27.11.2018, 2248 Zeichen
Die VIG Re eröffnet im November 2018 ihre zweite Niederlassung in Paris. Die Rückversicherungsgesellschaft der Vienna Insurance Group (VIG) setzt planmäßig den kontrollierten Marktausbau in Westeuropa fort.
Ein Jahr nach Eröffnung der ersten Niederlassung in Frankfurt setzt die VIG Re den zweiten Schritt der geplanten Internationalisierung. Künftig werden vom Büro in Paris aus die Kunden in Frankreich, Belgien und Luxemburg betreut. Das ist neben der DACH-Region jener Radius, den sich die in Prag beheimatete Rückversicherungsgesellschaft für die Erweiterung der Geschäftstätigkeit in Westeuropa gesetzt hat. Kunden sind in erster Linie Gesellschaften mit regionalen Portefeuilles sowie Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit bzw. die „Mutuelles“ in Frankreich.
Geleitet wird die Niederlassung von Patrick Chevrel, der seit einem Jahr die Vorbereitungen für die Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Paris getroffen hat und zuvor einige Jahre Leiter der Länder Frankreich, Portugal und Spanien sowie der Benelux-Staaten war, informiert die Gesellschaft.
Die Vienna Insurance Group hat im Rahmen des Managementprogramms „Agenda 2020“ das Rückversicherungsgeschäft als Wachstumspotential definiert. Die VIG Re wurde ursprünglich als gruppeninterner Rückversicherer der VIG gegründet und hat sich im Laufe der Jahre als wichtiger Rückversicherer in der CEE-Region etabliert. Die VIG Re fokussiert sich als Nischenplayer nicht auf großvolumiges Geschäft, auf das große Rückversicherer ausgerichtet sind, sondern engagiert sich in speziellen Kunden- und Marktsegmenten, vor allem für lokal und regional ausgerichtete Erstversicherer. „Um der steigenden Bedeutung des Drittkundengeschäftes gerecht zu werden, haben wir nun mit den Niederlassungen in Frankfurt und Paris den geografischen Geschäftsbereich der VIG Re auf die für uns relevanten Regionen in Westeuropa erfolgreich erweitert“, erklärt Peter Thirring, Vorstandsmitglied der VIG und Aufsichtsratsvorsitzender der VIG Re.
Zum Halbjahr 2018 meldete die VIG Re ein Prämienvolumen von rund 237 Mio. Euro, das sind um knapp über 19 Mio. Euro mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis (vor Steuern) konnte zum Halbjahr 2018 um 18,5 Prozent auf rund 14 Mio. Euro gesteigert werden.
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