07.09.2017, 2485 Zeichen
Da es passende Zertifikate für alle Marktphasen und -erwartungen gibt, eignen sich Zertifikate nicht nur zum Aufbau oder zur Ergänzung eines Depots, sondern auch zu dessen Diversifizierung und Absicherung. In einer vierteiligen Serie wollen wir von der Börsenblogger-Redaktion Ihnen in den kommenden Tagen EINBLICKE in vier beliebte Produkt-Typen der deutschen Anleger geben.
Den Anfang machen wir heute mit den Indexzertifikaten.
Vom Markt profitieren – das Indexzertifikat
Indexzertifikate eignen sich für Anleger, die nicht in Einzelwerte, sondern lieber gleich in einen Index investieren möchten. Ein Indexzertifikat bildet den Stand eines Index genau ab. Mit einem Index-Zertifikat können Anleger mit nur sehr geringen Transaktionskosten die Entwicklung ganzer Märkte im Verhältnis 1:1 nachvollziehen. Indexzertifikate sind universell einsetzbar. Für die langfristige Vermögensanlage und zur effizienten Portfoliodiversifikation ebenso wie für kurzfristig ausgerichtete Strategien.
Für Anleger, die langfristig in die Aktienmärkte investieren möchten, sind Indexzertifikate eine ernst zu nehmende Alternative zu Aktienfonds. Zum einen, weil sie wie Fonds eine breite Risikostreuung ermöglichen. Vor allem aber auch deshalb, weil eine Investition in Zertifikate deutlich billiger ist. Im Gegensatz zur Fondsanlage entfällt sowohl der Ausgabeaufschlag als auch die Managementgebühr. Indexzertifikate können wie Aktien jederzeit günstig über die Börse gehandelt werden.
Und auch die Auswahl ist riesig. Privatanleger können nicht nur auf die etablierten Märkte setzen. Auch eine Investition in Schwellenländer wie Indien oder Indonesien ist problemlos möglich. Die hohe Liquidität, die durch den Emittenten in Form geringer Geld-Brief-Spannen bereitgestellt wird, sorgt für geringe Kosten beim Kauf und Verkauf einer Position. Ein weiterer Vorteil eines Indexinvestments gegenüber der Auswahl einzelner Titel liegt auf der Hand: die effiziente Diversifikation des Portfolios – mit nur einer einzigen Transaktion. Der Diversifikationseffekt ergibt sich aus der Tatsache, dass sich gegenläufige Kursbewegungen von einzelnen Indexkomponenten aufheben – dadurch sind Indexinvestments grundsätzlich weniger schwankungsanfällig als Anlagen in einzelnen Titeln.
Dieser Beitrag ist ein Stück aus marktEINBLICKE – dem Quartals-Magazin der Börsenblogger-Redaktion für Geldanlage und Lebensart. Erhältlich am Kiosk, als Online-Ausgabe oder im Abo. www.markteinblicke.de
Wiener Börse Party #1163: Der 100. Handelstag 2026 könnte einen weiteren ATX-Rekord bringen, die ATXFive-Sensation gab es gestern ...
Deutsche Bank
Uhrzeit: 20:21:11
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