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Nordex: Sieht ganz schlecht aus … (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)


Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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15.11.2017, 2588 Zeichen

Die Zeichen waren gewissermaßen an der Wand, als der große Nordex -Konkurrent Vestas  (WKN: 913769 / ISIN: DK0010268606) vorige Woche enttäuschende Quartalszahlen (und angepassten Ausblick) vorlegte und der Kurs der Vestas-Aktie daraufhin eingebrochen war. Nun war also Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) dran mit der Veröffentlichung der 9-Monats-Zahlen – und auch da sah es nicht gerade gut aus.

Hier die Eckdaten: Der Umsatz lag bei Nordex in den ersten neun Monaten 2017 bei rund 2,32 Mrd. Euro. Gegenüber den rund 2,34 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum war das angesichts des schwierigen Marktumfelds noch ok (Veränderung von -0,9%). Ich hatte mehrfach darauf hingewiesen, dass die schwache Seite bei Nordex die Auftragseingänge sind. Denn die Umsätze beziehen sich auf bereits erhaltene Aufträge – zuletzt kamen aber gewissermaßen nur noch deutlich weniger neue Aufträge rein (und das sind die zukünftigen Umsätze!).Nordex-Chart: boerse-frankfurt.de

Auftragseingänge mit deutlichem Minus gegenüber dem Vorjahr

Und leider bleibt dieser Punkt die schwache Seite bei Nordex. Natürlich, das Unternehmen veröffentlicht immer gerne, wenn es einen schönen neuen Auftrag gibt. Die Addition der Auftragseingänge zeigt aber: Das Volumen an neuen Aufträgen erreichte in den ersten neun Monaten die Summe von 1,108 Mrd. Euro. Das ist ein erheblich niedrigerer Wert als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (rund 2,169 Mrd. Euro) – ein Minus von 48,9%! Das ist schon eine dramatisch schlechte Entwicklung. Dies gekoppelt mit einem drastischen Rückgang des Gewinns sieht gar nicht gut aus.

Immerhin schreibt Nordex noch schwarze Zahlen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurden 0,29 Euro je Aktie verdient. Zum Vergleich: Im Vorjahrszeitraum waren es noch 0,70 Euro – ein Rückgang um 58,6%. Der Vorstand erwartet zwar ein „starkes Schlussquartal“. Doch angesichts der 9-Monats-Zahlen bleibe ich weiter skeptisch. Ich würde dem Unternehmen Erfolg gönnen – doch insbesondere der Einbruch bei den Auftragseingängen sieht schlecht aus.

Bei Interesse finden Sie die vollständige Zwischenmitteilung von Nordex unter diesem Link

Ein Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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(15.11.2017)

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Wiener Börse Party #1125: ATX unverändert, heute ex starke Andritz-Dividende, RBI wird Big Player in Rumänien, CPI Europe stark




Nordex
Akt. Indikation:  43.60 / 43.66
Uhrzeit:  09:34:18
Veränderung zu letztem SK:  -0.07%
Letzter SK:  43.66 ( -0.05%)

Vestas
Akt. Indikation:  178.80 / 181.52
Uhrzeit:  19:38:44
Veränderung zu letztem SK:  -0.07%
Letzter SK:  0.00 ( 0.00%)



 

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1. dislike, Daumen, Daumen runter, negativ, nein, http://www.shutterstock.com/de/pic-261614393/stock-photo-dislike.html

Aktien auf dem Radar:CA Immo, UBM, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Marinomed Biotech, voestalpine, Wienerberger, Zumtobel, Kapsch TrafficCom, Andritz, AT&S, DO&CO, Strabag, RBI, Agrana, FACC, CPI Europe AG, Bajaj Mobility AG, Verbund, Wolford, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Amag, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon, BASF, Symrise.


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    Immerhin schreibt Nordex noch schwarze Zahlen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurden 0,29 Euro je Aktie verdient. Zum Vergleich: Im Vorjahrszeitraum waren es noch 0,70 Euro – ein Rückgang um 58,6%. Der Vorstand erwartet zwar ein „starkes Schlussquartal“. Doch angesichts der 9-Monats-Zahlen bleibe ich weiter skeptisch. Ich würde dem Unternehmen Erfolg gönnen – doch insbesondere der Einbruch bei den Auftragseingängen sieht schlecht aus.

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