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Inbox: ams erwartet starkes sequentielles Wachstum


AMS
Akt. Indikation:  12.62 / 12.80
Uhrzeit:  18:41:16
Veränderung zu letztem SK:  -0.47%
Letzter SK:  12.77 ( -3.98%)

23.10.2017

Zugemailt von / gefunden bei: ams (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

ams (SIX: AMS), ein weltweit führender Anbieter von hochwertigen Sensorlösungen, veröffentlicht die Ergebnisse des dritten Quartals 2017 mit einem deutlichem Umsatzwachstum innerhalb der erwarteten Spanne und einer bereinigten operativen Ergebnis (EBIT)-Marge oberhalb der Erwartungen. Im Consumer-Geschäft von ams setzen sich bedeutende Produkthochläufe optischer Lösungen mit hohen Volumina fort, daher erwartet ams ein sehr starkes sequentielles Wachstum mit einem Umsatz im vierten Quartal von EUR 440-480 Mio. und einer bereinigten operativen Ergebnis (EBIT)-Marge von 26-29%.

Der Gruppenumsatz im dritten Quartal betrug EUR 262,6 Mio. (EUR 266,3 Mio. auf Basis des EUR/USD-Kurses von 1,16 bei Veröffentlichung der Erwartungen), das ist ein Anstieg um 45% gegenüber dem Vorquartal sowie um 79% gegenüber EUR 146,7 Mio. im Vorjahresquartal. Auf Basis konstanter Wechselkurse lag der Umsatz des dritten Quartals 87% höher als im Vorjahresquartal.

Die bereinigte Bruttogewinnmarge im dritten Quartal (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) betrug 41%, während die Bruttogewinnmarge gemäß IFRS (einschließlich akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) bei 37% lag, verglichen mit 55% beziehungsweise 53% im Vorjahresquartal.

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung ) für das dritte Quartal betrug EUR 34,8 Mio. oder 13% des Umsatzes und lag damit oberhalb der Erwartungen, zugleich ist dies ein Anstieg gegenüber EUR 28,0 Mio. im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) nach IFRS (einschließlich akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) für das dritte Quartal lag bei EUR 10,5 Mio., das sind 4% des Umsatzes, und damit einen Rückgang gegenüber EUR 49,7 Mio. im dritten Quartal 2016. Diese positive Entwicklung gegenüber dem Vorquartal beruht auf einer steigenden Auslastung der erweiterten Fertigungskapazität im Geschäft mit optischen Sensorlösungen beginnend mit der zweiten Hälfte des Quartals.

Das Nettoergebnis des dritten Quartals betrug EUR 20,2 Mio. gegenüber EUR 55,9 Mio. im Vorjahresquartal. Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie betrug CHF 0,28/0,27 bzw. EUR 0,24/0,23 auf Basis von 83.390.747/86.716.951 Aktien (unverwässert/ verwässert; gewichteter Durchschnitt), verglichen mit CHF 0,91/0,88 bzw. EUR 0,84/0,81 im Vorjahresquartal auf Basis von 66.860.524/69.171.109 Aktien (unverwässert/verwässert; gewichteter Durchschnitt).

Der operative Cashflow für das dritte Quartal lag bei EUR -32,4 Mio. gegenüber EUR 45,2 Mio. im Vorjahresquartal. Der Gesamtauftragsbestand (ohne Konsignationslagervereinbarungen) am 30. September 2017 betrug EUR 440,4 Mio., das ist ein Anstieg gegenüber EUR 211,0 Mio. am Ende des zweiten Quartals und EUR 132,2 Mio. am 30. September 2016. Der Gesamtauftragsbestand zum heutigen Zeitpunkt liegt bei mehr als EUR 500 Mio.

Die Geschäftsentwicklung von ams im dritten Quartal 2017 zeigte ein deutliches Wachstum, insbesondere dank eines steilen Umsatzanstiegs im Consumer-Geschäft von ams in Verbindung mit einer insgesamt positiven Nachfrage für die hochwertigen Sensoriklösungen von ams. Neuprodukteinführungen waren trotz eines negativen Einflusses aus der Entwicklung des EUR/USD-Kurses im Quartalsverlauf für diese Umsatzausweitung verantwortlich, zugleich trugen alle Endmärkte attraktiv zur Geschäftsentwicklung bei.

