14.12.2018, 2288 Zeichen
Die Vienna Insurance Group (VIG ) war als einzige österreichische Versicherungsgruppe eingeladen, am Stresstest der Europäischen Aufsichtsbehörde für Versicherungswesen (EIOPA) teilzunehmen. In allen drei quantitativen Testszenarien erfüllt die VIG mit Volatilitätsanpassung Werte von 158 bis 215 Prozent und liegt damit solide über der notwendigen Mindestsolvabilität von 100 Prozent, wie der Versicherungskonzern mitteilt.
Von Mai bis August 2018 nahmen 42 Versicherungsgruppen aus Europa am Stresstest der EIOPA teil. Auf Basis des Solvabilitätswertes der VIG zum Stichtag 31. Dezember 2017 von 220 Prozent wurden drei quantitative Szenarien evaluiert. Das erste Szenario untersuchte die Auswirkungen der Solvabilität bei einem Zinsanstieg, kombiniert mit Marktwertverlusten, Massenstorno und Kosteninflation. Das zweite Szenario befasste sich mit der langen Niedrigzinsphase, kombiniert mit Marktwertverlusten und Erhöhung der Langlebigkeit. Das dritte Szenario umfasste mehrere Naturkatastrophen, wobei hier acht definierte Ereignisse verteilt über Europa angenommen wurden. Im Gegensatz zu vergangenen EIOPA-Stresstests wurden heuer nicht nur die Auswirkungen auf die Eigenmittel untersucht, sondern auch die Solvabilität nach Stress ermittelt.
Zusammenfassend zeigt der Test für die VIG sehr zufriedenstellende Ergebnisse. Die Solvabilität beträgt selbst im für die VIG härtesten Szenario solide 158 Prozent bzw. 138 Prozent ohne Volatilitätsanpassung. Das Niedrigzinsszenario fällt mit 186 Prozent bzw. 171 Prozent ohne Volatilitätsanpassung noch besser aus. Aufgrund der konservativen und effektiven Rückversicherungspolitik der VIG haben die Naturkatastrophenszenarien nur eine sehr geringe Auswirkung. Der Solvabilitätsgrad sinkt von 220 Prozent auf 215 Prozent per Jahresende 2017. „Die Ergebnisse des EIOPA Stresstests unterstreichen die hervorragende Kapitalstärke der Vienna Insurance Group, die uns unter anderem auch von der Ratingagentur Standard & Poor’s im Sommer 2018 wieder bestätigt wurde. Wir zeigen starke Resilienz in den getesteten Krisenszenarien unter sehr schwierigen Marktbedingungen. Wir sehen das als weiteres positives Signal, ein stabiler und verlässlicher Partner zu sein“, erklärt Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group.
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Die CPI Europe AG ist ein börsenotierter gewerblicher Immobilienkonzern, der seine Aktivitäten auf die Segmente Einzelhandel und Büro in sieben Kernmärkten in Europa (Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Polen) fokussiert. Zum Kerngeschäft zählen die Bewirtschaftung und die Entwicklung von Immobilien.
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