11.09.2018, 4558 Zeichen
Elliott hat Vivendis Stellungnahme vom 5. September zur Kenntnis genommen. Elliott teilt die Bedenken von Vivendi hinsichtlich des schwachen Aktienkurses von Telecom Italia („TIM“), ein Problem, das schon seit Jahren besteht. Dennoch ist Elliott enttäuscht, dass Vivendi jetzt das Management, den Vorstand und einen Aktionär von TIM angreift, statt konstruktive Lösungen zu entwickeln.
Vivendi scheint eben jene kurzfristige Denkweise zu vertreten, die es zuvor noch angeprangert hat. Nach seiner eigenen langjährigen Stellung als anerkannter Mehrheitsaktionär hat Vivendi offensichtlich ein endgültiges Urteil über den neuen Vorstand von TIM gefällt, und das nur vier Monate nach dessen Ernennung. Wie kann sich Vivendi der Verantwortung für die Lage von TIM entziehen, nachdem es so lange federführend in dem Telekom-Unternehmen war und der neue Vorstand erst vor kurzem ernannt wurde?
Vivendi kritisiert außerdem das „desaströse“ Management von TIM. Obwohl wir nicht der Meinung sind, dass das Management von TIM „desaströs“ war, kann nicht bestritten werden, dass der unabhängige Vorstand von TIM keine signifikanten Veränderungen im Unternehmen herbeigeführt hat: Der Vorstand von Vivendi ernannte den derzeitigen CEO, und sowohl der CEO als auch der CFO behielten ihre Posten.
In den zahlreichen irreführenden Kommentaren in der Stellungnahme vom 5. September behauptet Vivendi fälschlicherweise, dass Elliott eine Verdoppelung des Aktienkurses von TIM „versprochen“ hat. Elliott hat keine „Versprechungen“ gegenüber dem Markt abgegeben und wird dies auch in Zukunft nicht tun. Wahr ist, dass Elliott eine Beurteilung des mittelfristigen Aufwärtspotenzials des TIM-Aktienpreises angeboten hat, sofern ein umgestalteter, unabhängiger Vorstand den Empfehlungen von Elliott zur Wertsteigerung folgt. Bis heute hat der Vorstand keine dieser Empfehlungen umgesetzt. Stattdessen ist der Vorstand vielmehr weiterhin dem eigenen Konzept von Vivendi gefolgt. So äußerte sich Fulvio Conti, Chairman von TIM, am Freitag: „Wir führen einen Plan aus, der von [Vivendi] entwickelt und genehmigt und tatsächlich von [Vivendi] unterstützt wird.“
In seiner Stellungnahme vom 5. September missdeutet Vivendi erneut die ordnungsgemäße Rolle eines Aktionärs, indem behauptet wird, Elliott habe die „Kontrolle“ über den Vorstand übernommen. Elliott kontrolliert den Vorstand von TIM nicht. Vivendis Konzept der Unternehmensführung – das offensichtlich die Unabhängigkeit des Vorstands vollkommen vernachlässigt – ist einer der Gründe, weshalb sich Anfang dieses Jahres die Aktionäre von TIM mit überwältigender Mehrheit für einen Wechsel ausgesprochen haben.
Elliott empfiehlt den TIM-Aktionären, dem Vorstand von TIM mehr Zeit zu geben, damit er beweisen kann, dass er in einem offensichtlich generell schwierigen Umfeld für italienische Wertpapiere und Telekom-Unternehmen einen Mehrwert für die TIM-Aktionäre schaffen kann. Vivendi ist immer noch stark im TIM-Vorstand vertreten. Wenn Vivendi jetzt nach frischen Ideen verlangt, würde Elliott die Unterstützung durch Vivendi bei der Förderung wertschöpfender Lösungen auf Vorstandsebene begrüßen.
Über Elliott
Elliott Management Corporation verwaltet zwei Multistrategie-Fonds mit Vermögenswerten von rund 35 Milliarden US-Dollar. Sein Hauptfonds, Elliott Associates, L.P., wurde 1977 gegründet und ist damit einer der ältesten Fonds seiner Art unter kontinuierlichem Management. Zu den Investoren der Elliott-Fonds gehören Pensionskassen, Staatsfonds, private und wohltätige Stiftungen, Dachfonds und Mitarbeiter des Unternehmens. Elliott Advisors (UK) Limited ist eine Tochtergesellschaft der Elliott Management Corporation.
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