29.08.2018, 3326 Zeichen
Die Immofinanz hat im 1. Halbjahr 2018 das operative Ergebnis auf 114,8 Mio. Euro mehr als verdreifacht (Q1-2 2017: 33,8 Mio.). Die Mieterlöse wurden um 3,5 Prozent auf 119,0 Mio. Euro gesteigert. Das Ergebnis aus Asset Management hat sich – infolge der höheren Mieterlöse und deutlicher Einsparungen bei den Immobilienaufwendungen – im 1. Halbjahr um 19,8 Prozent auf 94,8 Mio. Euro verbessert, wie das Unternehmen mitteilt. Das Ergebnis aus Immobilienverkäufen liegt mit 20,6 Mio. Euro deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres von 2,0 Mio. Euro, und das Ergebnis aus Immobilienentwicklung drehte nach einem Verlust im Vorjahr auf 24,2 Mio. Euro.
Im Finanzergebnis profitierte der Konzern zum einen von einem stark gesunkenen Finanzierungsaufwand. Dieser habe sich aufgrund der im Vorjahr getätigten Refinanzierungen um 35,3 Prozent auf -33,8 Mio. Euro verringert, wie das Unternehmen mitteilt. Zum anderen seien wie erwartet die hohen positiven Bewertungseffekte bei CA Immo und Buwog aus dem Vorjahr infolge der sehr guten Aktienkursentwicklung weggefallen, womit das Finanzergebnis bei 1,5 Mio. Euro nach 104,4 Mio. Euro zu liegen kommt. Das Konzernergebnis für das 1. Halbjahr beläuft sich somit auf 86,2 Mio. Euro nach 105,3 Mio. Euro. Das entspricht einem Gewinn je Aktie (unverwässert) in Höhe von 0,79 Euro (Q1-2 2017: EUR 1,05).
„Die Entwicklung unserer nachhaltigen Funds from Operations unterstreicht unsere gestärkte Ertragskraft. So hat sich unser FFO 1 aus dem Bestandsgeschäft um rund 74% auf 48,4 Mio. Euro verbessert. Beim FFO 1 je Aktie zeigt sich ein Anstieg von knapp 60% auf 0,43 Euro. Insgesamt liegen wir somit sehr gut im Plan, unsere FFO-Guidance für 2019, die auf mehr als 100 Mio. Euro lautet, zu erfüllen“. In diesem FFO sind weder die Dividende noch ein wirtschaftlicher Anteil der CA Immo berücksichtigt.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) beläuft sich auf 125,6 Mio. Euro (Q1-2 2017: EUR 140,2 Mio.). Die Ertragssteuern in Höhe von -36,2 Mio. Euro liegen über dem Wert des Vorjahreszeitraums (EUR -27,0 Mio.). Mit -31,9 Mio. Euro entfällt davon aber der weitaus größte Teil auf latente Ertragsteuern, die mögliche, in späteren Geschäftsjahren anfallende laufende Ertragsteuern vorwegnehmen, wie das Unternehmen mitteilt. Darin enthalten seien u.a. -18,2 Mio. Euro latente Steuern aus Immobilienbewertungen. Die Neubewertung von Immobilienvermögen beläuft sich auf 9,4 Mio. Euro (Q1-2 2017: 2,7 Mio.).
Im Ausblick heisst es: Ein Abschluss des Verkaufs der rund 26%-Beteiligung an der CA Immo an Starwood für 757,9 Mio. Euro wird bis Ende des 3. Quartals 2018 erwartet. Durch den Verkauf wird die Immofinanz in einer Gesamtinvestitionsrechnung auf Sicht von rund zwei Jahren einen Gewinn von insgesamt rund 184 Mio. Euro erzielt haben. Das entspricht einem Return on Investment von rund 30 Prozent.
Für den Erwerb der 29,1%-Beteiligung an der S Immo AG werden aktuell die kartellrechtlichen Bewilligungen in mehreren Ländern eingeholt. Mit einem Abschluss der Transaktion wird unverändert bis Ende des 3. Quartals 2018 gerechnet.
Der Ausblick, wonach der FFO 1 im Geschäftsjahr 2019 (exklusive wirtschaftlichem Anteil an der CA Immo) bei mehr als 100 Mio. Euro zu liegen kommen soll, wird bestätigt. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 ist zudem die Erhöhung der Dividende auf EUR 0,8 (2017: EUR 0,7) je Aktie geplant.
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Strabag SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Durch das Engagement der knapp 72.000 MitarbeiterInnen erwirtschaftet das Unternehmen jährlich eine Leistung von rund 14 Mrd. Euro (Stand 06/17).
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