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Wolford will verstärkt in Digitalisierung investieren, Ausblick bestätigt

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13.07.2018, 2771 Zeichen

Der börsenotierte Wäschekonzern Wolford AG hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017/18 (Mai 2017 bis April 2018) vorgelegt. Der Umsatz der Wolford Gruppe sank im Geschäftsjahr 2017/18 um 3,4% auf 149,07 Mio. Euro, bereinigt um Währungseffekte beträgt das Minus 1,4 %. Im Zuge des systematischen Abbaus laufender Kosten verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT) um 6,5 Mio. Euro auf -9,22 Mio. Euro, das Jahresergebnis nach Steuern lag bei -11,54 Mio. Euro nach -17,88 Mio. Euro im Vorjahr.

Im Zuge eines umfassenden Restrukturierungsprogramms sanken die Personalkosten um 6,35 Mio. Euro auf 68,86 Mio. Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Wolford die Unternehmensprozesse deutlich gestrafft und effizienter gemacht und Überkapazitäten systematisch abgebaut. So wurden u.a. die Produktion in das Supply Chain Management integriert, die Abläufe in der Logistik gestrafft und die Einsatzplanung in den Boutiquen optimiert. In der Folge sank die durchschnittliche Mitarbeiterzahl auf Vollzeitbasis im Geschäftsjahr 2017/18 um 111 auf nunmehr 1 433 Mitarbeiter (Vorjahresdurchschnitt: 1 544 Vollzeitmitarbeiter). Von den entsprechenden Kosteneinsparungen profitiert das Unternehmen nachhaltig. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im abgelaufenen Geschäftsjahr von 57,49 Mio. € auf 55,64 Mio. €. Vor allem die Kosten für Zölle ( -39 %), Reisespesen (-16 %), Frachten (-15 %), Versicherungen (-10 %) und Mieten (-6 %) konnten gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres deutlich reduziert werden.

Der Free Cashflow lag mit 1,83 Mio. Euro über dem Vorjahr (-9,45 Mio. €). Dies lag im Wesentlichen am erfolgreichen Abbau des Working Capitals sowie dem verbesserten Ergebnis vor Steuern.

Investieren wird Wolford im laufenden Geschäftsjahr vor allem in die Digitalsierung, allen voran in den Ausbau des Online-Geschäfts und das digitale Marketing zur Ansprache jüngerer Zielgruppen. Dazu zählt auch der geplante Ausbau von Kooperationen mit globalen und nationalen Online-Handelspartnern. Sein Geschäft in Asien will das Unternehmen systematisch ausbauen: Während das Management für den Markteintritt in Japan auf lokale Distributoren setzt (Master Franchise Partner), wird die Marktstrategie für China derzeit ausgearbeitet. Dabei wird Wolford auch von ihrem neuen Hauptaktionär Fosun unterstützt.

Das Management hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wichtige Grundlagen geschaffen, um operativ wieder schwarze Zahlen (EBIT) schreiben zu können. Allein die Personalkosten sind im Geschäftsjahr 2017/18 nachhaltig um 6,35 Mio. € gesunken, zudem entfallen einmalige Kosten im Zusammenhang mit der Restrukturierung. Im laufenden Geschäftsjahr wird für die Kundin die Neuausrichtung des Markenauftrittes und ein verbessertes Einkaufserlebnis sichtbar werden.

 



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Uhrzeit:  13:04:34
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Letzter SK:  2.98 ( 0.00%)



 

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Wolford (Fotocredit: Michael J. Plos)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Der börsenotierte Wäschekonzern Wolford AG hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017/18 (Mai 2017 bis April 2018) vorgelegt. Der Umsatz der Wolford Gruppe sank im Geschäftsjahr 2017/18 um 3,4% auf 149,07 Mio. Euro, bereinigt um Währungseffekte beträgt das Minus 1,4 %. Im Zuge des systematischen Abbaus laufender Kosten verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT) um 6,5 Mio. Euro auf -9,22 Mio. Euro, das Jahresergebnis nach Steuern lag bei -11,54 Mio. Euro nach -17,88 Mio. Euro im Vorjahr.

    Im Zuge eines umfassenden Restrukturierungsprogramms sanken die Personalkosten um 6,35 Mio. Euro auf 68,86 Mio. Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Wolford die Unternehmensprozesse deutlich gestrafft und effizienter gemacht und Überkapazitäten systematisch abgebaut. So wurden u.a. die Produktion in das Supply Chain Management integriert, die Abläufe in der Logistik gestrafft und die Einsatzplanung in den Boutiquen optimiert. In der Folge sank die durchschnittliche Mitarbeiterzahl auf Vollzeitbasis im Geschäftsjahr 2017/18 um 111 auf nunmehr 1 433 Mitarbeiter (Vorjahresdurchschnitt: 1 544 Vollzeitmitarbeiter). Von den entsprechenden Kosteneinsparungen profitiert das Unternehmen nachhaltig. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im abgelaufenen Geschäftsjahr von 57,49 Mio. € auf 55,64 Mio. €. Vor allem die Kosten für Zölle ( -39 %), Reisespesen (-16 %), Frachten (-15 %), Versicherungen (-10 %) und Mieten (-6 %) konnten gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres deutlich reduziert werden.

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