24.02.2017, 1558 Zeichen
Eifrig beschäftigen sich die Medien mit dem mühsamen BREXIT und den teilweise skurrilen Aktionen von Donald Trump. Die Wirrnisse der heimischen Politik, Vorgänge in Brüssel sowie das Flüchtlingsthema wurden von der Spitze der Berichterstattung verdrängt. Eine Ablenkung, deren Vorteil darin liegt, dass der BREXIT und die Auswirkungen der amerikanischen Politik einen Nachdenkprozess ausgelöst haben und als externe Bedrohung empfunden werden. Kleinliche heimische und europäische Streitereien werden hoffentlich beigelegt und lange notwendige Reformen und Änderungen umgesetzt. Es ist ein Enger-Zusammenrücken zu erhoffen und die Konzentration auf die eigenen Stärken könnte zunehmen. Donald Trump zeigt seinen Landsleuten, wohin primitiver Populismus führt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis seine Wähler und Unterstützer realisieren, dass sie mit unhaltbaren Versprechungen und oberflächlicher Propaganda verführt wurden.
Der BREXIT und Donald Trump sind große externe Herausforderungen für Europa und Österreich, die durch eine vernünftige Sachpolitik gemeistert werden können. Solidarität und europäische Werte dürfen keine Schlagworte bei Politikerreden sein, sondern müssen durch konkrete Maßnahmen bewiesen werden. Weniger Einfluss der Finanzwirtschaft („City of London“ und „Wallstreet“), die eine permanente Umverteilung von unten nach oben begünstigt hat, kann sich positiv auf das soziale Klima auswirken. Wenn das Gemeinwohl vor egoistische, nationale Einzelinteressen gereiht wird, sollte kein Grund für Besorgnis in der Zukunft bestehen.
Börsepeople im Podcast S23/05: Tatjana Aubram
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