04.09.2015, 1689 Zeichen
Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung Chinas belasteten die internationalen Börsen weiterhin, die Volatilität bleibt hoch. Der ATX verzeichnete einen Kursrückgang von knapp 2%.
BUWOG - Erwartungen erfüllt - Mit den diese Woche berichteten Zahlen für das Geschäftsjahr 2014/15 konnte BUWOG unsere Schätzungen erfüllen und teilweise sogar leicht übertreffen.
STRABAG - Q2-Ergebnis im Jahresvergleich verbessert - Bauleistung und Profitabilität konnten gesteigert werden. Der Auftragseingang schwächelt allerdings auf hohem Niveau. Fundamental sehen wir die Aktie günstig bewertet und werden wohl unser Kursziel von aktuell EUR 22,0 anheben.
Valneva - Der Nettoverlust im 1. Halbjahr war höher als erwartet, die Guidance für 2015 wurde jedoch bestätigt.
Ausblick kommende Woche:
Österreich
Von Unternehmensseite erwarten wir nächste Woche Zahlen von Zumtobel, die allerdings keinen großen Einfluss auf die Entwicklung der Aktienmärkte haben werden. Großes Thema bleibt sicherlich noch China für eine Zeit. Der Schock, dass ein nachhaltiges Wachstum von 7% oder mehr nicht möglich ist, muss noch verdaut werden. Bis dahin ist auch mit keiner signifikanten Erholung der Märkte zu rechnen. Den ATX sehen wir daher nächste Woche weiterhin unter 2.300 Punkten.
Globale Aktien
An unserer fundamental leicht positiven Einschätzung für die Kursentwicklung von Aktien halten wir derzeit fest. Investoren sollten Aktien aus den Rohstoff-, Energie- und Versorgersektoren meiden. Die Volatilität wird jedoch hoch bleiben. Nachrichten zur Zinsanhebung in den USA und wirtschaftliche Daten aus China werden die Richtung an den Märkten bestimmen bis Anfang Oktober die Q3 Berichtssaison in den USA beginnt.
Was noch interessant sein dürfte:
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Aktien auf dem Radar:Telekom Austria, Kapsch TrafficCom, AT&S, Amag, Semperit, Austriacard Holdings AG, Oberbank AG Stamm, Andritz, Strabag, Agrana, Marinomed Biotech, RBI, Polytec Group, SW Umwelttechnik, Bajaj Mobility AG, BKS Bank Stamm, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, UBM.
Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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1927
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