23.08.2018, 3433 Zeichen
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO ) hat im ersten Halbjahr 2018 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergbnis deutlich zulegen können. „Die Erwartungen, mit denen wir in das Jahr 2018 gegangen sind, hat der Markt bereits erfüllt. Nordamerika erweist sich anhaltend stark und auch der internationale Markt zeigt nun deutliche Zeichen einer Erholung“, sagt SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann. „Wir haben uns gründlich auf den Aufschwung vorbereitet und sehen in unserem Geschäftsverlauf, dass unsere Maßnahmen greifen. Wir sind effizient aufgestellt und stoßen mit unserem Angebot an technisch anspruchsvollen Lösungen auf rege Nachfrage bei unseren Kunden. Das zeigt sich in unserem steigenden Umsatz und dem starken Ergebnis.“
Der Umsatz von SBO stieg im ersten Halbjahr 2018 um 47,4 % und lag bei 200,0 Mio. Euro nach 135,7 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Auftragseingang zog um 62,8 % auf 244,1 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2018 (1-6/2017: 150,0 Mio.Euro). Das Book-to-Bill-Ratio, das als Kennzahl den Auftragseingang ins Verhältnis zum Umsatz setzt, lag somit über 1. Der Auftragsstand konnte mehr als verdoppelt werden und betrug zum Ende des ersten Halbjahres 2018 79,6 Mio. Euro(31. Dezember 2017: 37,6 Mio. Euro).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wurde im Jahresvergleich auf 55,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt, nach 22,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2017. Das Betriebsergebnis (EBIT) drehte gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr klar ins Plus und hielt bei 32,1 Mio. Euro (1-6/2017: minus 3,6 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge hat sich auf 27,9 % weiter verbessert (1-6/2017: 16,2 %) und lag somit über dem langjährigen Durchschnitt von 24,1 %, die EBIT-Marge betrug 16,0 % (1-6/2017: minus 2,6 %).
Das Ergebnis vor Steuern drehte ins Positive und legte auf 18,8 Mio. Euro zu (1-6/2017: minus 8,0 Mio.). Das Ergebnis nach Steuern stieg auf 13,2 Mio. Euro (1-6/2017: minus 6,2 Mio. Euro). Die Steuerreform in den USA war darin bereits positiv berücksichtigt. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 0,83 (1-6/2017: EUR minus 0,39).
Die Netto-Verschuldung betrug 71,4 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 50,7). Der Bestand an liquiden Mitteln hielt zum Ende des ersten Halbjahres bei 278,9 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 166,0 Mio.). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf 9,3 Mio. Euro (1-6/2017: 6,3 Mio. Euro), der freie Cashflow auf minus 8,7Mio. Euro (1-6/2017: MEUR minus 3,2). Dies resultierte aus der nachfragebedingt gestiegenen Investitionstätigkeit und dem Erwerb der verbleibenden 33 % der Anteile am kanadischen Tochterunternehmen Resource Well Completion Technologies Inc. („Resource“) um 2,6 Mio. Euro, wie es heisst. Die Gesellschaft steht nun im Alleineigentum der SBO-Gruppe.
„Der Optimismus in unserer Industrie spiegelt sich in unseren Ergebniszahlen wider. Natürlich beobachten auch wir die aktuellen protektionistischen handelspolitischen Bestrebungen – insbesondere jene der USA – sehr genau. Wir gehen aber grundsätzlich davon aus, dass der begonnene Aufwärtstrend anhalten wird“, sagt CEO Gerald Grohmann. „Deshalb werden wir auch weiterhin in unser Wachstum investieren. Aktuell prüfen wir zum Beispiel den Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Vietnam, wo wir eine besonders starke Nachfrage verzeichnen. Wir schöpfen jedenfalls weiterhin alle Möglichkeiten aus, die uns die wachsenden Märkte bieten“, schließt Grohmann.
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