03.08.2016, 2036 Zeichen
Der Chip-Hersteller Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) profitierte im dritten Geschäftsquartal 2015/16 (Ende Juni) von guten Geschäften mit der Automobilbranche. Trotzdem wollte unter Anlegern und Analysten keine Begeisterung aufkommen.
Dies hat zu einem großen Teil jedoch etwas damit zu tun, dass sich die Infineon-Aktie angesichts des Wachstumskurses des Unternehmens und der positiven Auswirkungen der verschiedenen Übernahmen in der Branche zuletzt stark entwickeln konnte. Kein Wunder also, dass das DAX-Papier aus Sicht der Point & Figure Charttechnik kaufenswert ist und selbst ein Sprung auf 19,00 Euro im Bereich des Möglichen liegt.
Allerdings gibt es auch diejenigen, die der Meinung sind, dass das Kurspotenzial inzwischen ausgeschöpft ist. Dazu gehören zum Beispiel die UBS-Analysten. Somit gibt es derzeit für die Infineon-Aktie nur noch ein „Neutral“-Rating (Kursziel: 13,80 Euro), nachdem die Einschätzung zuvor „Buy“ gelautet hatte. Im Fall der Baader Bank lautet die Einstufung weiterhin „Buy“. Zudem wurde das Kursziel von 14,50 auf 15,50 Euro nach oben geschraubt. Allerdings hatten die Marktexperten höhere Erwartungen an das Geschäft mit Smartphone-Chips.
Chart: finanztreff.de
Nach den jüngsten Kurssteigerungen hat die Infineon-Aktie derzeit ein 2017er-KGV von 17 vorzuweisen. Dies ist alles andere als übertrieben hoch. Vor allem im Technologiebereich. Zudem ist es ja nicht so, dass das Unternehmen nicht mit positiven Wachstumsaussichten aufwarten würde. Schließlich ist Infineon mit dabei, wenn es um die Entwicklung von Zukunftsthemen wie umweltfreundlichere und sicherere Autos, saubere Energie oder eine noch schnellere mobile Kommunikation geht. Alternativ zu einer Direktanlage bietet sich ein Hebelprodukt (WKN: HU4TUB / ISIN: DE000HU4TUB4) auf die Infineon-Aktie an.
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Infineon
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