06.06.2018, 1951 Zeichen
Die Wiener Börse gibt nach quartalsweiser Überprüfung der Berechnungsparameter der österreichischen Indizes, allen voran des österreichischen Leitindex ATX, die neuen Faktoren bekannt. Der Streubesitzfaktor der Immofinanz AG sinkt nach dem Einstieg der S Immo AG von 0,9 auf 0,8. Bei S Immo AG steigt der Streubesitzfaktor von 0,6 auf 0,7. Nach der Veräußerung des gesamten Aktienpaketes der Sparkassen Versicherung AG Vienna Insurance Group ging ein Teil der Aktien in den Streubesitz über. Beim Vorarlberger Mode-Konzern Wolford AG sinkt der Streubesitzfaktor nach Einstieg des Großinvestors Fosun von 0,4 auf 0,3. Der Streubesitzfaktor drückt aus, wie viele Aktien eines Unternehmens im Publikum gestreut sind und beeinflusst, wie stark eine Aktie im Index gewichtet ist. Die Änderungen werden am 18. Juni 2018 wirksam. Die nächste planmäßige Überprüfung der Zusammensetzung des ATX findet am 4. September 2018 statt.
Die Berechnung des ATX beruht auf einer rein quantitativen Methodik, die in einem Index-Regelwerk detailliert festgelegt ist. Gemäß den „Richtlinien für die österreichischen Indizes der Wiener Börse“ kann es im Rahmen der halbjährlichen Überprüfung und Anpassung (März und September) zu einer Aufnahme oder Streichung von Unternehmen in den bzw. aus dem ATX kommen. Als Entscheidungsgrundlage für eine Indexaufnahme dienen der tägliche Durchschnittsumsatz sowie die Streubesitzkapitalisierung der Unternehmen. Die Überprüfung der Berechnungsparameter (Aktienanzahl, Streubesitzfaktoren und Repräsentationsfaktoren) findet quartalsweise (März, Juni, September und Dezember) statt. Einmal monatlich wird die "ATX-Beobachtungsliste" veröffentlicht. Im Indexkomitee, das die Regelwerke zu den Indizes beschließt, bringen Vertreter der institutionellen Investoren, der Handelsmitglieder an der Wiener Börse, der Finanzinstitutionen, die Finanzprodukte auf die Indizes begeben, der Wissenschaft sowie der Wiener Börse ihre Erfahrung ein.
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3 Banken Generali
Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
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