06.11.2018, 1983 Zeichen
Das Kärntner börsenotierte Unternehmen SW Umwelttechnik baute sein Umsatzwachstum im dritten Quartal weiter aus. In den ersten neun Monaten erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 55,2 Mio. Euro, dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um 22 Prozent. "Die ersten drei Quartale des aktuellen Geschäftsjahres sind für uns sehr gut gelaufen", erläutert Klaus Einfalt, Vorstandsmitglied der SW Umwelttechnik. "Es ist uns gelungen, die gute konjunkturelle Lage in Ungarn und Rumänien für uns zu verwerten." Er ergänzt: "Wir gehen davon aus, dass das vierte Quartal ebenso erfolgreich verläuft, wie die ersten neun Monate. Mit diesem Ausblick freuen wir uns auf ein hervorragendes Geschäftsjahr 2018.
Die gute Entwicklung wird auch in den Ertragszahlen sichtbar, diese enthalten einen Buchgewinn aus einem Liegenschaftsverkauf in Höhe von 0,9 Mio. Euro. Das EBIT hat sich mit 5,7 Mio. Euro mehr als verdoppelt (VJ EUR 2,6 Mio.). Das EBITDA wird mit 8,1 Mio. Euro ausgewiesen, dies entspricht einer 57%igen Steigerung. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 4,1 Mio. Euro (VJ EUR 0,9). Das Jahresergebnis beläuft sich auf 3,5 Mio. Euro.
In Ungarn entwickelte sich Unternehmensangaben zufolge insbesondere der Hochbausektor sehr gut und führte zu einer Vollauslastung der Werke im Bereich der konstruktiven Fertigteile. Nach den Verzögerungen bei öffentlichen Aufträgen kam im Sommer wieder Bewegung in die Umsetzung von Straßenbauprojekten.
In Rumänien stieg die Bautätigkeit im Hochbaubereich vor allem durch anhaltend hohe Direktinvestitionen aus Gewerbe und Industrie weiter an. Ein Höhepunkt war die Eröffnung des dritten rumänischen Werks im Nordosten des Landes.
Auch in Österreich entwickelte sich die Geschäftslage positiv: Das stärkste Umsatzwachstum wurde beim SW-ReCon Stützwandsystem verzeichnet. Die Nachfrage nach der Betonmauer in Natursteinoptik stieg im aktuellen Geschäftsjahr sowohl bei privaten Eigenheimbesitzern als auch bei Gemeinden weiter an.
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