Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





RBI steigert Gewinn um fast 30 Prozent

14.11.2018

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI ) erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2018 ein Konzernergebnis in Höhe von 1.173 Mio. Euro, das ist ein Plus von 28,9 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Das Ergebnis vor Steuern steigt um 22,0 Prozent auf 1.587 Mio. Euro. „Ich bin mit dem Ergebnis der ersten neun Monate zufrieden. Haupttreiber für das sehr gute Ergebnis ist die Entwicklung der Risikokosten. Die Entwicklung der Erträge ist ebenso erfreulich. Wir konnten in einem nach wie vor sehr schwierigen Zinsumfeld unser Zinsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um knapp fünf Prozent verbessern“, erklärt Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI.

Die Betriebserträge verzeichneten im Jahresvergleich einen Zuwachs um 5 Prozent oder 182 Mio. auf 4.003 Mio. Euro. Der um 5 Prozent auf 2.519 Mio. Euro gestiegene Zinsüberschuss wurde vom Anstieg der zinstragenden Aktiva des Konzerns um 3 Prozent getragen. 

„Wir sind gut in das vierte Quartal gestartet und haben mit dem Verkauf des Kernbankgeschäfts der Raiffeisen Bank Polska ein wichtiges Projekt erfolgreich abgeschlossen“, so Strobl.

Bei den Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte kam es in der Berichtsperiode zu einer Nettoauflösung von € 56 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres Wertminderungen von 191 Mio. Euro erforderlich gewesen waren. Treiber dieser positiven Entwicklung waren Zuflüsse und Sanierungserfolge in Höhe von 416 Mio. Euro dank des guten makroökonomischen Umfelds.

Die Verbesserung der NPL Ratio setzte sich damit weiter fort: Seit Jahresbeginn ging sie um 1,2 Prozentpunkte zurück und lag Ende September bei 4,4 Prozent. Dennoch erhöhte sich die NPL Coverage Ratio weiter um 7,9 Prozentpunkte auf 75,0 Prozent, primär aufgrund von Verkäufen hochbesicherter Kredite sowie der erstmaligen Anwendung von IFRS 9.

„Bei der Entwicklung der Risikokosten profitieren wir von der sehr guten Konjunktur und von unserer auf Werterhaltung ausgelegten Sanierungsstrategie betreffend notleidende Kredite“, so Strobl.

Unter Berücksichtigung des Auslaufens der Übergangsbestimmungen ergibt sich eine Common Equity Tier 1 Ratio von 12,3 Prozent (keine Effekte), eine Tier 1 Ratio von 13,8 Prozent und eine Eigenmittelquote von 17,0 Prozent (bedingt durch regulatorisch nicht mehr anrechenbares Tier 1 Kapital). Inklusive berücksichtigungsfähigem Zwischengewinn aus dem dritten Quartal wären diese Kapitalquoten jeweils um ca. 45 Basispunkte höher.

Im Ausblick heisst es: Die RBI geht für die nächsten Jahre von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Für 2018 erwartet sie, dass die Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte (Risikokosten) unter dem Niveau von 2017 liegen werden. Die NPL Ratio soll mittelfristig weiter sinken. Die Bank strebt mittelfristig eine Cost/Income Ratio von unter 55 Prozent an. Sie peilt in den nächsten Jahren einen Konzern-Return-on-Equity von etwa 11 Prozent an. Mittelfristig strebt die RBI eine CET1 Ratio nach Dividende von rund 13 Prozent an. Basierend auf dieser Zielquote beabsichtigt sie Dividendenausschüttungen in Höhe von 20 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses.




RBI
Akt. Indikation:  21.13 / 21.17
Uhrzeit:  15:45:25
Veränderung zu letztem SK:  -2.31%
Letzter SK:  21.65 ( -1.81%)



 

Bildnachweis

1. Johann Strobl (RBI) , (© Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar: Frequentis , Warimpex , Palfinger , Zumtobel , Porr , Lenzing , Uniqa , Erste Group , DO&CO , Gurktaler AG VZ , Linz Textil Holding , SBO , Semperit , SW Umwelttechnik , Athos Immobilien , Frauenthal , Marinomed Biotech , Wiener Privatbank , startup300 , FACC , Siemens , adidas , Deutsche Post , MTU Aero Engines , Tesla , OMV , Volkswagen Vz. , Henkel , Österreichische Post , AT&S , VIG.


