28.09.2015, 3143 Zeichen
Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine (WKN 897200) feiert am 9. Oktober den 20. Jahrestag seines Börsengangs: Ein Grund den ATX-Titel näher zu betrachten. Doch auch ohne Jubiläum hat voestalpine Einiges zu bieten. Die im August veröffentlichten Zahlen zum ersten Geschäftsquartal 2015/16 lassen ein starkes Geschäftsjahr vermuten.
Zwischen April und Juni 2015 konnte voestalpine dank der guten Entwicklung in den Stahlsparten dem Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Prozent auf 3,0 Mrd. Euro steigern. Beim bereinigten Betriebsergebnis (EBIT) ging es in der gleichen Zeit um 8,5 Prozent auf 237 Mio. Euro nach oben, so dass die bereinigte EBIT-Marge um 0,2 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent ansteigen konnte. voestalpine profitierte von einer hervorragenden Nachfrage aus der Automobilindustrie, der Bahninfrastruktur und der Luftfahrt, während dem ATX-Unternehmen auch seine Spezialisierung auf technologisch und qualitativ anspruchsvolle Produkte zugutekam.
Der Blick in die Zukunft fällt daher auch positiv aus. Konzernchef Wolfgang Eder stellte im August klar: „Vor allem die zunehmende Differenzierung durch die permanente technologische und qualitative Aufwertung des Produktportfolios in Verbindung mit dem schrittweisen Wirksamwerden des 900-Mio.-Euro-Ergebnisoptimierungsprogramms lässt für das laufende Geschäftsjahr eine weitere Verbesserung sowohl des operativen Ergebnisses (EBITDA) als auch des Betriebsergebnisses (EBIT) – jeweils vor außerordentlichen Effekten bzw. Konsolidierungsveränderungen – erwarten“.
Unterstützt wird dieser Optimismus beispielsweise durch einen Großauftrag im Pipeline-Bereich. Für das Erdgasprojekt „IGD-E“ in Abu Dhabi wird die voestalpine Grobblech GmbH 95.000 Tonnen an höchstqualitativen Röhrenblechen liefern. Dieser Geschäftsabschluss sorgt bis zum Frühjahr 2016 für eine sehr gute Auslastung des in Linz ansässigen, führenden Anbieters anspruchsvollster Röhrenbleche.
Fundamental ist die Aktie auch nach 20 ereignisreichen Börsenjahren mit einem 2016er KGV von 9 und einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent keineswegs langweilig. Analysten wurden zuletzt deutlich optimistischer, nachdem die Aktie zwischenzeitlich ihre bisherigen Jahresgewinne wieder abgegeben hatte. Anleger, die überproportional und schon mit kleinen Geldbeträgen von steigenden Kursen der voestalpine-Aktie profitieren möchten, könnten auf einen Unlimited Turbo-Zertifikat der Commerzbank (WKN CZ0MR3) setzen.
Diese Publikation wird mit Unterstützung der Emittenten von strukturierten Wertpapieren erstellt.
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Bildquelle: Pressefoto © voestalpine
Wiener Börse Party #1106: ATX zu Mittag 4 Prozent im Minus, ein fehlendes Listing bzw, warum mir diese Marktphase in die Hände spielt
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