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Halbmarathon Barcelona: Starke Frauensiegerin Roza Dereje (Vienna City Marathon)

10.02.2019

Peter Herzog und Cornelia Moser mit österreichischen Jahresbestleistungen

Zweimal wurde in den letzten Jahren in Barcelona der Halbmarathon-Weltrekord der Frauen gebrochen. Diesmal wollte Roza Dereje einen Versuch unternehmen. Die Äthiopierin, die beim VCM 2017 den dritten Platz belegt hat, gewann in Barcelona zwar mit deutlichem Vorsprung in 66:01 Minuten, doch zur globalen Bestzeit von Joyciline Jepkosgei fehlten genau 70 Sekunden. Die Kenianerin war 2017 in Valencia 64:51 gelaufen. Das Rennen der Männer gewann Eric Kiptanui (Kenia) in 61:04. Peter Herzog mit 66:05 Minuten auf Rang 32 und Cornelia Moser mit 75:10 Minuten auf Rang 21 erzielten österreichische Jahresbestleistungen. Mit Dieter Pratscher in 70:39, VCM-Winterlaufserie-Sieger Markus Sostaric in 74:26 und insgesamt 74 Läuferinnen und Läufern aus Österreich war Rot-Weiß-Rot sehr beachtlich vertreten.

Superstarke Leistung, aber kein Weltrekord

Obwohl ihre persönliche Bestzeit von 67:00 Minuten nicht unbedingt auf Ergebnisse im Bereich des Weltrekordes von 64:51 schließen ließ, hatte Roza Dereje einen Angriff auf die globale Bestzeit angekündigt. Auf der schnellen Strecke erreichte die Dubai-Marathon-Siegerin des vergangenen Jahres dann die 10-km-Marke nach 31:10 Minuten. Damit hatte sie im Weltrekord-Fahrplan bereits gut 20 Sekunden Verspätung. Und es wurde bald klar, dass es mit der Bestzeit nichts werden wird, denn die erst 21-Jährige wurde jenseits der 15-km-Marke langsamer. Um 16 Sekunden verpasste Dereje am Ende auch die Jahresweltbestzeit von 65:45. Hinter ihr folgten Dibaba Kuma (Äthiopien/66:45), Sally Chepyego (Kenia/68:30), Lucy Cheruiyot (Kenia/68:32) und die Britin Charlotte Arter (69:41) auf den Plätzen zwei bis fünf.

Die Salzburgerin Cornelia Moser (SC Leogang) erzielte mit 75:10 Minuten an 21. Stelle eine österreichische Jahresbestleistung. Obwohl das Laufjahr noch jung ist, steht damit bereits eine hochwertige Marke in den Bestenlisten.

Zwei deutsche Läuferinnen zeigten mit guten Leistungen auf. Mit einem gleichmäßigen Tempo gelang Miriam Dattke eine deutliche Steigerung ihrer Bestzeit. Die erst 20-jährige Läuferin der LG Telis Finanz Regensburg passierte die 10-km-Marke nach 34:17 Minuten und war dann nach 72:17 im Ziel. Damit hatte sie sich um genau 2:20 Minuten verbessert. Miriam Dattke zeigte damit Potenzial auch in Richtung Marathon. Von regionalen Wettkämpfen abgesehen, lief Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg) nach Verletzungsproblemen in Barcelona ihr erstes großes internationales Rennen seit der Halbmarathon-WM im vergangenen März. Auch der 32-Jährigen gelang ein gleichmäßiger Lauf mit einer Zielzeit von 72:43 auf Rang 13. "Es war ein anstrengendes Rennen, ich hatte keine Ahnung, wo ich stehe", schrieb Anja Scherl auf ihrer Facebook-Seite. Auf der Zeit könne man aufbauen, "für den Moment bin ich super zufrieden". Es ist durchaus möglich, dass Anja Scherl im Frühjahr einen Marathon laufen wird.

Knappes Männer-Finish

Ein knappes Finish gab es bei den Männern in Barcelona. Eric Kiptanui, der im vergangenen Jahr bereits den Berliner Halbmarathon mit einem Streckenrekord von 58:42 gewonnen hatte, setzte sich in 61:04 Minuten mit nur einer Sekunde Vorsprung vor dem Äthiopier Abebe Degefa durch. Dritter wurde Betesfa Getahun (Äthiopien) mit 61:07, als Vierter folgte Jonathan Korir (Kenia/61:10).

Peter Herzog „trudelt“ ins Ziel

Peter Herzog (Union Salzburg) erzielte mit 66:05 Minuten ebenso wie Moser eine österreichische Jahresbestleistung, zufrieden konnte der Salzburger aber nicht sein. „Wir Leistungssportler bewegen uns auf einem schmalen Grat. Trotz vergangener gesundheitlicher Probleme bin ich optimistisch und zuversichtlich in den Halbmarathon gegangen. Bis Kilometer 10 lief das Rennen mit 29:57 Minuten Durchgangszeit sogar Richtung Bestzeit von 63:22. Ich bekam dann aber bald Probleme mit der Atmung und musste bei Kilometer 13 stehen bleiben, bei ca. Kilometer 14 dann noch mal. Somit war das Rennen für mich gelaufen. Ich wollte aber unbedingt finishen und bin dann noch fertig ins Ziel getrudelt. Ich bin doch sehr enttäuscht, aber bessere Tage werden bald kommen!" Auch für Christian Steinhammer, der mit Muskelproblemen bei Kilometer 8 den Lauf vorzeitig beenden musste. Die VCM-Vorbereitungen bei Herzog und Steinhammer, die gemeinsam im Jänner drei Wochen in Spanien trainiert habe, sind bisher gut verlaufen, beide waren aber im Vorfeld gesundheitlich etwas geschwächt.

