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Deutsche Bank: Na endlich! (Ivan Tomasevic, Christoph Scherbaum)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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21.11.2017, 2652 Zeichen

Lange Zeit konnte die Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) unter den im DAX  (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) vertretenen deutschen Banken das Rampenlicht für sich beanspruchen. Zuletzt machte jedoch auch der Branchenprimus Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) wieder positiv von sich reden.

In wenigen Wochen legte die Deutsche-Bank-Aktie mal eben ein Kursplus von knapp 20 Prozent hin. Zwar sieht es in Sachen Wachstum angesichts eines für die gesamte Branche schwierigen Marktumfelds weiterhin dürftig aus, dafür konnte das Institut zuletzt mit Einsparungen, Fortschritten beim Konzernumbau und Abbau der Rechtsunsicherheiten vorankommen. Allerdings sind nicht sämtliche Marktteilnehmer von den Aussichten für die Deutsche Bank überzeugt.

Bei Goldman Sachs liegt das Kursziel für die Deutsche-Bank-Aktie bei 15,60 Euro. Eine minimale Veränderung gegenüber dem vorherigen Kursziel von 15,80 Euro. Das Rating liegt gerade einmal bei „Neutral“. Den Goldmännern gefiel die jüngste Performance europäischer Banken auf breiter Front ohnehin nicht. Die Deutsche Bank gehört dabei zu den Instituten, die besonders kritisch gesehen werden.

Deutsche-Bank-Chart: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Die Deutsche Bank konnte mit dem jüngsten Quartalsbericht allerdings auch einige Hoffnungsschimmer präsentieren. Einen solchen Hoffnungsschimmer, nämlich in Richtung steigender Zinsen, hat zuletzt auch die EZB mit der Drosselung der monatlichen Anleihekäufe geliefert, so dass Institute wie die Deutsche Bank ihrerseits irgendwann auf steigende Zinsen hoffen dürfen. Ein Grund, warum die Deutsche-Bank-Aktie zuletzt einen beeindruckenden Zwischenspurt hinlegen konnte und ihre Erholung nun fortsetzen könnte.

Wer auf Erholung der Deutsche-Bank-Aktie setzt und sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HW4M9X / ISIN: DE000HW4M9X8) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: HU2JQF / ISIN: DE000HU2JQF8) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Deutsche-Bank-Aktie zu setzen.

Wer sich mit Blick auf die Kurskapriolen einiger europäischer Bankenwerte wie der Deutschen Bank mit anderen Tradern austauschen möchte, sollte einmal auf TradingView gehen. Wir hatten bereits hier diese charmante Trading-Community näher beschrieben. Die Community-Hilfe abseits der großen Portalen kann vielleicht die nötige Ruhe vermitteln.

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(21.11.2017)

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Commerzbank
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Uhrzeit:  23:00:00
Veränderung zu letztem SK:  1.37%
Letzter SK:  35.78 ( -1.21%)

DAX Letzter SK:  35.78 ( 0.06%)
Deutsche Bank
Akt. Indikation:  27.70 / 27.85
Uhrzeit:  22:59:57
Veränderung zu letztem SK:  3.02%
Letzter SK:  26.96 ( -0.50%)

Goldman Sachs
Akt. Indikation:  892.00 / 893.80
Uhrzeit:  23:00:00
Veränderung zu letztem SK:  2.28%
Letzter SK:  873.00 ( 3.43%)



 

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