Das Consumer & Communications-Geschäft von ams verzeichnete wie vorhergesehen ein starkes Wachstum im dritten Quartal. ams setzt hier die erwarteten schnellen Produkthochläufe von neuen optischen Lösungen für eine kürzlich vorgestellte, weltweite Plattform eines führenden Smartphoneanbieters um, nachdem hochvolumige Auslieferungen in der Mitte des Quartals begonnen hatten. Das Geschäft für optische Sensorlösungen steht im Zentrum dieser Produkthochläufe und trägt daher in noch stärkerem Maße zur Gesamtgeschäftsentwicklung von ams bei. ams konzentriert sich auf die erfolgreiche Fortsetzung dieser komplexen Produkthochläufe an seinen erweiterten Fertigungsstandorten in Singapur und, in geringerem Umfang, Österreich, dabei erreicht ams zügig hohe laufende Volumina. Vor diesem Hintergrund ist das Portfolio von ams im Bereich optische Sensorik, das 3D-Sensorik, Spektralsensorik, TrueColor- und Farb/RGB-Umgebungslichtsensorik, Annäherungssensorik und Multifunktionsmodule umfasst, inzwischen der wichtigste Wachstumstreiber für ams, gleichzeitig zeigte das Audio-Geschäft von ams im Berichtsquartal ein weiter gute Entwicklung. Die mehrjährige Produkt- und Entwicklungspipeline von ams wird von großen Consumer-OEMs forciert, die neue Einsatzmöglichkeiten für Sensoren in künftigen Geräten suchen, hier sieht ams Möglichkeiten für deutlich höhere Wertanteile am Gesamtwert für ams in den kommenden Jahren.

ams integriert das Princeton Optronics VCSEL-Geschäft erfolgreich in seine R&D-Organisation und verfolgt neue technische Ansätze, um echte Innovationen im Bereich Infrarot (IR)-Illumination für Consumer-Anwendungen zu realisieren. Die bereits angekündigte Investition in interne VCSEL-Fertigungskapazität treibt ams voran und erwartet den Beginn der Anlageninvestitionen im vierten Quartal 2017.

Um die Entwicklung von dedizierter Software und IP für die Lösungen von ams in den Bereichen optische Sensorik, Imaging, Umweltsensorik und Audiosensorik zu beschleunigen, hat ams die Gründung eines unabhängigen Softwaredienstleistungs- und Softwarelizensierungsunternehmens in die Wege geleitet, das hauptsächlich für ams und seine Kunden tätig sein wird. Zunächst an Standorten in Europa aktiv plant das Unternehmen die Eröffnung weiterer Standorte in den USA und in Asien im kommenden Jahr. Dieser neuartige Ansatz schafft ein autonomes softwarezentriertes Umfeld, das in der Lage ist, unternehmerisch orientierte Mitarbeiter und Entwickler höchster Qualität aus der Softwarebranche anzuziehen, die dann stark differenzierende Anwendungslösungen für ams-Sensoren entwickeln werden. ams hat vereinbart, 30% der Anteile des Unternehmens im ersten Quartal 2018 zu einer bereits festgelegten Bewertung zu erwerben und hält eine Option zum Erwerb des Gesamtunternehmens zu einem späteren Zeitpunkt. Das neue Unternehmen erlaubt ams, sein Softwareportfolio, insbesondere in den Bereichen 3D-Sensorik und Spektralsensorik, rasch durch proprietäres IP auszubauen, zugleich wird das neue Unternehmen durch Zusammenarbeit mit den Kunden von ams die schnellere Produkteinführung neuer Geräte ermöglichen, die ams-Sensorlösungen verwenden.

