23.05.2016, 3674 Zeichen
| Der deutsche Konzern aus dem DAX -30 hat sein Interesse an einer Übernahme des amerikanischen Biotechnologieunternehmens offiziell bestätigt. Bayer offeriert 62 Milliarden Euro für Monsanto, das neben der Produktion von Saatgut und Herbiziden auch gentechnisch modifizierte Feldfrüchte erzeugt. Für die Unternehmensaktien ist Bayer bereit 122 USD pro Aktie zu bezahlen. Mit der Übernahme Monsantos plant Bayer weltgrößter Anbieter von Saatgut und Herbiziden zu werden. Im Vergleich wäre Bayer mit einem Jahresumsatz von circa 26 Milliarden USD mit Abstand auf dem ersten Platz. Der nächste deutsche Konkurrent läge auf Platz vier mit circa 6 Milliarden USD. Die Bayer-Aktie verzeichnete seit Bekanntmachung des Übernahmeangebots einen Verlust von 3,6 Prozent. So notiert die Aktie auf dem niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Werner Baumann, CEO der Bayer AG, sagte, dass er sich vor allem eine Pionierstellung in der Biotechnologiebranche erhofft. In den USA liefert Monsanto bereits für die Mehrheit der Getreidepflanzen das Saatgut. Des Weiteren reagiert Bayer mit dem Übernahmeangebot auf den steigenden Wettbewerbsdruck im Landwirtschaftsbereich. Nachdem Bayer zuletzt sein Angebot für den Schweizer Pestiziden-Produzenten „Syngenta AG" zurücknahm, fusionierte Syngenta mit der China National Chemical Corp. Nach Angaben von Bloomberg planen auch die Konkurrenten DuPont Co. und Dow Chemical Co. zu fusionieren. Nach einer möglichen Fusion mit Monsanto rechnet Bayer mit Erträgen von 1,5 Milliarden USD ab dem vierten Geschäftsjahr. Analysten von Bloomberg setzen das 12-Monats-Kursziel auf 117,83 EUR. 15 Analysten setzen auf Buy, 16 auf Hold und 1 auf Sell. Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen & ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. |
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| *Stand: 23.05.2016 Wichtige Risiken: Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des o.g. Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Emittenten- /Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. |
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Wiener Börse Party #1184: ATX schwächer, Palfinger darf FACC-Fan sein, Respekt Addiko und die NLB-Argumente werden immer besser
Bayer
Uhrzeit: 22:59:59
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