekom Austria , ATX , Uniqa , ATX Prime , RBI , OMV , Polytec , AMS , Wienerberger , Betbull Holding , startup300 , Fabasoft , DO&CO , bet-at-home.com , Warimpex .


Random Partner

Wienerberger
Wienerberger ist der größte Ziegelproduzent weltweit. Das Unternehmen vereinigt die Geschäftsbereiche Clay Building Materials und Pipes & Pavers. Der Wertschöpfungsprozess ist die Fertigung und die Vermarktung von Baustoffen und Systemlösungen für Gebäude und Infrastruktur.

>> Besuchen Sie 49 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Angesichts des brummenden Arbeitsmarktes und Börsen auf Rekordniveau hat die US-Notenbank mit der Anhebung der Leitzinsen begonnen, um eine „weiche Landung“ zu erreichen: Damit will sie zwar die Wirtschaft so weit verlangsamen, dass eine Überhitzung vermieden wird, gleichzeitig aber nicht so stark abbremsen, dass eine Rezession die Folge ist. Preisfrage: Wie oft ist dies der Fed in den letzten 70


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Meistgelesen
>> mehr

Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr

Featured Partner Video

Thinking AUT Loud | The Sound of Finance

Austria is a very successful, stable and globalised economy. Investing in Austria means participating in a ‚composition‘ consisting of excellent legal framework conditions, well-constru...