Die Bereiche Industrie, Medizintechnik und Automotive setzten ihre attraktive Performance im dritten Quartal 2017 fort. Das Nachfrageumfeld in diesen Nicht-Consumer-Endmärkten zeigt sich dabei für ams im zweiten Halbjahr weiterhin stabil. Im Industrie-Geschäft mit seinen zentralen Produktbereichen Automation, Gebäudetechnik und industrielle Bildgebung verzeichnete ams wie erwartet eine unverändert positive Entwicklung. Die starke Position von ams als führender Anbieter in der Industriesensorik beruht auf einer breiten globalen Kundenbasis und einem tiefen Verständnis der sich wandelnden Kundenbedürfnisse. Erste Gespräche mit OEMs stützen die Überzeugung von ams, dass innovative Technologien wie 3D-Sensorik bedeutende Wachstumschancen aus neuen industriellen Anwendungen generieren und die Sensorikmärkte stark verändern werden. Das Medizintechnikgeschäft von ams erzielte als führender Anbieter von Sensorlösungen zur digitalen Bildgebung für Computertomografie (CT), digitales Röntgen und Mammografie wieder erfreuliche Ergebnisse im Berichtsquartal. ams setzt den Hochlauf eines neuen Kunden in Asien in der gesamten zweiten Jahreshälfte fort, zugleich steigt die Marktakzeptanz neuer Anwendungen in der Endoskopie. Im Automotive-Geschäft setzte sich die gute Nachfrage nach den hochwertigen Sensorlösungen von ams im dritten Quartal fort. ams unterstützt Applikationen in den Bereichen Sicherheit, Fahrerassistenzsysteme, Positionsbestimmung und Fahrwerkskontrolle durch ein sich ausweitendes Technologieportfolio und evaluiert bereits Projekte in neuen Anwendungsgebieten wie 3D-LIDAR.

Im Bereich der Fertigung hat ams seine Produktionskapazität in Singapur und Österreich im Zusammenhang mit den derzeitigen Hochläufen neuer optischer Sensorlösungen im Consumer-Bereich nochmals ausgeweitet. Um zusätzliche Kundenbedürfnisse mit Blick auf das kommende Jahr abzudecken, nimmt ams bis zum Jahresende weitere Investitionen in den Bereichen Back-end-Fertigung optischer Produkte sowie Erzeugung optischer Filter vor und erwartet damit Gesamtinvestitionen für 2017 in Höhe von etwa EUR 600 Mio. Diese beinhalten erste Investitionen für die bereits angekündigte VCSEL-Produktionslinie in Singapur. Gleichzeitig geht ams auf Basis vorliegender Informationen für 2018 von niedrigeren Investitionen im Vergleich zum erwarteten Gesamtvolumen 2017 aus.

Im vierten Quartal 2017 erwartet ams ein sehr starkes Wachstum gegenüber dem Vorquartal. Auf Basis verfügbarer Informationen und eines derzeitigen EUR/USD-Wechselkurses von 1,18 sieht ams im vierten Quartal vor dem Hintergrund der raschen Produkthochläufe neuer optischer Lösungen im Consumer-Bereich und einer laufenden Produktion mit derzeit bereits hohen Volumina ein erhebliches Umsatzwachstum auf EUR 440-480 Mio., das ist eine Anstieg von 68-83% gegenüber dem Vorquartal. Diese Erwartungen bekräftigen die starke Position von ams bei innovativen optischen Sensortechnologien einschließlich 3D-Sensorik und anspruchsvoller Displaysteuerung.

Für die bereinigte operative Ergebnismarge (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) erwartet ams im vierten Quartal insbesondere dank der steigenden Kapazitätsauslastung im Geschäft mit optischen Sensorlösungen einen sehr deutlichen Anstieg auf 26-29%. Nach IFRS-Regeln ist ams verpflichtet, Wertänderungen des Optionsbestandteils der kürzlich in Fremdwährung begebenen Wandelanleihe, die aus Änderungen des ams-Aktienkurses resultieren, als nicht zahlungswirksame Effekte in das Konzernfinanzergebnis einzubeziehen. Um die Auswirkung dieser bilanziellen Behandlung zu bereinigen, wird ams ab dem vierten Quartal ein bereinigtes Nettoergebnis sowie Ergebnis je Aktie ausweisen, das die entsprechenden Effekte exkludiert.

Abschließend wiederholt ams die Umsatzwachstumserwartung für den Zeitraum 2016-2019 von mehr als 40% durchschnittlicher jährlicher Wachstumsrate (CAGR) sowie das Ziel einer bereinigten EBIT-Marge von 30% ab 2019, die auf dem umfangreichen Umsatz- und Projektpipeline von ams basieren.