Besser als Herzog konnte einer der stärksten deutschen Läufer in Barcelona sein Tempo durchhalten. Philipp Pflieger lief zunächst in der gleichen Gruppe wie Herzog und holte am Ende in 63:33 Minuten Rang 13. Bereits frühzeitig aufgeben musste hingegen ein weiterer starker deutscher Läufer. Für Jonas Koller wurde keine 5-km-Zwischenzeit registriert.

VCM News. Text: JW, AM / race-news-service.com

Im Original hier erschienen: Halbmarathon Barcelona: Starke Frauensiegerin Roza Dereje


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Bildnachweis

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Peter Herzog und Cornelia Moser mit österreichischen Jahresbestleistungen

Zweimal wurde in den letzten Jahren in Barcelona der Halbmarathon-Weltrekord der Frauen gebrochen. Diesmal wollte Roza Dereje einen Versuch unternehmen. Die Äthiopierin, die beim VCM 2017 den dritten Platz belegt hat, gewann in Barcelona zwar mit deutlichem Vorsprung in 66:01 Minuten, doch zur globalen Bestzeit von Joyciline Jepkosgei fehlten genau 70 Sekunden. Die Kenianerin war 2017 in Valencia 64:51 gelaufen. Das Rennen der Männer gewann Eric Kiptanui (Kenia) in 61:04. Peter Herzog mit 66:05 Minuten auf Rang 32 und Cornelia Moser mit 75:10 Minuten auf Rang 21 erzielten österreichische Jahresbestleistungen. Mit Dieter Pratscher in 70:39, VCM-Winterlaufserie-Sieger Markus Sostaric in 74:26 und insgesamt 74 Läuferinnen und Läufern aus Österreich war Rot-Weiß-Rot sehr beachtlich vertreten.

Superstarke Leistung, aber kein Weltrekord

Obwohl ihre persönliche Bestzeit von 67:00 Minuten nicht unbedingt auf Ergebnisse im Bereich des Weltrekordes von 64:51 schließen ließ, hatte Roza Dereje einen Angriff auf die globale Bestzeit angekündigt. Auf der schnellen Strecke erreichte die Dubai-Marathon-Siegerin des vergangenen Jahres dann die 10-km-Marke nach 31:10 Minuten. Damit hatte sie im Weltrekord-Fahrplan bereits gut 20 Sekunden Verspätung. Und es wurde bald klar, dass es mit der Bestzeit nichts werden wird, denn die erst 21-Jährige wurde jenseits der 15-km-Marke langsamer. Um 16 Sekunden verpasste Dereje am Ende auch die Jahresweltbestzeit von 65:45. Hinter ihr folgten Dibaba Kuma (Äthiopien/66:45), Sally Chepyego (Kenia/68:30), Lucy Cheruiyot (Kenia/68:32) und die Britin Charlotte Arter (69:41) auf den Plätzen zwei bis fünf.

Die Salzburgerin Cornelia Moser (SC Leogang) erzielte mit 75:10 Minuten an 21. Stelle eine österreichische Jahresbestleistung. Obwohl das Laufjahr noch jung ist, steht damit bereits eine hochwertige Marke in den Bestenlisten.

Zwei deutsche Läuferinnen zeigten mit guten Leistungen auf. Mit einem gleichmäßigen Tempo gelang Miriam Dattke eine deutliche Steigerung ihrer Bestzeit. Die erst 20-jährige Läuferin der LG Telis Finanz Regensburg passierte die 10-km-Marke nach 34:17 Minuten und war dann nach 72:17 im Ziel. Damit hatte sie sich um genau 2:20 Minuten verbessert. Miriam Dattke zeigte damit Potenzial auch in Richtung Marathon. Von regionalen Wettkämpfen abgesehen, lief Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg) nach Verletzungsproblemen in Barcelona ihr erstes großes internationales Rennen seit der Halbmarathon-WM im vergangenen März. Auch der 32-Jährigen gelang ein gleichmäßiger Lauf mit einer Zielzeit von 72:43 auf Rang 13. "Es war ein anstrengendes Rennen, ich hatte keine Ahnung, wo ich stehe", schrieb Anja Scherl auf ihrer Facebook-Seite. Auf der Zeit könne man aufbauen, "für den Moment bin ich super zufrieden". Es ist durchaus möglich, dass Anja Scherl im Frühjahr einen Marathon laufen wird.

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Besser als Herzog konnte einer der stärksten deutschen Läufer in Barcelona sein Tempo durchhalten. Philipp Pflieger lief zunächst in der gleichen Gruppe wie Herzog und holte am Ende in 63:33 Minuten Rang 13. Bereits frühzeitig aufgeben musste hingegen ein weiterer starker deutscher Läufer. Für Jonas Koller wurde keine 5-km-Zwischenzeit registriert.

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