06.09.2018, 1614 Zeichen
Die Analysten der Baader Bank bestätigen nach einer gemeinsamen Roadshow die Hold-Empfehlung und das Kursziel von 14,00 Euro für den Automobil-Zulieferer Polytec . Auf dem Investoren-Event in Zürich habe CFO Peter Haidenek erklärt, dass derzeit eine Ansammlung negativer externer Faktoren (Dieselthema, WLTP, niedrige Abrufpreise für Logistikkartons) für einen Absatzrückgang im Jahr 2018 verantwortlich seien. Neben dem fehlenden Deckungsbeitrag und den schwankenden Kapazitätsauslastungen würde ein massiver Anstieg des Materialaufwands die Marge im Jahr 2018 belasten. Die Visibilität sei angesichts anhaltender Unsicherheiten in Bezug auf die WLTP-Auswirkungen immer noch gering. 3Q18 Ergebnisse werden definitiv sehr schwach sein, so Haidenek. Er betonte, dass neue Projektstarts ein organisches Umsatzwachstum von 5-6 Prozent pa in 2020 und 2021 ermöglichen werden. Im Hinblick auf die Rentabilität würden sich zunächst positive Kosteneffekte aus den laufenden Investitionen in die Digitalisierung bemerkbar machen. Daher sei eine Rückkehr zu einer EBIT-Marge von über 8 Prozent wahrscheinlich.
Nach dem dramatischen Einbruch der Aktienkurse erscheint den Analysten der Baader Bank die Bewertung von Polytec aktuell sehr attraktiv. Das kurzfristige Aufwärtspotenzial könnte jedoch aufgrund der voraussichtlich schwachen 3Q18-Zahlen und der insgesamt nach wie vor geringen Transparenz für 4Q18 begrenzt sein. Vor diesem Hintergrund bleiben sie bei ihrer Halten-Empfehlung. Für Anleger mit einem längerfristigen Anlagehorizont lohnt es sich möglicherweise, eine Investition in Erwägung zu ziehen, so die Experten.
Börsepeople im Podcast S25/14: Andrea Maier
Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, AT&S, Polytec Group, Amag, Austriacard Holdings AG, Semperit, Bajaj Mobility AG, Fabasoft, EuroTeleSites AG, Rosenbauer, FACC, Frequentis, Heid AG, Josef Manner & Comp. AG, Porr, Athos Immobilien, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Infineon, Hochtief, Siemens Energy, Münchener Rück, Deutsche Boerse, Zalando, Deutsche Bank, Fresenius, Deutsche Telekom, adidas.
3 Banken Generali
Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
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