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Steuerreform und Steuerberater: Traum und Albtraum (Lukas Schretzmayer-Sustala via Facebook)


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Gastbeiträge von Facebook mit freundlicher Genehmigung der AutorInnen.

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03.09.2018, 1399 Zeichen

Steuerpläne, sehr einfach. Man könnte ja meinen eine Steuerreform als „Traum eines jeden Steuerberaters“ könnte sich als Albtraum eines jeden Steuerzahlers entpuppen. Doch im Kurier skizziert der verantwortliche Finanzstaatssekretär und erfahrene Steuerberater Hubert Fuchs (FPÖ), dass man nicht weniger als das „ideale Einkommenssteuerrecht“ wolle. Tatsächlich sind Vereinfachungen und das Streichen von Ausnahmen in Österreich ohne weiteres möglich (siehe auch den Bericht der Steuerreformkommission aus 2014, PDF). Fuchs will etwa die Lohnverrechnung vereinfachen und Kleinunternehmen großzügigere Pauschalierungen erlauben. Dass Fuchs von einer „radikalen“ Steuerreform spricht, rechtfertigt er mit Ankündigungen wie jener zum Einkommenssteuergesetz: „So wie das Einkommensteuergesetz jetzt ist, wird es in den Mistkübel geworfen. Es stammt aus 1988, ist 30 Jahre alt, es gab über 160 Novellen, mehr als fünf im Jahresdurchschnitt. Wir machen ein neues Gesetz, das Einkommensteuergesetz 2020.“ Diskussionsbedarf wird diese Steuerreform also genug erzeugen: Auch weil Fuchs ankündigt, die Arbeiterkammer-Umlage für die Geringverdiener zu streichen und ein Reformvolumen im „hohen einstelligen Milliardenbereich“ ankündigt, deutlich mehr als derzeit budgetiert (3,5 Mrd. Euro). Übrigens: Deutschland dürfte erstmals seit 2002 wieder die Maastricht-Grenze bei der Staatsverschuldung erfüllen (FAZ).


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