25.01.2019, 4026 Zeichen
Borussia Dortmund sorgt derzeit nicht nur sportlich für Furore. Auch an der Börse macht der BVB eine gute Figur. Zuletzt setzte die BVB-Aktie trotz des turbulenten Börsenumfeldes zu einem beeindruckenden Anstieg an. Weitere sportliche Erfolge könnten für eine Fortsetzung des Höhenflugs des SDAX-Papiers sorgen. Allerdings gilt der Blick in die gar nicht so weit zurückliegende Vergangenheit als Warnung.
Drei Mal in der Geschichte der Fußball-Bundesliga sicherte sich Borussia Dortmund den Herbstmeistertitel. Jedes Mal, wenn der BVB nach Abschluss der Hinrunde die Tabelle anführte, sicherte sich der Verein am Saisonende auch die Meisterschaft. Auch in der laufenden Saison 2018/19 stand Borussia Dortmund nach 17 Spieltagen ganz oben. Eine weitere Meisterschaft dürfte nicht nur bei Fans und den Verantwortlichen im Verein für großen Jubel sorgen, sondern auch an der Börse.
Wenn Anleger hierzulande daran denken, sich mithilfe von Aktien am Erfolg von Unternehmen zu beteiligen, denken sie nicht in erster Linie an Beteiligungen an Fußballvereinen. Vereine wie der englische Spitzenclub Manchester United oder der italienische Erfolgsverein Juventus Turin beweisen jedoch, dass dies ein Fehler sein kann. Auch in Deutschland gibt es mit Borussia Dortmund einen Fußballverein, der zeigt, dass Fußballvereine an der Börse eine gute Figur machen können. Allerdings ist die Auswahl für Interessierte auch nicht besonders groß. Borussia Dortmund ist immer noch der einzige börsennotierte Fußballverein Deutschlands. Zudem war die rund achtzehnjährige Börsengeschichte des BVB auch von einigen Tiefen gekennzeichnet. Zeitweise stand der Verein vor der Pleite.
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stieß die Sanierung der Finanzen an. Die Verpflichtung von Cheftrainer Jürgen Klopp im Juli 2008 brachte den Verein in sportlicher Hinsicht zurück in die Erfolgsspur. In der aktuellen Saison ist es Trainer Lucien Favre, der der Mannschaft neuen Schwung verlieh. Die Aussicht auf die Deutsche Meisterschaft und ein gutes Abschneiden in der Champions League dürften für die BVB-Aktie weiteres Kurspotenzial bedeuten. Zudem profitiert der Verein immer wieder von hohen Transfereinnahmen. Am 2. Januar 2019 wurde der Abgang des Spielers Christian Pulisic für 64,0 Mio. Euro zu Chelsea London vermeldet. Dies führte prompt dazu, dass das Management die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr anhob.
Bei Borussia Dortmund spielen weitere vielversprechende junge Spieler, die in nicht allzu ferner Zukunft für ähnliche Summen den Verein verlassen könnten. Allerdings liegt darin auch ein gewisses Risiko. Irgendwann wird es nicht mehr möglich sein, Abgänge wichtiger Spieler mit der Ausbildung von Talenten aufzufangen. Doch dieses Risiko muss der Verein eingehen, da man nicht in der Lage ist, ähnlich hohe Transfererlöse wie die Konkurrenz zu zahlen.
In Deutschland hat man mit dem FC Bayern München einen fast übermächtigen Gegner. Nur wenn dieser schwächelt, wie in dieser Saison, und der BVB eine überragende Runde erwischt, hat Borussia Dortmund eine realistische Chance auf die Meisterschaft. Auf internationaler Ebene ist die Konkurrenz mit Vereinen wie Manchester City, FC Barcelona, Real Madrid oder Juventus Turin noch wesentlich zahlungskräftiger und damit in sportlicher Hinsicht noch weiter enteilt. Nicht umsonst ist im Fußball der Spruch, dass Geld Tore schießt, gebräuchlich. Fehlende Titel könnten auf lange Sicht auch das Anlegerinteresse an der BVB-Aktie erlahmen lassen. Noch scheint es jedoch nicht so weit zu sein.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Borussia Dortmund-Aktie erwarten, könnten mit einem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DS69HR) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,36, die Barriere bei 7,20 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (DS0B68, aktueller Hebel 4,03, Barriere bei 10,20 Euro) auf fallende Kurse der Borussia Dortmund-Aktie setzen.
Stand: 24.01.2019
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Licht und Schatten - Felix Lamezan, Stratvice, reiht Marterbauers Budgetrede aus Kapitalmarktsicht ein
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:Semperit, AT&S, Zumtobel, RHI Magnesita, UBM, EuroTeleSites AG, Bawag, ATX Prime, voestalpine, Wienerberger, Frequentis, Addiko Bank, EVN, OMV, RBI, Rath AG, SW Umwelttechnik, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.
Random Partner
Raiffeisen Zertifikate
Raiffeisen Zertifikate ist der führende österreichische Anbieter, der mit über 5.000 Anlage- und Hebelprodukten seit mehr als 20 Jahren in der DACH-Region genauso wie in vielen Märkten Zentral- und Osteuropas zu Hause ist. Einfach kompetent und schnell Marktentwicklungen handelbar zu machen, dafür steht Raiffeisen Zertifikate - Egal ob auf Aktien, Aktien-Indizes, Rohstoffe oder einzelne Themen basierend. Raiffeisen Zertifikate ist eine Marke der Raiffeisen Bank International AG.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreich-Depots: Schwächer (Depot Kommentar)
» ATX rutscht unter 6.000 Punkte – Wienerberger-Abstufung, Addiko-Übernahm...
» Börsegeschichte 10.6.: Frauenthal, Post, CPI Europe (Börse Geschichte) (...
» Zehn Jahre EUSIPA-Präsidentschaft: Heike Arbter zieht Bilanz vor dem 20....
» Wiener Börse Party #1174: ATX schwächer, Polytec gesucht, auf der Suche ...
» Nachlese: Heike Arbter Eusipa, Christian-Hendrik Knappe, Max Clary Space...
» PIR-News: RBI mit Addiko-Zwischenstand, Research zu wienerberger, Erste ...
» Wiener Börse zu Mittag leichter: Polytec, Post und UBM gesucht
» ATX-Trends: AT&S, Erste Group, RBI, VIG, Asta Energy ...
» Deutsche Bank X-markets: Aufstieg und Ende eines Zertifikate-Schwergewic...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: Linz Textil am besten
- Wiener Börse: ATX büßt am Mittwoch 0,66 Prozent ein
- Wie Rath AG, SW Umwelttechnik, Stadlauer Malzfabr...
- Wie Wienerberger, Palfinger, voestalpine, Lenzing...
- Österreich-Depots: Schwächer (Depot Kommentar)
- ATX rutscht unter 6.000 Punkte – Wienerberger-Abs...
Featured Partner Video
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Licht und Schatten - Felix Lamezan, Stratvice, reiht Marterbauers Budgetrede aus Kapitalmarktsicht ein
kapitalmarkt-stimme.at daily voice auf audio-cd.at. Felix Lamezan ist Ex-Kabinettschef von Ministern und Gründer der Boutiqueagentur Stratvice ... und reiht für mich die Budgetrede Markus Marterba...
Books josefchladek.com
Larry Clark
Tulsa (first edition)
1971
Lustrum Press
Fabrizio Strada
Strada
2025
89books
Stephen Gill
The Pillar
2019
Nobody