Der Quartalsbericht zum dritten Quartal 2017 einschließlich weiterer Finanzinformationen steht auf der Unternehmenswebsite unter www.ams.com/eng/Investor/Financial-Reports zur Verfügung

 

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AMS

 
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Show latest Report (14.10.2017)
 



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(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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    23.10.2017

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    ams (SIX: AMS), ein weltweit führender Anbieter von hochwertigen Sensorlösungen, veröffentlicht die Ergebnisse des dritten Quartals 2017 mit einem deutlichem Umsatzwachstum innerhalb der erwarteten Spanne und einer bereinigten operativen Ergebnis (EBIT)-Marge oberhalb der Erwartungen. Im Consumer-Geschäft von ams setzen sich bedeutende Produkthochläufe optischer Lösungen mit hohen Volumina fort, daher erwartet ams ein sehr starkes sequentielles Wachstum mit einem Umsatz im vierten Quartal von EUR 440-480 Mio. und einer bereinigten operativen Ergebnis (EBIT)-Marge von 26-29%.

    Der Gruppenumsatz im dritten Quartal betrug EUR 262,6 Mio. (EUR 266,3 Mio. auf Basis des EUR/USD-Kurses von 1,16 bei Veröffentlichung der Erwartungen), das ist ein Anstieg um 45% gegenüber dem Vorquartal sowie um 79% gegenüber EUR 146,7 Mio. im Vorjahresquartal. Auf Basis konstanter Wechselkurse lag der Umsatz des dritten Quartals 87% höher als im Vorjahresquartal.

    Die bereinigte Bruttogewinnmarge im dritten Quartal (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) betrug 41%, während die Bruttogewinnmarge gemäß IFRS (einschließlich akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) bei 37% lag, verglichen mit 55% beziehungsweise 53% im Vorjahresquartal.

    Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung ) für das dritte Quartal betrug EUR 34,8 Mio. oder 13% des Umsatzes und lag damit oberhalb der Erwartungen, zugleich ist dies ein Anstieg gegenüber EUR 28,0 Mio. im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) nach IFRS (einschließlich akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) für das dritte Quartal lag bei EUR 10,5 Mio., das sind 4% des Umsatzes, und damit einen Rückgang gegenüber EUR 49,7 Mio. im dritten Quartal 2016. Diese positive Entwicklung gegenüber dem Vorquartal beruht auf einer steigenden Auslastung der erweiterten Fertigungskapazität im Geschäft mit optischen Sensorlösungen beginnend mit der zweiten Hälfte des Quartals.

    Das Nettoergebnis des dritten Quartals betrug EUR 20,2 Mio. gegenüber EUR 55,9 Mio. im Vorjahresquartal. Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie betrug CHF 0,28/0,27 bzw. EUR 0,24/0,23 auf Basis von 83.390.747/86.716.951 Aktien (unverwässert/ verwässert; gewichteter Durchschnitt), verglichen mit CHF 0,91/0,88 bzw. EUR 0,84/0,81 im Vorjahresquartal auf Basis von 66.860.524/69.171.109 Aktien (unverwässert/verwässert; gewichteter Durchschnitt).

    Der operative Cashflow für das dritte Quartal lag bei EUR -32,4 Mio. gegenüber EUR 45,2 Mio. im Vorjahresquartal. Der Gesamtauftragsbestand (ohne Konsignationslagervereinbarungen) am 30. September 2017 betrug EUR 440,4 Mio., das ist ein Anstieg gegenüber EUR 211,0 Mio. am Ende des zweiten Quartals und EUR 132,2 Mio. am 30. September 2016. Der Gesamtauftragsbestand zum heutigen Zeitpunkt liegt bei mehr als EUR 500 Mio.

    Die Geschäftsentwicklung von ams im dritten Quartal 2017 zeigte ein deutliches Wachstum, insbesondere dank eines steilen Umsatzanstiegs im Consumer-Geschäft von ams in Verbindung mit einer insgesamt positiven Nachfrage für die hochwertigen Sensoriklösungen von ams. Neuprodukteinführungen waren trotz eines negativen Einflusses aus der Entwicklung des EUR/USD-Kurses im Quartalsverlauf für diese Umsatzausweitung verantwortlich, zugleich trugen alle Endmärkte attraktiv zur Geschäftsentwicklung bei.

