01.09.2016, 1384 Zeichen
Was mir in dieser Gruppe abgeht, ist das Konzept, wie es künftig besser gehen könnte, das Signal zum Aufbruch. Die grosse Idee, dass das Bottom Line ein Erfolg wird. Ein neues Produkt-Ökosystem. "Retten" ist gut und schön und auch edel, aber was ist nach der "Retten"-Euphorie? Subventionen und Umverteilungen sind unwürdig, es muss einfach funktionieren und ich bin überzeugt, dass es funktionieren kann. Klar hat die PR-Industrie Interesse, ihre Aussendungen in einem angesehen Printprodukt unterzubringen und die WirtschaftsBlatt-Redaktion hat das m.E. immer sauber gelöst, ohne die Marke zu beflecken. Die Marke ist daher immer noch was wert. Auch dass Unternehmen lieber ihre Gschichten in der Zeitung lesen, denn als Werbung wiederzufinden ist verständlich. Kommt besser und ist billiger. Eine Zeitung kann so nicht überleben jedoch. Das indirekte Geben und Nehmen funktioniert nicht. Keine Honorierung redaktioneller Unabhängigkeit durch Inserate, Hauptsache, man steht in der Zeitung. Vielleicht muss man als Zeitungsmacher damit leben und echt stoppen. Vielleicht braucht es aber nur eine Adaptierung des Konzepts. Ein Verzicht auf jede Art von Aussendung wäre m.E. einen Versuch wert. Nur eigene Recherche direkt mit den Unternehmen und das kann man in der DNA der Blattlinie auch festschreiben.
Als ich zufriedener Aktionär der WirtschaftsBlatt-Gruppe war (Christian Drastil)
Wiener Börse Party #1132: ATX etwas fester, Addiko Prediction stimmte; Frequentis, Telekom und Polytec gesucht
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WirtschaftsBlatt: Agieren statt reagieren
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