05.12.2018, 1856 Zeichen
Die Erste Asset Management (Erste AM) hat zu einem Pressetermin geladen. Es ging um die Gründe, warum man auch 2019 weiter optimistisch sein darf. Fazit: Zwar geht das Wirtschaftswachstum in immer meher Ländern zurück, liegt aber nach wie vor teilweise über dem langfristigen Wert. Unter den Anlageklassen bleiben Aktien nach wie vor die Favoriten der Erste AM. „Die jüngste Korrektur hat dazu geführt, dass sich die Bewertungen im Vergleich zum Gewinnwachstum wieder auf ein faires Niveau begeben haben", so CIO Gerold Permoser. Die regionalen Unterschiede in der Performance sollten abnehmen, insofern sei eine breite Diversifizierung ratsam.
Österreich sei nach wie vor ein„vernachlässigter“ Markt, würde aber eine attraktive Bewertung bieten. Generell wird der Aktienmarkt Europa positiver als jener der USA eingestuft. Die von der Erste AM bevorzugten Branchen sind Energie, Industrie, Consumer, Finanzwesen und IT.
Das Thema Fondssparen sehen die Erste-Experten naturgemäß als wichtige Methode zu diversifizieren und in den Markt zu gehen. Z. B über folgenden Fonds-Mix, der aktuelle Trendthemen berücksichtigt: ESPA Stock Global Emerging Markets, Erste WWF Stock Environment, ESPA Stock Biotec und ESPA Stock Techno.
Investments in Aktien, über einen längeren Zeitraum und breit diversifiziert, werden empfohlen. "Österreichische Investoren haben zur das geringe Zinsniveau und die schwache Risikoneigung viel Renditen liegen gelassen", meinte Erste AM-CEO Heinz Bednar. Zum Thema Liquidität erklärte Bednar, dass Banken durch die zunehmenden Regulierungen weniger Aktien in den Büchern hätten, was grundsätzlich zu weniger Liquidität führe. Manche Titel an der Wiener Börse seien weniger liquide, das müsse man als Fondsmanager aber einfach berücksichtigen. Grundsätzlich ist das Thema "Liquidität" in der Strategie mehr in den Fokus gerückt.
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Aktien auf dem Radar:Verbund, RHI Magnesita, EuroTeleSites AG, Addiko Bank, Agrana, Flughafen Wien, AT&S, DO&CO, Erste Group, Gurktaler AG VZ, Lenzing, Mayr-Melnhof, Palfinger, Porr, Rath AG, RBI, SBO, Strabag, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, ATX.
Schwabe, Ley & Greiner (SLG)
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