Random Partner

Novomatic
Die Novomatic-Gruppe ist als Produzent und Betreiber einer der größten Gaming-Technologiekonzerne der Welt und beschäftigt mehr als 25.000 Mitarbeiter. Die Unternehmensgruppe verfügt über Standorte in 45 Ländern und exportiert innovatives Glücksspielequipment, Systemlösungen, Lotteriesystemlösungen und Dienstleistungen in mehr als 70 Staaten.

>> Besuchen Sie 51 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Johann Strobl (RBI), (© Martina Draper)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten



Meistgelesen
>> mehr



Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    Depot bei bankdirekt.at: Barriere-Verletzung bei Andritz, Gewinnmitnahme bei WWE und Borussia Dortmund (Depot Kommentar)
    Star der Stunde: Andritz 0.43%, Rutsch der Stunde: Kapsch TrafficCom -1.74%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 14-15: AT&S(4), Petro Welt Technologies(1), SBO(1), Lenzing(1), OMV(1), S&T(1), FACC(1), AMS(1)
    BSN MA-Event SAP
    BSN MA-Event Bayer
    Star der Stunde: Warimpex 2.27%, Rutsch der Stunde: Flughafen Wien -1.44%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 13-14: AT&S(2), Agrana(2), AMS(1), voestalpine(1), S&T(1), CA Immo(1), Lenzing(1), Warimpex(1)
    Schwere Verluste an der Wiener Börse, ams-Lücke im dt. Übernahmegesetz geschlossen, Treichl-Kunstwerk
    Eine Radarauswahl aus unserem neuen Börsenbrief

    Featured Partner Video

    Sebastian Wahl, VP Corp. Development von Latitude Base Metals

    - Wie kommt man als Europäer dazu in Peru eine Mine in Produktion zu bringen? - An welcher Börse werdet ihr euren RTO machen? - Ihr seid ja schon in Produktion? - Von welchem Rohstoff spr...

    RBI steigert Gewinn um fast 30 Prozent


    14.11.2018

    Die Raiffeisen Bank International AG (RBI ) erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2018 ein Konzernergebnis in Höhe von 1.173 Mio. Euro, das ist ein Plus von 28,9 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Das Ergebnis vor Steuern steigt um 22,0 Prozent auf 1.587 Mio. Euro. „Ich bin mit dem Ergebnis der ersten neun Monate zufrieden. Haupttreiber für das sehr gute Ergebnis ist die Entwicklung der Risikokosten. Die Entwicklung der Erträge ist ebenso erfreulich. Wir konnten in einem nach wie vor sehr schwierigen Zinsumfeld unser Zinsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um knapp fünf Prozent verbessern“, erklärt Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI.

    Die Betriebserträge verzeichneten im Jahresvergleich einen Zuwachs um 5 Prozent oder 182 Mio. auf 4.003 Mio. Euro. Der um 5 Prozent auf 2.519 Mio. Euro gestiegene Zinsüberschuss wurde vom Anstieg der zinstragenden Aktiva des Konzerns um 3 Prozent getragen. 

    „Wir sind gut in das vierte Quartal gestartet und haben mit dem Verkauf des Kernbankgeschäfts der Raiffeisen Bank Polska ein wichtiges Projekt erfolgreich abgeschlossen“, so Strobl.

    Bei den Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte kam es in der Berichtsperiode zu einer Nettoauflösung von € 56 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres Wertminderungen von 191 Mio. Euro erforderlich gewesen waren. Treiber dieser positiven Entwicklung waren Zuflüsse und Sanierungserfolge in Höhe von 416 Mio. Euro dank des guten makroökonomischen Umfelds.

    Die Verbesserung der NPL Ratio setzte sich damit weiter fort: Seit Jahresbeginn ging sie um 1,2 Prozentpunkte zurück und lag Ende September bei 4,4 Prozent. Dennoch erhöhte sich die NPL Coverage Ratio weiter um 7,9 Prozentpunkte auf 75,0 Prozent, primär aufgrund von Verkäufen hochbesicherter Kredite sowie der erstmaligen Anwendung von IFRS 9.

