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Innogy: Ist wirklich alles in Butter? (Michael Vaupel, Christoph Scherbaum)

Bild: © innogy AG, innogy Börsengang ipo (copyright: innogy)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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15.08.2017, 2181 Zeichen

Das Halbjahresergebnis liegt „voll im Plan“, teilt Innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) mit. Und weiter, Zitat: „innogy bestätigt positiven Ausblick für das Geschäftsjahr 2017“. Das klingt ja erstmal klasse. Aber wenn ich mir die Details anschaue, dann frage ich mich doch, ob es im „voll im Plan“ liegt, dass die Stromerzeugung (Erneuerbare Energien) bei Innogy im ersten Halbjahr 2017 um 10,5% auf 5,1 Mrd. KwH gesunken ist.

Innogy-Chart: boerse-frankfurt.de

Oder dass die Nettoverschuldung gegenüber dem Stand Ende 2016 weiter gestiegen ist, und zwar um 1,4 Mrd. Euro auf 17,1 Mrd. Euro. Oder dass der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr um 41,3% (!) auf 239 Mio. Euro gesunken ist.

Innogy: Die Schuldenlast ist in 6 Monaten um 1,4 Mrd. Euro gestiegen

Als Gründe für den Rückgang der Stromerzeugung werden unterdurchschnittliche Wetterverhältnisse an den Wind- und Wasserkraft- Standorten genannt. (Wobei ich als Laie gedacht hätte, bei der Wasserkraft ließe sich besser planen.) Und siehe da, bereinigt um diverse Sonderfaktoren ist das Ebit (= Ergebnis vor Zinsen und Steuern) sogar gestiegen, und zwar um 3,5% auf 1,725 Mrd. Euro. Das Management bestätigte das Ziel für 2017: Das bereinigte Nettoergebnis soll im Gesamtjahr um „mindestens 7%“ auf „über 1,2 Mrd. Euro“ gesteigert werden.

Die Ausschüttungsquote (Dividende) soll im Bereich 70-80% liegen, was einer schönen Dividendenrendite entsprechen würde. Ich würde Innogy eigentlich gar nicht schlecht finden – wenn nicht die Mutter RWE eine beachtliche belastende Schuldenlast an Innogy „vererbt“ hätte.

Und hier noch das Zitat zum Tag:

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Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Bildnachweis

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