11.12.2017, 3566 Zeichen
Mit einem Dezember-Gold-Trade stellte ich Ihnen ein mögliches Setup vor, welches nicht aus Kursen abgeleitet wird. Dieses Gold-Setup ist ein zyklisches Phänomen. Seit dem letzten Allzeithoch kann der Goldpreis zuletzt regelmäßig im Dezember sein Tief bilden, um dann in den Januar stark zu starten. Das Timing spricht für Goldtrader nun für erhöhte Aufmerksamkeit. Das genaue Setup ist an dieser Stelle vorgestellt. Aktuell steht ein möglicher Einstieg in den Dezember-Gold-Trade bevor.
Schauen wir nun auf den Chart aus dem Jahr 2016. Wie Sie sehen können, findet die Bärenparty im Dezember ein abruptes Ende. Die letzten Tage sind dann schon von leichten Bullen-Tendenzen geprägt. Besonders stark ist dann allerdings der Auftritt ins neue Jahr rein. Die Bullen zündeten zu diesem Zeitpunkt ihre Party.
Das Bild zeigt damit deutlich, dass die Bedingungen absolut im Plan liegen. Auch der Monatschart gibt weiterhin grünes Licht.
Doch wann kann der Trade beginnen? Diese Frage macht nun mal den Unterschied zwischen Analyse und Trade.
Möglicher Einstieg steht eventuell bevor
Der Unterschied zwischen Prognose und Handel ist der, dass ein Trade gesetzt werden muss. Eine echte Erfolgskontrolle kann es nur durch einen Trade geben. Diesen plane ich ab Mittwoch real aufzunehmen. Das Timing ist in dem aktuellen Falle nicht so relevant wie im Daytrading.
Allerdings habe ich für den Einstieg das Elliott-Wellen-Szenario zu Silber des Kollegen murmelkopf im Hinterkopf. Optimal wäre ein weitere Rücksetzer in dieser Woche. Allerdings ist dieser nun nicht mehr zwingend. Aus aktueller Sicht werde ich einen klassischen Call Optionsschein mit Basis 1.400 – 1.420 USD kaufen. Die Laufzeit wird über einem Jahr liegen.
Der passende Emittent
Jeder Trader hat seinen Favoriten unter den Emittenten. So geht es auch mir. Allerdings hat das ganz unterschiedliche Hintergründe. Daher werde ich auch nicht meine Vorliebe in den Vordergrund stellen. Jeder Trader muss für sein Handeln selbst Verantwortung übernehmen. Die Unterschiede sind von Emittent zu Emittent meist deutlich.
Sowohl Spread, Handelbarkeit bei erhöhter Volatilität. die Veränderung der Preise nach Einstieg oder auch unterschiedliche Handelszeiten der Instrumente sind dabei nur ein Auszug aus den Unterschieden zwischen den Emittenten. Um an der Börse wirklich zu bestehen, muss man seine Instrumente wirklich kennen. Ein blindes „Nachtraden“ ist jedenfalls nicht zielführend. Gerade Anfänger haben oftmals den wichtigsten Punkt im Trading nicht unter Kontrolle. Das Money-Management. Ein paar Gedanken zum Thema Money-Management machte sich schon vor Jahren ein Trader an dieser Stelle.
Zum Ende noch ein Zitat aus dem ersten Artikel zum Gold-Trade:
Da wir als Trader grundsätzlich handeln sollten was wir sehen, stellt auch in diesem Jahr der Dezember eine klare Chance dar. Natürlich kann es auch anders kommen, das gehört zum Trader-Dasein dazu und sollte uns nicht von gut überlegten Trades mit vernünftigem Risikomanagement abhalten.
Bis zum nächsten Mal sagt,
deepinsidehps
Dieser Beitrag wurde von trading-treff.de zur Verfügung gestellt. Dort gibt es Analysen, Wissen und Emotionen zum Trading.
„deepinsidehps“ steht vor allem für den vertiefenden Einblick in die Märkte. Insbesondere Meinungen und Gedanken abseits der gültigen Konventionen sind die Prämissen des Users.
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
Wiener Börse Party #1181: ATX unverändert, AT&S mit der doppelten 600 und MSCI vs. Stoxx, Palfinger nach Auftrag gesucht
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