03.02.2016, 1866 Zeichen
Solche Aussagen hatte man sich beim US-Konzern Monsanto (WKN 578919) vonseiten von Syngenta (WKN 580854) gewünscht: „Der Verwaltungsrat von Syngenta ist der Auffassung, dass die vorgeschlagene Transaktion den Interessen aller Stakeholder entspricht und empfiehlt den Aktionären einstimmig, das Angebot anzunehmen.“ Nur kam es nicht dazu.
Stattdessen soll das Schweizer Unternehmen nun nach China gehen. Der Chemiekonzern ChemChina erhält den Zuschlag für rund 43 Mrd. US-Dollar. Schon zum Ende dieses Jahres will man die Transaktion abschließen. Allerdings bleibt die Frage, ob die Behörden in der EU und in den USA ihr OK geben werden. Wenn es um die reine Wettbewerbssituation geht, dürfte der Deal mit ChemChina eher durchgewunken werden, als es im Fall eines Zusammenschlusses von Monsanto und Syngenta der Fall gewesen wäre. Dafür sind die politischen Fragen umso brisanter. Schließlich bleibt im Westen immer noch ein gewisses Misstrauen, wenn Unternehmen, die in strategisch wichtigen Geschäftsfeldern aktiv sind, an den chinesischen Staat gehen.
Dass eine Syngenta-Übernahme Sinn macht, hatten Marktteilnehmer bereits bei den Übernahmeversuchen durch Monsanto konstatiert. Schließlich durchläuft die gesamte Branche einen Konsolidierungsprozess, während die jüngsten Syngenta-Zahlen zeigen, dass die Schweizer mit einigen Problemen zu kämpfen haben. Anleger, die angesichts des anstehenden Deals sogar überproportional und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der Syngenta-Aktie profitieren möchten, könnten einen Mini Future von Vontobel (WKN VS5Y60) ins Auge fassen.
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