29.02.2016, 4785 Zeichen
Westinghouse Electric Company gab heute bekannt, dass sie den Zuschlag von ČEZ, a.s. in der Tschechischen Republik für die Bereitstellung von sechs LTAs (Lead Test Assemblies) für das Kernkraftwerk Temelín erhalten hat.
Der abgeschlossene Vertrag ist in Einklang mit den Lizenzierungs- und Entwicklungsstandards der Branche für neue Brennstoffarten, die in laufende Reaktoren eingebracht werden sollen. Temelin wird zurzeit mit Kernbrennstoff eines speziellen Typs betrieben. Deshalb ist es erforderlich, über einen Zeitraum von zwei Jahren genaue Tests unter Einbringung von begrenzten Brennstoffmengen durchzuführen, damit die sichere Kompatibilität mit dem derzeitigen Kernbrennstoff gewährleistet ist. Westinghouse verfügt als weltweit größter Brennstoffanbieter über hinreichende Erfahrung in der Durchführung solcher Übergangsprogramme und freut sich auf die Zusammenarbeit ČEZ bei der Qualifizierung und Lizensierung dieses Produkts. Der Vertrag sieht vor, dass Westinghouse die LTAs in seinem Werk in Västerås, Schweden, herstellt. Die Auftragsdurchführung erfolgt durch Westinghouse Electric Sweden AB.
In der im Mai 2014 von der Europäischen Kommission herausgegebene europäischen Strategie zur Sicherung der Energieversorgung heißt es: „…ein insgesamt diversifiziertes Brennstoffversorgungsportfolio ist für alle Kraftwerksbetreiber erforderlich.” Die Strategie der Europäischen Kommission weiterführend kommentierte José Emeterio Gutiérrez, Senior Vice President, Nuclear Fuel and Components Manufacturing bei Westinghouse, den Vertragsabschluss wie folgt: „Die Entscheidung von ČEZ, ein LTA-Programm für sein Kernkraftwerk Temelín zu initiieren, ist von großer Bedeutung. Sie macht deutlich, dass es ČEZ wirklich ernst damit ist, durch Maßnahmen zur Diversifizierung ihrer Kernbrennstoffquellen die Sicherung ihrer Brennstoffversorgung zu verbessern. Wir denken auch, dass dieser jüngste Auftrag das Vertrauen von ČEZ in die Qualität, Zuverlässigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des VVER-1000-Brennstoffs von Westinghouse widerspiegelt."
Zurzeit gibt es 131 Kernkraftwerke in der EU, von denen mehr als 60 Prozent auf der Westinghouse-Technologie basieren (US- oder europäisches Design). Fünf Länder (Bulgarien, die Tschechische Republik, Finnland, Ungarn und die Slowakei) betreiben russischen Reaktoren (vier Reaktoren vom Typ VVER-1000 und 14 Reaktoren vom Typ VVER-440) und sind gegenwärtig vollständig von russischen Brennstofflieferungen abhängig (Anteil an der Stromversorgung in einigen Fällen bis zu 52 Prozent). Im Dezember 2014 haben Westinghouse und Energoatom, der Kernkraftwerksbetreiber der Ukraine, eine Vertragsverlängerung über die Bereitstellung von Brennstoffen für seine WWER-1000-Reaktoren beschlossen. Im Laufe der Jahre haben zahlreiche Kontrollen in der Ukraine gezeigt, dass die sichere und effiziente Verwendung des Brennstoffs von Westinghouse weiterhin genau den vorgegebenen Spezifikationen entsprechende Leistungen zeigt und keine Betriebsstörungen aufgetreten sind. Im Laufe des Jahres 2016 wird Westinghouse fünf Folgelieferungen von Kernbrennstoff für die Kernkraftwerke Süd-Ukraine und Zaporizhzhia in der Ukraine vornehmen.
Westinghouse ist ein globaler Anbieter von Kernbrennstoff für Druckwasserreaktoren (DWR), einschließlich WWER-Reaktoren russischer Bauart, sowie Siedewasserreaktoren (SWR) und fortgeschrittene gasgekühlte Reaktoren (AGR). Westinghouse liefert zurzeit Kernbrennstoff an 144 Anlagen weltweit, darunter 66 in Europa. Das Unternehmen besitzt 10 weltweite Standorte zur Herstellung von Kernbrennstoff, darunter zwei Standorte in Europa: Springfields Fuels Limited in Preston (Großbritannien) und Westinghouse Electric Sweden in Västerås.
Weitere Informationen über Westinghouse Electric Company und die 130-jährige Tradition innovativer Entwicklungen des Unternehmens finden Sie unter www.westinghousenuclear.com.
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