21.10.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Noch zu Beginn der Woche konnten die Aktienmärkte nach dem scharfen Einbruch eine heftige Gegenbewegung nach oben verzeichnen, die im weiteren Wochenverlauf aber bereits wieder zu bröckeln begann. Prinzipiell ist das noch nichts Besorgnis erregendes: Auch nach dem scharfen Abverkauf Anfang des Jahres brauchte es erst eine gewisse Bodenbildung (im Februar rund eine Woche, Ende März sogar rund zwei Wochen, in beiden Fällen inklusive neuer Tiefstände unter dem Niveau des ersten starken Abverkaufs) bevor der Markt wieder auf einen längeren Erholungspfad umschwenkte. Ein solches Muster ist für uns auch derzeit die wahrscheinlichste Entwicklung, weshalb wir die Korrektur zwar als Gelegenheit zum Aktien-Aufstocken sehen; mit der konkreten Erhöhung unserer bisher nur recht geringen Aktien-Übergewichtung in unseren Muster-Portfolios (Multi-Asset Strategy) warten wir aber noch auf eine solche Bodenbildung samt konkreter kfr. Kauf-Signale unserer wichtigsten kurzfristigen Aktienmarktindikatoren (Vola-Indikator etc.), die bisher noch nicht erfolgt sind. Wir werden entsprechende Änderungen sofort mittels Kurzaussendung kommunizieren.
Die angelaufene US-Berichtssaison liefert bis dato die erwartete fundamentale Unterstützung: von den (zugegeben erst knapp 10 %) bisher berichteten S&P 500 Unternehmensergebnissen konnten 71 % die Umsatz- und 90 % die Gewinnerwartungen übertreffen (letzteres ein überdurchschnittlicher Wert). Wir erwarten, dass die Berichtssaison auch weiter gut verlaufen wird. Auch der Wirtschaftsausblick (insbesondere für die USA, aber auch für Europa) bleibt unterstützend. Die Abschwächung Chinas und das steigende US-Zinsniveau ist vor allem für Emerging Markets ein Problem, hier gehen wir auch weiterhin von einer Underperformance gegenüber etablierten Aktienmärkten aus. Was den Marktausblick verhageln könnte ist die Politik: eine völlige Eskalation des Streits mit China oder ein Ölpreisschock im Fall eines US-Iran-Konflikts nach den US-Mid-Term-Elections würde den Wirtschaftsausblick genug gefährden, um Aktienmärkte noch viel weiter nach unten zu ziehen. Das sollte aber auch der US-Regierung bewusst sein, die an einer solchen Entwicklung ebenfalls nicht interessiert sein kann und die selbst entscheiden kann, wie weit sie so eine Eskalation treibt. Gleiches gilt sinngemäß für den Budgetstreit Italiens, wo Italien bei einer Eskalation nur verlieren würde.
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Aktien auf dem Radar:AT&S, FACC, Infineon, Vonovia SE, Merck Co..
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Palfinger
Palfinger zählt zu den international führenden Herstellern innovativer Hebe-Lösungen, die auf Nutzfahrzeugen und im maritimen Bereich zum Einsatz kommen. Der Konzern verfügt über 5.000 Vertriebs- und Servicestützpunkte in über 130 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien.
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Die angelaufene US-Berichtssaison liefert bis dato die erwartete fundamentale Unterstützung: von den (zugegeben erst knapp 10 %) bisher berichteten S&P 500 Unternehmensergebnissen konnten 71 % die Umsatz- und 90 % die Gewinnerwartungen übertreffen (letzteres ein überdurchschnittlicher Wert). Wir erwarten, dass die Berichtssaison auch weiter gut verlaufen wird. Auch der Wirtschaftsausblick (insbesondere für die USA, aber auch für Europa) bleibt unterstützend. Die Abschwächung Chinas und das steigende US-Zinsniveau ist vor allem für Emerging Markets ein Problem, hier gehen wir auch weiterhin von einer Underperformance gegenüber etablierten Aktienmärkten aus. Was den Marktausblick verhageln könnte ist die Politik: eine völlige Eskalation des Streits mit China oder ein Ölpreisschock im Fall eines US-Iran-Konflikts nach den US-Mid-Term-Elections würde den Wirtschaftsausblick genug gefährden, um Aktienmärkte noch viel weiter nach unten zu ziehen. Das sollte aber auch der US-Regierung bewusst sein, die an einer solchen Entwicklung ebenfalls nicht interessiert sein kann und die selbst entscheiden kann, wie weit sie so eine Eskalation treibt. Gleiches gilt sinngemäß für den Budgetstreit Italiens, wo Italien bei einer Eskalation nur verlieren würde.
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