    Das Consumer & Communications-Geschäft von ams verzeichnete wie vorhergesehen ein starkes Wachstum im dritten Quartal. ams setzt hier die erwarteten schnellen Produkthochläufe von neuen optischen Lösungen für eine kürzlich vorgestellte, weltweite Plattform eines führenden Smartphoneanbieters um, nachdem hochvolumige Auslieferungen in der Mitte des Quartals begonnen hatten. Das Geschäft für optische Sensorlösungen steht im Zentrum dieser Produkthochläufe und trägt daher in noch stärkerem Maße zur Gesamtgeschäftsentwicklung von ams bei. ams konzentriert sich auf die erfolgreiche Fortsetzung dieser komplexen Produkthochläufe an seinen erweiterten Fertigungsstandorten in Singapur und, in geringerem Umfang, Österreich, dabei erreicht ams zügig hohe laufende Volumina. Vor diesem Hintergrund ist das Portfolio von ams im Bereich optische Sensorik, das 3D-Sensorik, Spektralsensorik, TrueColor- und Farb/RGB-Umgebungslichtsensorik, Annäherungssensorik und Multifunktionsmodule umfasst, inzwischen der wichtigste Wachstumstreiber für ams, gleichzeitig zeigte das Audio-Geschäft von ams im Berichtsquartal ein weiter gute Entwicklung. Die mehrjährige Produkt- und Entwicklungspipeline von ams wird von großen Consumer-OEMs forciert, die neue Einsatzmöglichkeiten für Sensoren in künftigen Geräten suchen, hier sieht ams Möglichkeiten für deutlich höhere Wertanteile am Gesamtwert für ams in den kommenden Jahren.

    ams integriert das Princeton Optronics VCSEL-Geschäft erfolgreich in seine R&D-Organisation und verfolgt neue technische Ansätze, um echte Innovationen im Bereich Infrarot (IR)-Illumination für Consumer-Anwendungen zu realisieren. Die bereits angekündigte Investition in interne VCSEL-Fertigungskapazität treibt ams voran und erwartet den Beginn der Anlageninvestitionen im vierten Quartal 2017.

    Um die Entwicklung von dedizierter Software und IP für die Lösungen von ams in den Bereichen optische Sensorik, Imaging, Umweltsensorik und Audiosensorik zu beschleunigen, hat ams die Gründung eines unabhängigen Softwaredienstleistungs- und Softwarelizensierungsunternehmens in die Wege geleitet, das hauptsächlich für ams und seine Kunden tätig sein wird. Zunächst an Standorten in Europa aktiv plant das Unternehmen die Eröffnung weiterer Standorte in den USA und in Asien im kommenden Jahr. Dieser neuartige Ansatz schafft ein autonomes softwarezentriertes Umfeld, das in der Lage ist, unternehmerisch orientierte Mitarbeiter und Entwickler höchster Qualität aus der Softwarebranche anzuziehen, die dann stark differenzierende Anwendungslösungen für ams-Sensoren entwickeln werden. ams hat vereinbart, 30% der Anteile des Unternehmens im ersten Quartal 2018 zu einer bereits festgelegten Bewertung zu erwerben und hält eine Option zum Erwerb des Gesamtunternehmens zu einem späteren Zeitpunkt. Das neue Unternehmen erlaubt ams, sein Softwareportfolio, insbesondere in den Bereichen 3D-Sensorik und Spektralsensorik, rasch durch proprietäres IP auszubauen, zugleich wird das neue Unternehmen durch Zusammenarbeit mit den Kunden von ams die schnellere Produkteinführung neuer Geräte ermöglichen, die ams-Sensorlösungen verwenden.

