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DAX-Analyse am Morgen: Im Bann der USA (Marc Schmidt)

Bild: © Skoko, New York USA

Autor:
Marc Schmidt

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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10.10.2016, 1563 Zeichen

Die Blicke der Börsianer gehen in dieser Woche einmal mehr über den großen Teich. Zuerst nach St. Louis, wo in der Nacht das zweite TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump stattfand, und anschließend nach New York. Denn dort eröffnet der Aluminiumkonzern Alcoa am Dienstagabend traditionell die Berichtssaison zum dritten Quartal. Enden wird die Woche dann mit einer Rede der US-Notenbankchefin Janet Yellen auf der Fed-Konferenz in Boston.

ch846900_20161010Charttechniker dürften dabei mit einem Auge auch auf den Dow Jones schielen, der jetzt in die Spitze eines kleinen Dreieckmusters hineinläuft. Bei Kursen oberhalb von 18.300 Punkten könnten sich dementsprechend positive, bei Notierungen unterhalb von 18.100 Zählern hingegen negative Impulse ergeben.

Für den DAX gilt derweil aber weiter „business as usual“, denn solange die Kurse unter der August-Trendgeraden verharren, dürfte sich die seit mittlerweile 42 Handelstagen andauernde Seitwärtsbewegung fortsetzen. Erst oberhalb von 10.660 Zählern würde sich also Potenzial für einen Anstieg in Richtung 10.890/11.000 ergeben. Zusammen mit einer kleinen Volumenkante bildet dort jedoch die obere Begrenzung des März-Aufwärtstrendkanals einen Doppel-Widerstand, der im ersten Anlauf nur schwer zu überwinden sein wird.

Auch wenn der Weg aufwärts weiter recht steinig ist, rechnen momentan nur die wenigsten Analysten mit einer größeren Abwärtsreaktion. Der Grund dafür findet sich vor allem in soliden Haltezonen, die den DAX spätestens bei 10.350 oder 10.285 auffangen sollten.

20161010a

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets


(10.10.2016)

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