    „Bei der Entwicklung der Risikokosten profitieren wir von der sehr guten Konjunktur und von unserer auf Werterhaltung ausgelegten Sanierungsstrategie betreffend notleidende Kredite“, so Strobl.

    Unter Berücksichtigung des Auslaufens der Übergangsbestimmungen ergibt sich eine Common Equity Tier 1 Ratio von 12,3 Prozent (keine Effekte), eine Tier 1 Ratio von 13,8 Prozent und eine Eigenmittelquote von 17,0 Prozent (bedingt durch regulatorisch nicht mehr anrechenbares Tier 1 Kapital). Inklusive berücksichtigungsfähigem Zwischengewinn aus dem dritten Quartal wären diese Kapitalquoten jeweils um ca. 45 Basispunkte höher.

    Im Ausblick heisst es: Die RBI geht für die nächsten Jahre von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Für 2018 erwartet sie, dass die Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte (Risikokosten) unter dem Niveau von 2017 liegen werden. Die NPL Ratio soll mittelfristig weiter sinken. Die Bank strebt mittelfristig eine Cost/Income Ratio von unter 55 Prozent an. Sie peilt in den nächsten Jahren einen Konzern-Return-on-Equity von etwa 11 Prozent an. Mittelfristig strebt die RBI eine CET1 Ratio nach Dividende von rund 13 Prozent an. Basierend auf dieser Zielquote beabsichtigt sie Dividendenausschüttungen in Höhe von 20 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses.




    RBI
    Akt. Indikation:  21.13 / 21.17
    Uhrzeit:  15:45:25
    Veränderung zu letztem SK:  -2.31%
    Letzter SK:  21.65 ( -1.81%)



     

    Bildnachweis

    1. Johann Strobl (RBI) , (© Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar: Frequentis , Warimpex , Palfinger , Zumtobel , Porr , Lenzing , Uniqa , Erste Group , DO&CO , Gurktaler AG VZ , Linz Textil Holding , SBO , Semperit , SW Umwelttechnik , Athos Immobilien , Frauenthal , Marinomed Biotech , Wiener Privatbank , startup300 , FACC , Siemens , adidas , Deutsche Post , MTU Aero Engines , Tesla , OMV , Volkswagen Vz. , Henkel , Österreichische Post , AT&S , VIG.


    Random Partner

    Novomatic
    Die Novomatic-Gruppe ist als Produzent und Betreiber einer der größten Gaming-Technologiekonzerne der Welt und beschäftigt mehr als 25.000 Mitarbeiter. Die Unternehmensgruppe verfügt über Standorte in 45 Ländern und exportiert innovatives Glücksspielequipment, Systemlösungen, Lotteriesystemlösungen und Dienstleistungen in mehr als 70 Staaten.

    >> Besuchen Sie 51 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Johann Strobl (RBI), (© Martina Draper)


    Autor
    Christine Petzwinkler
    Börse Social Network/Magazine


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten



    Meistgelesen
    >> mehr



    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      Depot bei bankdirekt.at: Barriere-Verletzung bei Andritz, Gewinnmitnahme bei WWE und Borussia Dortmund (Depot Kommentar)
      Star der Stunde: Andritz 0.43%, Rutsch der Stunde: Kapsch TrafficCom -1.74%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 14-15: AT&S(4), Petro Welt Technologies(1), SBO(1), Lenzing(1), OMV(1), S&T(1), FACC(1), AMS(1)
      BSN MA-Event SAP
      BSN MA-Event Bayer
      Star der Stunde: Warimpex 2.27%, Rutsch der Stunde: Flughafen Wien -1.44%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 13-14: AT&S(2), Agrana(2), AMS(1), voestalpine(1), S&T(1), CA Immo(1), Lenzing(1), Warimpex(1)
      Schwere Verluste an der Wiener Börse, ams-Lücke im dt. Übernahmegesetz geschlossen, Treichl-Kunstwerk
      Eine Radarauswahl aus unserem neuen Börsenbrief

      Featured Partner Video

      Sebastian Wahl, VP Corp. Development von Latitude Base Metals

      - Wie kommt man als Europäer dazu in Peru eine Mine in Produktion zu bringen? - An welcher Börse werdet ihr euren RTO machen? - Ihr seid ja schon in Produktion? - Von welchem Rohstoff spr...