    Die Bereiche Industrie, Medizintechnik und Automotive setzten ihre attraktive Performance im dritten Quartal 2017 fort. Das Nachfrageumfeld in diesen Nicht-Consumer-Endmärkten zeigt sich dabei für ams im zweiten Halbjahr weiterhin stabil. Im Industrie-Geschäft mit seinen zentralen Produktbereichen Automation, Gebäudetechnik und industrielle Bildgebung verzeichnete ams wie erwartet eine unverändert positive Entwicklung. Die starke Position von ams als führender Anbieter in der Industriesensorik beruht auf einer breiten globalen Kundenbasis und einem tiefen Verständnis der sich wandelnden Kundenbedürfnisse. Erste Gespräche mit OEMs stützen die Überzeugung von ams, dass innovative Technologien wie 3D-Sensorik bedeutende Wachstumschancen aus neuen industriellen Anwendungen generieren und die Sensorikmärkte stark verändern werden. Das Medizintechnikgeschäft von ams erzielte als führender Anbieter von Sensorlösungen zur digitalen Bildgebung für Computertomografie (CT), digitales Röntgen und Mammografie wieder erfreuliche Ergebnisse im Berichtsquartal. ams setzt den Hochlauf eines neuen Kunden in Asien in der gesamten zweiten Jahreshälfte fort, zugleich steigt die Marktakzeptanz neuer Anwendungen in der Endoskopie. Im Automotive-Geschäft setzte sich die gute Nachfrage nach den hochwertigen Sensorlösungen von ams im dritten Quartal fort. ams unterstützt Applikationen in den Bereichen Sicherheit, Fahrerassistenzsysteme, Positionsbestimmung und Fahrwerkskontrolle durch ein sich ausweitendes Technologieportfolio und evaluiert bereits Projekte in neuen Anwendungsgebieten wie 3D-LIDAR.

    Im Bereich der Fertigung hat ams seine Produktionskapazität in Singapur und Österreich im Zusammenhang mit den derzeitigen Hochläufen neuer optischer Sensorlösungen im Consumer-Bereich nochmals ausgeweitet. Um zusätzliche Kundenbedürfnisse mit Blick auf das kommende Jahr abzudecken, nimmt ams bis zum Jahresende weitere Investitionen in den Bereichen Back-end-Fertigung optischer Produkte sowie Erzeugung optischer Filter vor und erwartet damit Gesamtinvestitionen für 2017 in Höhe von etwa EUR 600 Mio. Diese beinhalten erste Investitionen für die bereits angekündigte VCSEL-Produktionslinie in Singapur. Gleichzeitig geht ams auf Basis vorliegender Informationen für 2018 von niedrigeren Investitionen im Vergleich zum erwarteten Gesamtvolumen 2017 aus.

    Im vierten Quartal 2017 erwartet ams ein sehr starkes Wachstum gegenüber dem Vorquartal. Auf Basis verfügbarer Informationen und eines derzeitigen EUR/USD-Wechselkurses von 1,18 sieht ams im vierten Quartal vor dem Hintergrund der raschen Produkthochläufe neuer optischer Lösungen im Consumer-Bereich und einer laufenden Produktion mit derzeit bereits hohen Volumina ein erhebliches Umsatzwachstum auf EUR 440-480 Mio., das ist eine Anstieg von 68-83% gegenüber dem Vorquartal. Diese Erwartungen bekräftigen die starke Position von ams bei innovativen optischen Sensortechnologien einschließlich 3D-Sensorik und anspruchsvoller Displaysteuerung.

    Für die bereinigte operative Ergebnismarge (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung) erwartet ams im vierten Quartal insbesondere dank der steigenden Kapazitätsauslastung im Geschäft mit optischen Sensorlösungen einen sehr deutlichen Anstieg auf 26-29%. Nach IFRS-Regeln ist ams verpflichtet, Wertänderungen des Optionsbestandteils der kürzlich in Fremdwährung begebenen Wandelanleihe, die aus Änderungen des ams-Aktienkurses resultieren, als nicht zahlungswirksame Effekte in das Konzernfinanzergebnis einzubeziehen. Um die Auswirkung dieser bilanziellen Behandlung zu bereinigen, wird ams ab dem vierten Quartal ein bereinigtes Nettoergebnis sowie Ergebnis je Aktie ausweisen, das die entsprechenden Effekte exkludiert.

    Abschließend wiederholt ams die Umsatzwachstumserwartung für den Zeitraum 2016-2019 von mehr als 40% durchschnittlicher jährlicher Wachstumsrate (CAGR) sowie das Ziel einer bereinigten EBIT-Marge von 30% ab 2019, die auf dem umfangreichen Umsatz- und Projektpipeline von ams basieren.

    Der Quartalsbericht zum dritten Quartal 2017 einschließlich weiterer Finanzinformationen steht auf der Unternehmenswebsite unter www.ams.com/eng/Investor/Financial-Reports zur Verfügung

     

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